Massive Kursrückgänge sind an vielen Finanzmärkten programmiert

//Massive Kursrückgänge sind an vielen Finanzmärkten programmiert

Massive Kursrückgänge sind an vielen Finanzmärkten programmiert

Auf zahlreichen Finanzmärkten sind grosse Kursrückgänge für die nächsten Wochen und Monate hochwahrscheinlich. Aktien, Rohstoffe, Immobilien und Edelmetalle werden, wie vorhergesagt, stark sinken, zum Teil in dramatischen Crashes. Der US-Dollar hingegen wird steigen. Ein rund 200-jähriger Aktien-Aufwärtstrend kommt zu seinem Ende und schlägt in eine Abwärtsbewegung um. Wer richtig aufgestellt ist, steht das durch und kann diese für die meisten völlig neue und unverständliche Situation sogar positiv nutzen.
Meine bisherigen Blog-Prognosen zu den Finanzmärkten und zur Wirtschaftslage sind auf Kurs. Meine Basis-Szenarien musste ich bisher nie ändern, und konnte daher meinen LeserInnen die nötige Orientierung und den Durchblick geben. Mit der richtigen Theorie und den richtigen Methoden ist das eben möglich. Die LeserInnen wissen, dass ich von Anfang an eine gänzlich andere Meinung hatte als die gesamte Mainstream-Ökonomie. Insofern könnte es sein, dass die Mainstream-Ökonomie eben grundfalsch ist.
Die grosse Herausforderung ist nicht Inflation, sondern Deflation. Herkömmliche ökonomische Massnahmen greifen nicht, sondern verschlechtern die Wirtschaftslage, weil sie auf einem falschen Denken basieren. Die Währungen werden gegenüber dem Dollar sinken. Nominelle Guthaben, also Forderungen gegenüber Banken, Versicherungen und gegenüber dem Staat sind gefährdet und werden im Wert sinken.
Zu den Ursachen der Krise gehören u.a. die masslose Schuldenwirtschaft seit Beginn der 1980er Jahre in fast allen Ländern, besonders aber in den USA; sowie die Irrlehren des Shareholder-Values und der Wertsteigerung, wie sie rund um den Globus in den Business Schools noch immer gelehrt werden. Diese Art der Business Ausbildung ist jetzt am Ende, und es setzt das grosse Umlernen ein. Mit herkömmlichen Mitteln geht aber auch dieses nicht. Hingegen ist der Erfolg mit meinen Tools so gut wie gesichert.

Von |2012-10-23T01:04:19+00:00Oktober 23rd, 2012|Allgemein|18 Kommentare

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Bojan Zeitler
Gast
Bojan Zeitler

Sehr geehrter Herr Malik, Sie sind ein Mensch mit Weitblick, lieben es Gipfel zu erklimmen. Was wenn die Crashes nicht nur programmiert, sondern vorprogrammiert sind? „Die Euro-Rettung um jeden Preis“, heisst das nicht den europäischen Bundesstaat, koste es was es wolle? Die politische Union ist das alleinige Ziel und sie wird unvermeidlich in den wirtschaftlichen Niedergang führen. Zinsen steigen, Vermögen (durch Verschuldung verausgabt) werden einfach in Anspruch genommen, Goldhandelsverbot etc. Schwere politische Destabilisierung ohne Gegenkräfte. Bürger rebellieren, werden durch schon bereitstehende Truppen niedergeschmettert. Resultat: Despotisch regierte EU-Diktatur. Ihre Tools, Herr Malik, sind zweifellos wirkungsvoll. Und ich bewundere ihren grenzenlosen Optimismus.… Weiterlesen »

Stefan Ludwig
Gast
Stefan Ludwig

Management-kybernetik basiert nicht nur aber ganz wesentlich auf dem Viable System Model. http://www.malik-management.com/de/malik-fuer-organisationen/loesungen-und-methoden/malik-viable-system-model Meine Einschätzung des Viable System Models ist, wenn sich eine genügend große Anzahl Steuerungssysteme von Firmen, Behörden, Parlamenten, NGOs usw. zu Systemen die dem Viable System Model entsprechen entwickelt haben wird eine nie dagewesene Stabilität eintreten. Nicht statisch sondern eine dynamische Stabilität. Das scheint ein Widerspruch zu sein. Nun insodern „stabil“ als das diese Systeme eine sehr viel größere Überlebensfähigkeit haben werden. Diese weit ausgebildete Überlebensfähigkeit ist darin begründet, dass diese Systeme Veräderungen ihrer Selbst und ihrer Umwelt sehr frühzeitig wahrnehmen werden und damit a. Zeit haben… Weiterlesen »

Stefan Ludwig
Gast
Stefan Ludwig

Ich erlaube mir hier einmal zweiteilig zu antworten: Jedweder Versuch ein so komplexes System wie einen Staat oder eine Firma diktatorisch Top-Down zu führen wird, mit der schon immens angestiegenen Komplexität immer schneller scheitern, weil das diktatorisch geführte System instabil werden wird und dann zusammenbricht. Die meiner Ansicht nach EINZIGE Möglichkeit entsprechend anpassungsfähig zu bleiben ist eine kybernetische Struktur basierend auf dem Viable System Model zu entwickeln. Dessen Struktur ist fraktal das heißt selbstähnlich. Die Steuerungsstrukturen wiederholen sich auf den hierarchischen Ebenen. Je kleiner das Detail desto weiter unten wird darüber entschieden. Schon Julius Cesar hat nicht jeden kleinen Proviantdiebstahl… Weiterlesen »

Josef Walzer
Gast
Josef Walzer

Wirtschaftswissenschafter tun sich schwer mit der umfassenden und weltweiten Krise, weil ihnen u.a. Kenntnisse in Geschichte, Politik und komplexen Systemen fehlen. Manchmal kommen noch wirtschaftliche und finanzielle Interessenskonklikte hinzu.
Da ist zwischenzeitlich einigen europäischen Politikern mehr Respekt zu zollen, da sie erkennen, dass sie die Wirtschaft wieder in Schwung bringen müssen. Eine Stärkung der europäischen Institutionen bei gleichzeitiger Demokratisierung sind wohl Voraussetzungen dafür. Das Friedensprojekt Europa muss sich auch nach einem Börsencrash weiterentwickeln.

Brummer, Birgit
Gast
Brummer, Birgit

Ich bin auch ein leidenschaftlicher Europa-Verfechter, aber die Mentalitäten
und Interessen sind so sehr unterschiedlich, dass für den Weltmarkt möglicherweise eine Zwischenphase von Nord-/Süd- als schlagkräftigerer
Gegenpart ( China, USA, etc. ) wirken könnte. Sicher überstehen wir auch einen
Börsencrash. Die Bankenthematik ist allerdings noch gar nicht gelöst, ich
denke die Liikanen Kommission wird sich mit der Spaltung nicht durchsetzen.
Welche Folge zieht ein Bankensterben nach sich? Abwanderung von weiterem
Vermögen? Herr Prof Malik betont stets die Komplexität, solche Denker
benötigen wir mehr und mehr und mehr.

Johannes Kadar
Gast
Johannes Kadar

Sehr geehrter Herr Prof. Malik, gegenwärtig überlege ich, welche Währungen ich für Ersparnisse in Bar-Form halten sollte. Natürlich muss ich Euro haben, weil ich in Luxemburg lebe und hier die nächsten Jahre voraussichtlich bleiben werde. Ich fürchte aber eine starke Devaluierung dieser Währung und möchte Teile meiner Ersparnisse auch in anderen Währungen halten. An anderer Stelle des Blogs empfehlen Sie, in stabile Währungen finanziell gesunder Staaten wie den Schweizer Franken oder der Norwegischen Krone zu investieren. Sie schreiben aber auch, dass da der Großteil der Schulden dieser Welt in Dollar denominiert sind, folglich die Welt Dollar kaufen muss, um Schulden… Weiterlesen »

Jürgen Clasen
Gast
Jürgen Clasen

Eigenanalyse (1):Märkte können intrayear schon mal 20-30% abgeben. Das wurde Ende letzten Jahres und im Juni mit 5000 und 6000 im DAX schon wieder vorgeführt. Aber auch in den Vorjahren waren Rückgänge in der genannten Größenordung keineswegs selten. Nach diesen Phasen gab es durch einen unbekannten Trigger dann 3-6 Schläge (segeln) mit denen diese Baissen wieder zur Geschichte wurden. Das kann jetzt auch wieder passieren. Der Bogen für die deflationäre Vermögensvernichtung könnte größer sein, als wir annehmen und wir können noch einige Jo Jo Bewegungen erleben. Festlegungen,von nun an geht es nur noch bergab, sind letztlich schädlich, weil sie eben… Weiterlesen »

Jürgen Clasen
Gast
Jürgen Clasen

Eigenanalyse(2):Gold und Silber, Kupfer können auch nicht mehr an die Spitzenwerte anknüpfen. Charttechnisch total angeschlagen. Grüner-Fischer macht auf haltlosen Optimismus (DAX 20T …30T). Für Edelmetalle rührt die breite Presse die Trommel und favorisiert Immos. Eins, zwei, drei und schon kommt auch noch der Eurotod herbei. Also diese Stimmungsindikatoren passen zu einer kräftigen Korrektur. Es liegt sicher auch in der Luft, das die Staaten das Spiel mit der weiteren Aufschuldung nicht mehr so reibungslos fortsetzen können. Dann gibt es ganz sicher saures. Obama wird mit allen Mitteln eine Korrektur bis 06. Nov verhindern. Macht kann aber auch in Ohnmacht umschlagen.

Bernd Birkenfeldt
Gast
Bernd Birkenfeldt

Hallo Herr Malik,
mag sein, dass Sie dieses Mal recht bekommen. Allerdings habe ich Ihre Aussagen bisher immer als Kontraindikator benutzt, was gut funktioniert hat. Immer wenn Sie große Rückgänge verkündeten ging es bald danach aufwärts. Jetzt also kaufen!
Grüße
Bernd Birkenfeldt

Sabine Schmid
Gast
Sabine Schmid

Wo steht die Challenge? Aus meiner Sicht besteht das Problem der meisten Wirtschaftsexperten darin, dass sie stark inflationäre Tendenzen (asset inflation steht natürlich an erster Stelle, dazu gesellen sich aber auch individuelle Mobilität sowie Energie, politische Einflussnahme und weitere Themen) mit wahrnehmbar deflationären Tendenzen verrechnen wollen (hier muss man Rabatt-Systeme wie Groupon, individuelle Preisverhandlungen durch E-Bay sowie auch den ganz normalen Flohmarkt und Lebensmittel- sowie Bekleidungs-Discounter nennen. Dazu kommen Änderungen in unserem Verhalten: Viele junge Menschen in den Zentren großer Städte haben heute kein Auto mehr, sie nutzen Flinkster z.B. und besitzen dafür ihre Wohnung.) Das Saldo-Gesamtbild aus Inflation und… Weiterlesen »