Bear Market Rallies können ein Feuerwerk sein

//Bear Market Rallies können ein Feuerwerk sein

Bear Market Rallies können ein Feuerwerk sein

Ich habe schon mal geschrieben, dass im Bearmarket 1929 – 1932 acht Rallies mit durchschnittlich 33% Upswing stattfanden.
Das ist für viele unwiderstehlich, ein richtiges Neujahrsfeuerwerk, insbesondere wenn noch Medien und Berater jubelnd erklären, jetzt sei das Schlimmste vorbei, der Boden gefunden und diese Riesenchancen dürfe man keinesfalls versäumen – Chancen, die inzwischen massiv akkumulierten Verluste wieder wettzumachen. Es waren lauter Bull-Traps … Dann lohnt es sich, eine verlässliche Navigation zu haben, und autonom zu denken.

Von |2011-10-12T19:55:49+00:0012.10.2011|Allgemein|14 Kommentare
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Josef Walzer
Gast

Sehr geehrter Herr Mailk: steigen die Zinsen? Ist der Grund die “schlechtere Bonität“ der Schuldner und/oder steigt das Marktzinsniveau (Leitzinsen) generell? Wird es den Notenbanken gelingen, das Zinsniveau auf Dauer niedrig zu halten?

Stefan Müssler
Gast
Stefan Müssler

Die Menge an Fremdkapital die über Banken oder Vehikel wie Hedge Fonds im Aktienmarkt drin stecken sind einfach zu groß, als dass sie dauerhaft aufrecht erhalten werden können. Der Markt ist zu stark gehebelt, um die jetzigen Aktienkurse nachhaltig zu machen. Sobald die Banken und Hedge Fonds feststellen, dass Ihre Hedging Positionen nicht funktionieren werden sie massiv Aktien verkaufen um Ihre Kredite bzw. Kundeneinlagen zurück zu zahlen. Ausserdem kommt die nächste Abschreibungsrunde bestimmt. Und dann werden gerade auch die Assets liquidiert, die Geld in die Kasse bringen.Der Markt bewegt sich in diesem Modus völlig unabhängig von den fundamentalen Unternehmensdaten. Die… Weiterlesen »

Stefan B.
Gast
Stefan B.

Sehr geehrter Herr Müssler,
sehr geehrter Prof. Malik,
Sie sprechen von einem stark gehebelten (Aktien)Markt, der gemäß der Deflationsproblematik nicht zu halten ist.
Welche Quellen bieten eine Möglichkeit mehr über den Hebel zu erfahren? Wie hoch ist dieser aus Ihrer Sicht. Das Wissen über die Hebelgröße dürfte fruchtvoll bezüglich einer Überzeugung in Diskussionen sein.
Stefan B.

Jürgen Clasen
Gast
Jürgen Clasen

Nach dem Tief 2003, wurde viel palavert über eine folgende Echoblase. Bei einem Echo stellt man sich vor, das es stets schwächer ist als das Ausgangssignal. Nur, 2007 haben wir dann das Ausgangssignal wieder erreicht. Die Echoanhänger haben nicht gut ausgeschaut. Danach kam der Kursturz 2008. Das Echo konnte 2011 nicht mehr an den Spitzenwert heranführen, war aber deutlich höher als die Vorhersagen. Mit einer echten, belastbaren Firmenbewertung hat das nichts mehr zu tun. Die Flucht in Anleihen wird bei einem aktuellen CPI von 2,6% auch bestraft. Ihre Warnungen sind dennoch ernst zu nehmen. Die Erfahrungen zeigen, das die Kurse… Weiterlesen »

Jürgen Clasen
Gast
Jürgen Clasen

Wie beurteilen Sie aktuell die rasanten Antiege der Indices. DAX macht hintereinander zweimal über 4%. Intraday heute sogar mit einem Delta von über 5 % ? Alles sie selbe Soße ? Pflege für den Jahresultimo ? Nach wie vor Bull Traps oder erleben wir eine unerwartete Wende ? Kommen jetzt Konjunkturdaten, die plötzlich positiv werden ? „Diesmal wollen Fed, die EZB, die Bank of Canada, die Bank of England, die Bank of Japan und die Schweizer Nationalbank das globale Interbankensystem vor dem Hintergrund der Staatsschuldenkrise mit zusätzlicher Liquidität versorgen.“ Mit neuem “ Moos“ geht es los ?

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