Hans-Ulrich Jörges im Stern über das Ende der Krise

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Hans-Ulrich Jörges im Stern über das Ende der Krise

Über seine Kolumne im 10/2012 Stern könnte sich Hans-Ulrich Jörges schon bald ärgern. Denn noch stärker, entschlossener und mit mehr Überzeugtheit kann man Entwarnung zur Krise kaum geben.
 
Regierungen und Notenbanken lobt er in den Himmel, die würgende Eurokrise sei vorüber, meint er; die Kapitalmärkte seien stabilisiert, Europa gehe gestärkt und geschlossenener als zuvor aus der Vertrauenskrise hervor. Draghi sei ein „fantasievoller, tatkräftiger, vertrauenswürdiger Stratege.“ Und: „Was immer auch in Athen geschieht“, so schreibt Jörges im Untertitel, „die Gemeinschaftswährung wird nicht mehr zerbrechen.“
 
Na denn … Ich schätze Hans-Ulrich Jörges zwar als klar, kritisch und mutig schreibenden Journalisten. Er könnte aber in die Journalistengeschichte als der letzte grosse, und etwas gar naive Kolumnist eingehen.

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C.B.
Gast
C.B.

Sehr geehrter Herr Malik,
halten Sie denn den Euro als Währung in D auf lange Sicht für stabil sollte „die Gemeinschaftswährung“ zerbrechen ?

Jürgen Clasen
Gast
Jürgen Clasen

Journalisten müssen ihre Blätter füllen. Nach 3 weiteren Ausgaben ist den Lesern schon entfallen was zuvor verkündet wurde. (Das kann Ihnen, Herr Prof. Malik, in diesem Blog nicht passieren. Die Leute die das lesen und sich mit ihren Auffassungen auseinandersetzen, dürften ein Elefanten- gedächnis haben.)Oft wird auch in diesem Genre so getan, als könnte man übers Wasser laufen. Gerade der Stern hat aber da mit gewissen Tagebüchern gegenteilige Erfahrungen sammeln müssen. Ganz generell ist das Thema in sich hoch komplex und noch nicht einmal MdBs wissen, zu was sie in 700 seitigen Ad hoc Beschlüssen zustimmen. Man kann eigentlich nur… Weiterlesen »

Christian A. Wittke
Gast

Na, ob das der letzte, große und nur naive Kolumnist sein wird möchte ich bezweifeln hieße es doch, daß die anderen sich alle besinnen, bevor sie nach- bzw. abschreiben werden; nach Lesen HJJs Erguß muß man sich fragen, was er getrunken hat bzw. was ihm von welcher Taube des mainstreams da eingeschenkt wurde. Völliger Unsinn sein tonloser Zwischenruf, kann ja nur an den verschlossenen Ohren liegen, oder?
caw

Walter Huber
Gast

Es gibt keine Krise. Und daher auch kein Ende der Krise. Wir befinden uns seit ca. 2005 in einer Phase „der neuen Normalität“. Diese neue Normalität wird uns noch lange begleiten. Prof. Opaschowski beschrieb z. B. vor vielen Jahren die „Konflikt-Demokratie“ als neue Normalität. Zur neuen Normalität gehört Mobilität, kleine Autos die wenig verbrauchen, hin wieder zu mehr Qualität als Quantität, alles, was sich Bio nennt, usw. usw. Zur neuen Normalität gehören eben auch mehr Pensionisten, als es je gab und Landeskonflikte jeglicher Art. Neue Normalität heißt auch kein (Welt-)Krieg. Sensations-Journalismus gehört auch zu dieser neuen Normalität. Daher, genießen wir… Weiterlesen »

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