Europäische Jugend präsentiert neue "European Citizens‘ Constitution"

Europäische Jugend präsentiert neue "European Citizens‘ Constitution"

23.03.2017

Am 23. März 2017 präsentierten 150 Vertreter der europäischen Jugend aus 38 Ländern, die sich im Europäischen Parlament versammelt hatten, um eine neue Europäische Verfassung zu erarbeiten, ihr mit Spannung erwartetes Ergebnis der Öffentlichkeit: Die "European Youth Convention Citizens' Constitution".

Die Verfassung ist hier online.

 

Von 9. bis 12. März 2017 entwarfen diese jungen Europäer in nur dreieinhalb Tagen den Grundstein für ein neues vereinigtes Europa mithilfe der Malik Syntegrations-Methode in Strassburg während der European Youth Convention (EYC).

 

 

Die Vertreter der europäischen Jugend wollten nicht nur eine bessere Verfassung für Europa erarbeiten, sondern dies auch demokratischer tun. Entstanden ist ein beachtlich klares Konzept mit konkreten Vorstellungen, die Europa aus der Krise führen und stark für die aktuell grossen Herausforderungen machen sollen. Präsentiert werden die Ergebnisse beim "March for Europe" am 25. März in Rom – anlässlich den 60. Jubiläumsfeiern der Römischen Verträge.
 

Der Zeitpunkt könnte nicht besser sein. Die Europäische Union befindet sich in einer der grössten Krisen seit ihrer Gründung, in einer Periode globaler Umwälzungen und grösster Unsicherheiten. Das wollen die Jungendvertreter aber so nicht hinnehmen. "Der Europäische Jugendkonvent sagt klar: Liebe Entscheider von heute, wir wollen Veränderung! Die Jugend will die EU befähigen, aber ihre Politiker auch leichter zur Rechenschaft ziehen können", erläutert Jérôme Quéré, Vorsitzender der austragenden Organisation JEF Frankreich. "Europa ist in einem schlechten Zustand, es befindet sich am Scheideweg" und "Die Jugend muss in Entscheidungsprozesse eingebunden werden!", fassen Céline Geissmann, Vizepräsidentin JEF France, und Carina Autengruber, Mitorganisatorinnen des Europäischen Jugendkonvents (EYC), zusammen. 
 
Die EYC wollte nicht nur ein starkes Signal aussenden, sondern auch neue Wege aufzeigen, wie Politik gemacht werden kann. Hierfür nahmen die Organisatoren der EYC Kontakt mit dem Malik Institute auf, denn die Methode der Malik Syntegration® erfüllt maximal alle Ideale einer echten Demokratie. Jérôme Quéré erklärt: "Die EU-Politik der letzten Jahre basiert auf dem kleinsten gemeinsamen Nenner, was den Nationalismus gestärkt hat. Im Gegensatz dazu hat der EYC auf maximale Einbindung und Konsensbildung der Teilnehmenden gesetzt. Dafür hatten wir uns mit dem Malik Institute zusammengetan, dessen Syntegrations-Methodik genau dafür entwickelt wurde. Die EYC-Mitglieder wurden so befähigt, eine Europäische Verfassung in nur dreieinhalb Tagen und mit starkem Teamgeist zu entwickeln."
 
In nur 3,5 Tagen vernetzten diese jungen Europäerinnen und Europäer ihre Vorstellungen und ihr Wissen für ein besseres Europa und schrieben dafür diese neue Verfassung. Sie machten sich das zunutze, was Europas Stärke ausmacht: Vielfalt und die Fähigkeit, damit gemeinsam umzugehen. "United in diversity, we, the European citizens…", so lauten die ersten Worte der neuen europäischen Verfassung.

Die Malik Syntegration ermöglichte hochgradig vernetzten Informationsaustausch, absolut gleiche Partizipation und dadurch optimale Meinungs- und Willensbildung. Am Ende des Prozesses stand eine Abstimmung für die endgültige Entscheidung, die aber auf ganz anderem Weg als in der heutigen Parteiendemokratie üblich zustande kam: Nicht durch mühsame Verhandlungsprozesse, die mit dem kleinsten Kompromiss enden, sondern durch Partizipations- und Kommunikationsprozesse für die grössten gemeinsamen Übereinstimmungen. "Die Vernetzung, und die daraus – und nur daraus – entstehende Dynamik und Effektivität des Kommunikationsprozesses führt zu den besten Ergebnissen. Es darf nicht irgendeine Vernetzung sein, sondern es muss die richtige sein", betont Prof. Dr. Fredmund Malik, der mit seinem Team den Prozess vor Ort persönlich begleitet hat.

 



www.youthconvention.eu

 

Artikel zur EYC in "Le Monde" ¦ Ausführlicher Bericht einer Teilnehmerin


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