Deflation ist sicher …

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Deflation ist sicher …

Nach den gestrigen Börsenbewegungen in Aktien, Gold und Silber und an vielen Rohstoffmärkten ist bis auf weiteres die Deflation sicher, so wie ich es unbeirrt von der allgemeinen Meinungskonfusion von Anfang an hier im Blog vertreten habe. Schriftlich und mündlich gibt es meine Analysen und Prognosen seit den 1990er Jahren in meinen Management Lettern und sonstigen Veröffentlichungen.
Die Preise werden fallen und fallen, unterbrochen zwar durch heftige Aufwärtsstrohfeuer, prinzipiell geht der Trend aber nach unten. Grund sind die immer weniger gedeckten Schulden und der daraus folgende Zwang zur Liquiditätsbeschaffung. Notenbanken und Regierungen sind dagegen weitgehend machtlos. Helfen kann nur noch ein radikal besseres Funktionieren der zahlreichen Organisationen das gleichzeitig auch viel weniger Geld verschlingt. Soeben – an diesem Wochenende – wieder bewiesen mit unseren Syntegrationen: Zielvorgabe: Einsparung von 18 Mio. Resultat: zwischen 30 und 50 Mio Einsparungsmöglichkeit, davon rund 10 noch in diesem Jahr.

Von |2011-11-22T12:13:14+00:00November 22nd, 2011|Allgemein|37 Kommentare
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Christian Bernet
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Christian Bernet

Guten Tag Herr Malik, ich bin zufällig auf Ihr Blog gestossen und habe ein bisschen auf Ihrer Webseite gestöbert. Substantiell hat mich nur der Beitrag Gunnar Heinsohn, „Wie kommt es zum Wirtschaften …“ beeindruckt. Der Rest erinnert mich an eine Marketingmaschine mit diversen Versprechungen, aber wenig konkretem Inhalt. Darf man erst an Ihrem Wissen teilnehmen, wenn man bereit ist substantielle Geldbeträge zu investieren? Sie treten Aussagen breit, wie: Sie hätten die Krise mit Hilfe Ihrer Methoden vorausgesehen, und alles wäre nicht passiert, wenn Ihre kybernetischen Methoden breitflächig zum Einsatz gekommen wären. Am oberen Ende Ihrer öffentlichen Aussagen stehen dann Sätze… Weiterlesen »

MZi
Gast
MZi

Sehr geehrter Herr Malik, warum halten sie die Notenbanken fuer machtlos? Verfolgt man die oeffentliche Diskussion, hat man eher den Eindruck, dass sie als die ultimativen Retter gelten.

Walter Huber
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Einnahmen minus Ausgaben ergibt ein Ergebnis. Ein gutes oder ein schlechtes. An und für sich keine sehr schwierige Aufgabe und auch für einfache Menschen lösbar. Und gute Produkte oder Dienstleistungen werden gekauft oder konsumiert. Auch nicht so schwierig. Und Dinge in einem Zusammenhang zu sehen erscheint auch logisch. Was läuft also bei den Damen und Herren in den obersten Politiker-Etagen und sonstigen Institutionen falsch? Alle haben ja auch, wie Sie richtig bemerken, die gleichen Zahlen. Viele schauen, sehen aber nichts. Viele hören, verstehen aber nichts. Viele reagieren und wissen gar nicht wie agieren wirklich geht. Die Deflation ist real und… Weiterlesen »

Marco Fässler
Gast
Marco Fässler

Sehr geehrter Herr Prof. Malik
Sollte die EZB tatsächlich die Staatsanleihen maroder Staaten aufkaufen – wäre dies nicht eher ein Weg in die Inflation? Das würde ja bedeuten, dass die Schulden durch Papiergeld bezahlt werden.
Mit freundlichen Grüssen

FJL
Gast
FJL

Sehr geehrter Herr Professor Malik, viele Ihrer Ausführungen glaube ich zu verstehen. Vieles bleibt aber auch im Dunkeln und mein Tagesgeschäft läßt mir zu wenig Zeit um alles zu studieren. Die Deflation kommt, auch wenn alle etwas anderes sagen. Das meine Gewächshäuser und Investments dann an Wert verlieren, die Bank rumzicken könnte, höhere Sicherheiten haben will usw. ist mir klar. Was aber machen die Lebensmittelpreise. Rechnen Sie diese auch zu den Sachwerten? Auf die Gans die hier schon einmal erwähnt wurde kann jeder verzichten, nicht aber auf alltägliche Dinge. Und zweite Frage: Es wird sicher auch trotz Deflation weiterhin viele… Weiterlesen »

Jürgen Clasen
Gast
Jürgen Clasen

Danke dafür, das Sie auf den Gänsepreis bzw Wiesenmass zurückkommen. Das ist nur plakativ von mir hervorgerufen. Es geht um weit mehr. Alle Produkte und damit meine ich auch inzwischen die weisse und braune Ware, werden deutlich teurer. Hinzu kommt der Staat, Grundsteuer, Grundberwerbssteuer, die Versorger, Strom, Gas , Wasser, Abwasser. Jüngst auch die Versicherungen, KFZ, PKW, PKV. Mieten. Restlos alles und vieles under cover, wegen Packungs-verkleinerung, hallo!, wird teurer! Prof. Malik hat insofern recht, die Vermögenswerte gehen den Bach runter. Um so schlimmer für die Verbraucher. Was sie brauchen wird teurer und was sie haben, sinkt im Wert. Ich… Weiterlesen »

Holger Lass
Gast
Holger Lass

Sehr geehrter Herr Professor Malik,
was passiert, wenn die westlichen Regierungen sich tatsächlich zu Währungsreformen durchringen. Werden dann Euro-Bestände nicht wertlos? Wenn ja, wie soll man sich schützen?
Gruss
Holger Lass

S. Ottomano
Gast
S. Ottomano

Ich meine eher, dass Deutschland (und villeicht andere stärkere) aus dem Euro austreten. Sie benehmen sich auf jeden Fall so, sperren sich gegen die Lockerung der Geldpolitik der anderen EU Politiker. Sie riskieren so Aufwertung der Währung, aber offenbar scheuen sie die Monetisierung der Zentralbank noch mehr. Nach dem Motto“entweder wir bestimmen, wie sich die Euro-Zentralbank verhält, oder wir kehren zur eigenen zurück“.

Jürgen Clasen
Gast
Jürgen Clasen

Heute wird gemeldet, das Dänemark sich im kurzfristigen Bereich zu negativen Zinsen verschulden konnte. Mir ist das nicht neu, denn auch in D und CH, haben die kurzfristigen Anleihen einen, wenn auch kleinen, Minuszins. Erstaunlich ist das trotzdem, denn die Bargeldhortung wäre hier eigentlich angesagt. Dies Länder sind wohl die harten Triple A Kerne. Im übrigen habe ich, trotz langjähriger Beobachtung, noch nie so einen tiefen Zins gesehen. Die Umlaufrendite aller Bundeswertpapiere liegt gerade noch bei 1,5%. Neben den verbalen Beschreibungen, wie es zu den deflatorischen Entwicklungen kommt, sind dieseTiefstzinsen, teilweise absurden Negativzinsen, nicht der schlagende Beweis für die schon… Weiterlesen »

Constantin
Gast
Constantin

Hallo zusammen, mal wieder ein kleines Beispiel zur Deflation in Europa. Als ich 2007 Urlaub im schönen Irland gemacht habe, fragte ich mich schon damals wie solche Immobilienpreise zustande kommen können. Nun, heute sieht es so aus: Absturz der Hauspreise in Irland. Hier aktuelle Zahlen aus erster Hand von einem typischen Einfamilienhaus in einer Mittelstadt. Kaufpreis 2007 450.000 Euro Wert 2009 300.000 Euro Wert 2010 240.000 Euro Wert 2011 185.000 Euro Wert 2012 140.000 Euro Deshalb sind die Käufer pleite und die finanzierenden Banken ebenfalls, zudem sie häufig noch mit 110% des Kaufpreises dabei sind. Wie man sieht: der Kaufpreis… Weiterlesen »