"Erholung nach der Krise": Wunschdenken mit fatalen Folgen

"Erholung nach der Krise": Wunschdenken mit fatalen Folgen

05.10.2011

Als der IWF nach dem vermeintlichen Krisen-Tiefpunkt klares Wachstum versprach und die Rezessions-Angst langsam aus den Köpfen der meisten Menschen verschwand, war für Prof. Malik bereits klar: Der dritte Akt der Weltkrise hat erst begonnen.

Die oberflächliche Erholung an den Finanz-Märkten und kurze Schonfrist blendete nicht nur Anleger, Börsenmakler und Manager - sondern vor allem auch die Medien. Dort gaben sich Mainstream-Ökonomen und selbsternannte Börsengurus die Klinke in die Hand, predigten Aufschwung und malten wunderbare Nach-Krisen-Szenarien. "Das Schlimmste ist überstanden" war der eindeutige Tenor.

 

Was aber praktisch niemand erkannte, war, dass die Krise einem bestimmten Ablauf folgt. Im Malik Management Journal (Ausgabe 07/2010) beschrieb Malik bereits den wirklichen Verlauf der Krise: „Dieser [dritte Akt] hat am 26. April 2010 begonnen, als die US-Aktienindices die bisherigen Höhepunkte ihrer Erholung seit März 2009 erreichten. Die Erholung entspricht bisher dem Muster, das ich in früheren Ausgaben meines monatlichen Management-Letters mehrfach beschrieben hatte, nämlich der letzten grossen Krise von November 1929 bis April 1930. Die einzelnen Phasen dauern diesmal allerdings deswegen etwas länger, weil jetzt ein Finanzzyklus abläuft, der um mindestens eine Dimension grösser ist, als in den 1930er Jahren. Wenn ich nun meine bisherige Lagebeurteilung mit den Ereignissen bis heute vergleiche, so erscheint es mir als gesichert oder hochwahrscheinlich, dass der 3. Akt der Krise einen ähnlichen Verlauf nehmen wird, wie die Zeit von April 1930 bis 1932.“

 

Von November 1929 bis April 1930 hat sich der Dow Jones nach dem Crash um die Hälfte erholt. Danach hatte erst die wirkliche Talfahrt begonnen.  Malik warnte vor dem, was sich für ihn bereits deutlich am Horizont abzeichnete und heute Realität ist: Nach der oberflächlichen Erholung an den Finanz-Märkten und kurzer Schonfrist folgt unausweichlich der Zusammenbruch des Systems. Weil Malik diese Gefahren so frühzeitig erkannte, haben er und sein Team von Malik Management mit Hochdruck an den geeigneten Lösungen für die Krise gearbeitet, besonders an den Ganzheitlichen Management Systemen sowie an den revolutionär wirksamen Malik SuperSyntegrations-Verfahren. Malik hat die nötigen Lösungen entwickelt, denn die vermeintliche „grosse Erholung nach der Krise“ – das ist heute klar – war reines Wunschdenken.


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