Antworten von Heinsohn

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Antworten von Heinsohn

Stefan Bongarts hat am 30.11. auf meinen Eintrag „Aufkommende Ahnungen“ hin einige Fragen betreffend Heinsohns Eigentumsökonomik aufgeworfen.
Hier finden Sie die Antworten von Prof. Heinsohn im O-Ton, sowie zusätzlich ein Präsentation von Heinsohn…

Von |2011-12-02T18:28:28+00:0002.12.2011|Allgemein|30 Kommentare
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Johann Schwarting
Gast

Sehr geehrter Herr Prof. Malik,
in dem thread http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=242343 (Heinsohn-Artikel bei Malik-Management: „Die Zukunft der Finanzkrise“) des Gelben Forums finden die Leser Ihres hervorragenden Blogs
Hinweise zum Werk von H/S und zum Debitismus von PCM.
Mit freundlichen Grüßen JS

Jürgen Clasen
Gast
Jürgen Clasen

Es sind sicherlich neue, oder besser gesagt, andere Sichtweisen. Jetzt sag ich einfach mal, was sich mir wünschen würde, auch wenn es belächelt wird. Wir kennen es in der Technikwelt schon seit langem. Es gibt Simulationsmodlle, die es erlauben die Variablen zu verändern und die Folgen daraus darzustellen. Autos, Fugzeuge, komplexestet Gewerke werden so konstruiert, Fertigunglinien eingerichtet. Mit einer nur verbalen Beschreibung kann man da nichts mehr machen. Es fehlt mir hier ein entssprechendes Modell in dem die wichtigsten Parameter enthalten sind und deren Veränderung wenigstens die Richtung anzeigen in die es geht. Vorerst wird es ein perfektes Modell natürlich… Weiterlesen »

Stefan Ludwig
Gast
Stefan Ludwig

Nun, zur Modellierung des Finanzsystems traue ich dem Sensitivitätsmodell nach Vester einiges zu.
Meiner Einschätzung nach kann man mit dem Sensitivitätsmodell zumindest Tendenzaussagen machen wie
– „Die Abwertung der Drachme wird x und y senken z wird jedoch ansteigen.“
– „Die Anhebung der Leitzinsen auf 6% kombiniert mit abc wird für einige Zeit eine uvw der xyz bewirken, nach 1-2 Jahren wird jedoch der Effekt von efg immer stärker und klm wird stabilisiert“
Sehr geehrter Herr Prof. Malik, können Sie die Möglichkeiten des Sensitivätsmodells etwas näher beschreiben? mit freundlichen Grüßen Stefan Ludwig

Florian Linse
Gast
Florian Linse

Atemberaubend, was G.H. in diesen Dokumenten erklärt. Weit ab vom Mainstream, der allerdings sowieso nur schreibt, was die meisten Bürger mit trivialökonomischen „Eigene-Brieftaschen-Denken“ verstehen können, da ihnen die Information zu anderem Denken fehlt – den Journalisten wahrscheinlich auch. Vieles ist einem interessierterem Ökonomen sicher nicht unbekannt, aber Heinsohn setzt es, zusammen mit einigen erstaunlichen zusätzlichen Ideen, in einen klaren Zusammenhang. Allerdings sind mir viele Aussagen, die in sich selbst richtig sein mögen, zu einfach. Das menschliche Interagieren ist dann doch „verrückter“. Z.B. ist die Eigentumstheorie eine Vereinfachung, die mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit in die Irre führen wird. Dabei ist… Weiterlesen »

A.I.
Gast
A.I.

Der Artikel „Wie kommt es zum Wirtschaften“ ist sehr interessant. Eine Sache verstehe ich immer noch nicht. B will sich von A Gerste leihen und gibt ihm Tonscherben. B geht zu C und „leiht“ sich einen Sack Gerste. Was ist passiert? Im Grunde findet ein Wechsel des Schulders statt: Nicht B schuldet C einen Sack Gerste, sondern A tut es, gegen Herausgabe der Tonscherbe. C hat gar keine Forderung gegen B mehr, der Sack Gerste ist gekauft. C hat jetzt eine Forderung gegen A, der die Gerste zwar nicht an B herausgibt, aber für die Herausgabe an C bereithalten muss.… Weiterlesen »

A.I.
Gast
A.I.

Also wird A unweigerlich Zugriff auf das Eigentum seiner Schuldner bekommen, früher oder später. Angenommen, B und C verschulden sich bei A mit je 100 Tonscherben und kaufen Gerste bei D. Ein Jahr vergeht, und B erntet genug Gerste, um sie an D für 110 A-Mark zu verkaufen. Im Umlauf sind nur noch 90 A-Mark. C hat vielleicht auch genug Gerste geerntet, kann aber nur an 90 A-Mark kommen und somit weder den Kredit in A-Mark begleichen noch die Zinsen bezahlen. Also fällt das Eigentum von C an A, auch wenn B zufällig fein raus ist. A kann also nur… Weiterlesen »

A.I.
Gast
A.I.

Jedenfalls kann C nur aus der Klemme kommen, wenn sich nach C noch jemand (sagen wir D) um mindestens 20 A-Mark bei A verschuldet, die C durch Verkauf von Gerste an D erlangen muss, falls A als Zinszahlung lediglich sein eigenes Geld akzeptiert. Das wird wohl der fundamentale Mechanismus des „Kettenbriefsystems“ sein, von dem PCM spricht. Ebenso ist ersichtlich, dass dieses System eine inhärente Tendenz hat, große Vermögen bei wenigen Eigentümern zu akkumulieren. Sagen wir, der Markt für A-Mark ist leergefegt. Also kann D seine 20 A-Mark nicht bezahlen. D’s Eigentum fällt an A, das nun 120 A-Mark wert ist.… Weiterlesen »

Jürgen Clasen
Gast
Jürgen Clasen

Noch mehr Ahnungen. Wiwo: „Wie schlimm es um einige Banken steht, zeigt auch, dass diese sich künftig für drei Jahre frisches Geld in unbegrenzter Höhe von der Notenbank leihen dürfen. Bislang waren solche Geschäfte auf ein Jahr begrenzt, was schon außergewöhnlich lang ist. Zudem lockerte Draghi die Anforderungen für notenbankfähige Sicherheiten.“ Die EZB akzeptiert wohl jetzt den „alten Büstenhalter der Großmutter“ als Sicherheit, so die überspitzte Formulierung eines hochrangigen Notenbankers. Ich erinnere mich an Beiträge, in denen gesagt wurde, die Notenbanken dürften nur erstklassische Sicherheiten akzeptieren. Wie beurteilen Sie, Herr Prof. Malik, die Siutuation nach dem „Gipfel“ und bei solchen… Weiterlesen »

Claus Seichter
Gast
Claus Seichter

Was passiert denn, wenn die EZB bald ihre Hemmungen aufgibt und massiv europäische Staatsanleihen aufkauft? Dann fließen große Zahlungsströme an jetzige Anleiheninhaber und den Banken/Versicherungen bleiben Abschreibungen erspart – das dürfte doch (zumindest kurzzeitig) zu inflationärem Preistreiben führen. Welche Systemmechanismen bremsen/beschleunigen dieses Szenario? Rechtliche Einschränkungen wie Zentralbanksatzungen werden bei genügend hohem Druck weichen und dienen somit nicht der Argumentation gegen diesen Fall. Für Hinweise zu meinem „Denkproblem“ (infla oder defla) bin ich dankbar.

Claus Seichter
Gast
Claus Seichter

Verstehe ich das also richtig, dass man nicht die Geldmenge, sondern die Kreditvergabe zählt? Keine neuen Kredite = keine Geldmehrung = keine Inflationsgefahr? Und die Banken geben eben keine neuen Kredite mehr, weil es dafür nicht ausreichend Sicherheiten (Eigenkapital) mehr gibt. Besten Dank für Ihre Antwort. Dann warten wir mal auf das Ende der Bärenmarkt-Rallye…

Claus Seichter
Gast
Claus Seichter

VIELEN DANK – gar nicht so einfach, die alten Denkweisen aus dem Studium aufzugeben…

Hans-Jürgen Sopper
Gast

Leider wissen viele, viele Menschen nicht, was Eigentum, Zins und Geld eigentlich sind. Auch ein selbsternannter Börsenexperte (Dirk Müller), meint dem uninformierten bzw. nicht wissenden Publikum zu erklären was der Zins ist und wer dafür verantwortlich ist. Das Publikum applaudiert- aber nur weil es nicht weiss um was es geht! Es ist traurig, aber wahr!
http://www.youtube.com/watch?v=ihT6uOSl5s0&feature=related

M. A. Hugelshofer
Gast

„Börsenexperte Dirk Müller, meint dem uninformierten bzw. nicht wissenden Publikum zu erklären was der Zins ist und wer dafür verantwortlich ist.“ @Hans-Jürgen Sopper Seine Schlussfolgerungen von wegen, ‚am Ende folgt eine Umverteilung von Oben nach unten‘, zeigen sein Unverständnis von Deflation (oder er ist Teil des Systems, das von solchen Verwirrungen profitiert). Aber Herr Müller hier (mit einem Kommentar) in die Pfanne zu hauen, ist nicht fair. Er erklärt ja auch nicht die einzelnen Begriffe (in Ihrem verlinkten YouTube Video), sondern zeigt plastisch den Zinses-Zins-Effekt auf. Und der Live-Test mit den Gästen zeigt sehr gut, dass die grosse Mehrheit der… Weiterlesen »

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