Heinz von Foerster-Preis für Organisationskybernetik

Prof. Dr. Fredmund Malik erhielt im Jänner 2010 den "Heinz von Foerster-Preis" für Organisationskybernetik an der Universität in Hagen. Die Jury entschied sich einstimmig für Malik als Preisträger. Er erhielt den Preis für seine richtungs- weisende Entwicklung universell anwendbarer Management Systeme auf einer kybernetischen Grundlage. Die Jury betonte die zentrale Rolle der Kybernetik in der Laufbahn Maliks - von der Diplomarbeit über die Habilitation bis heute.

v.l.: Hon.-Prof. Dr. Siegfried Piotrowski (Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Kybernetik und Sprecher der Jury), Prof. Dr. Fredmund Malik, Univ. Prof. Dr. Dr. Gerhard Ortner, der den Preis überreichte (Vorstandsvorsitzender des Kuratoriums Wirtschafts- kompetenz für Europa e.V.) und Prof. Dr.-Ing. Helmut Hoyer (Rektor der FernUniversität Hagen)

Mit dem Heinz-von-Foerster-Preis für Organisationskybernetik werden heraus- ragende Leistungen in den Bereichen Unternehmensführung und Unterneh- mens- und Personalberatung auf der Grundlage kyberneti­schen Denkens sowie unter Anwendung kybernetischer Modelle und Ver­fahren gewürdigt. Der Preis wird gemeinsam von der Deutschen Gesell­schaft für Kybernetik e.V. (GfK) und dem Kuratorium Wirtschaftskompetenz für Europa e.V. (KWE) vergeben. Frühere Träger des Preises sind u.a. Professor em. Dr. phil. Herbert Stachowiak und Professor Dr.-Ing. habil. Günter Ropohl.

 

Heinz von Foerster war ein österreichischer Physiker, der als Mitbegründer der kybernetischen Wissenschaft gilt. Er lebte seit 1949 in den USA, wo er mit den Pionieren der Kybernetik zusammenarbeitete – unter ihnen Nor­bert Wiener, Warren McCulloch und John von Neumann – und an der Uni­versität von Illinois das Biological Computer Laboratory (BCL) gründete, das zu einem wichtigen Zentrum der Forschung in den Bereichen Kognitionswissenschaft und Erkenntnistheorie wurde.