Der R-word Index im Economist

//Der R-word Index im Economist

Der englische „Economist“ zählt, wie oft das Wort „Rezession“ in wichtigen Medien, darunter dem Wall Street Journal, vorkommt. Nach längerem Sinken in 2009 und 2010 steigt der Index wieder, was also heisst, dass „Rezession“ demzufolge wieder öfter gebraucht wird. Ich bin gespannt, ab wann es den D-Index geben wird für „Depression“, denn der R-Index sagt mir vorerst nur, wie wenig die Krise verstanden ist.

By |2011-10-06T01:12:03+00:00Oktober 6th, 2011|Allgemein|12 Comments

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Gunter Wolf
Gast
Gunter Wolf

Es ist schon erstaunlich, mit welchem Blödsinn sich die vermeintlich rennomierten Medien beschäftigen (müssen?).
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Statt die heutigen Wirtschaftsredakteure, die gestern für Kulturpolitik, davor für Kommunalpolitik und davor in einer Schülerzeitung tätig waren, endlich wieder einmal Gelegenheit erhalten, sich eigene Meinungen bilden zu können, statt sie nur von belanglosen Prerssemitteilungen abzuschreiben, müssen die armen Kerle Striche machen, damit dann wertvolle Ressourcen mit völlig nutzlosen statements und Statistiken verbraucht werden.
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Unabhängig davon bliebe natürlich die Frage, ob durch sie überhaupt verstanden werden könnte, worum es heute wirklich geht.
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Mein Gott …, so wird das nichts mit der Rettung unserer Wirtschaft.

M.W.
Gast
M.W.

Lieber Herr Malik, liebe Teilnehmer des Blogs, die Einträge sind auf einem fortschreitend hohen Niveau. Wie Sie sehen Herr Malik beschäftigt sich Ihre Leserschaft intensiv mit den Themen, was einem tieferen Verständnis zuträglich sein wird. Interessant ist auch, dass momentan fast jeder Ökonom, der einmal in seiner Karriere das Wort Schulden ansprach, sich nun als Versteher der Wirtschaftskreisläufe betrachtet. Es gibt da draußen viel zu viel unsinniges Geschwafel- der uninteressierte Bürger wird daher stets diesen Halbwahrheiten Glauben schenken, am Ende nicht gebildeter sein. Als kleine Anmerkung von mir, der Artikel in der FAZ (http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/vwl-studium-zurueck-zur-wirtschaftsgeschichte-11480595.html) unterstreicht es. Allen viele Erfolge bei… Read more »

Karl Albrecht
Gast
Karl Albrecht

Lieber Herr Malik,
es gibt auch die Möglichkeit auf Goggle zu sehen, wie oft der Suchbegriff Recession bzw. Depression weltweit gesucht wurde. Das Ergebnis ist verblüffend. Es wird viel öfter nach Depression als Recession gesucht. Der Trend bei Recession bestätigt die Aussage des Economist. http://www.google.com/insights/search/?hl=de#q=depression%2Crecession&cmpt=q
Und hier noch ein Artikel der Zeit über die Googlesuche:
http://www.zeit.de/wirtschaft/2011-09/google-arbeitslosigkeit
Viele Grüsse aus Bern

Karl Albrecht
Gast
Karl Albrecht

hier noch ein anderer Vergleich zwischen eingegebenen Suchbegriffen und Vorkommen der Begriffe in den Newsartikeln. Man sieht, dass in den News das Wort Recession öfter vorkommt als Depression; hingegen suchen die Google User eindeutig mehr nach Depression als nach Recession
http://www.google.ch/trends?q=depression%2C+recession&ctab=0&geo=all&date=all&sort=0

W. P.
Gast
W. P.

Guten Tag,
mit Hilfe von Google Trends kann man sehen wie oft ein Suchbegriff eingegeben wurde.
http://www.google.com/trends
Deflation ist wieder im Steigen…

M.W.
Gast
M.W.

Lieber Herr Malik,
ich weiß, diese Frage passt wohl nicht recht in diesen thread, mich beschäftigt die Frage jedoch.
Wie finden Sie die Zeit für das alles hier, obwohl Sie sicherlich unzählige Aufgaben täglich bestreiten müssen? 16 Sunden Arbeitstag? Ich denke Sie haben Familie?
Derzeit bin ich persönlich ziemlich zufrieden, wobei sich an den Aufgaben ein Wachsen kennzeichnen könnte, es fehlt mir nur eines – Zeit.
Ich empfinde es erschreckend, selbst für meine Freunde Termine zu vergeben. Welchen Tipp können Sie mir geben?
Bitte nicht: Konzentration auf weniges! So richtig wie das ist, wie setzt sich so was um? Buchtipp 😉
Besten Dank.

Stefan B.
Gast
Stefan B.

Lieber Herr Prof. Malik, liebe Teilnehmer des Blogs,
schlechte Artikel – Hinweis/Link von M.W. – helfen uns leider in diesen schwierigen Tagen nicht weiter. Meiner Ansicht nach ein gutes Beispiel ist der Wegelin Anlagekommentar von Herrn Konrad Hummlers. Anlage sollte dabei eher in Klammern stehen. Vornämlich steht die Wirtschaft im Vordergrund.
Allein sein Wortspiel ist ein schon ein Genuss.
Wegelin & Co ist übrigens die älteste Bank der Schweiz. Daher um so erstaunlicher was dort zu lesen ist.
http://www.wegelin-anlagekommentar.ch/
Ein erfolgreiches und erfülltes Wochenende,
Ihr Stefan B.