Der erste und der zweite Crash …

//Der erste und der zweite Crash …

„Many fellows lost everything – maybe not in the first crash, but then in the second…“
So schrieb F. Scott Fitzgerald, Babylon Revisited, 1931.
Diesmal wird es ähnlich sein. Unter anderem deshalb, weil man glaubt, die Krise sei vorbei – und weil die um 1000e von Milliarden gekaufte Zeit für tiefgreifende Reformen von den meisten bisher noch nicht wirklich genutzt wurde. Jedoch hat eine der weltweit grössten Banken das Potenzial der neuen Power-Tools erkannt und damit kürzlich ihr Ergebnispotenzial von einem sehr hohen Niveau aus mehr als verdoppelt.

By |2013-04-13T16:35:17+00:00April 13th, 2013|Allgemein|41 Comments

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Stefan Ludwig
Gast
Stefan Ludwig

das wirft für mich eine interessante Frage auf:
kann man eine solche Verbesserung nur mit dem „neuen“ Verständnis von Geld und Wirtschaften wie es P.C. Martin und Steiger/Heinsohn vorschlagen erreichen oder –
kann man das auch erreichen wenn man noch dem „alten“ Verständnis des Wirtschaftens anhängt?

Jürgen Clasen
Gast
Jürgen Clasen

Der Turm der wackelt, der Turm der wackelt, die oberste Spitze fällt ab … Auf die Börse bezogen, stimmt dieser Kinderreim haargenau. Immer wieder gibt es in Einzelwerten und natürlich letztlich für ganze Börse immer wieder einen stürmischen Turmbau. Sie können ganz sicher sein, das mindestens die Spitze rausgenommen wird, wenn es nicht sogar noch schlimmer kommt. Ja höher der Hype, desto steiler die Abfahrt. Einzelwerte könnten hier genug genannt werden, das schenke ich mir. „Torten DAX“ auf 8000+ dann gehts im Parternoster abwärts auf 2300. Das alles hat nur bedingt was mit der Konjunktur zu tun. Die Unternehmensgewinne machen… Read more »

Bojan Zeitler
Gast
Bojan Zeitler

Guten Tag Herr Clasen,
Schon einige Zeit studiere ich den Malik-Blog. Speziell Ihre Beiträge geniesse ich besonders, meistens bei einer Tasse Morgen-Kaffee. Dafür möchte ich Ihnen gratulieren und gleichzeitig interessiert mich Ihre Meinung zu:
Stellen Sie sich vor, aus irgendeinem Grund (Total-Crash, Krieg etc.) kommt es zu einem generellen Schuldenschnitt, d.h. alle bedeutenden Gläubiger verzichten auf Ihre Forderungen samt Zinseszins. Wäre dann nicht wieder 20 Jahre Boom bzw. die ‚Grosse Transformation‘ (vorerst) gar nicht nötig?

Jürgen Clasen
Gast
Jürgen Clasen

Danke, fühle mich gebauchpinselt… Wenn die Gläubiger verzichten oder zum Verzicht gezwungen werden, gehen ihre Vermögenswerte zum Teufel… Das ist in meinen Augen die Deflation,die Vermögenswerte sinken. Im alten Rom hat man die Gläubiger gemeuchelt… Das ist das klassische Thema für Herrn Prof. Malik. Er ist der Meister und ich möchte nur bedingt im seinem Metier rumpfuschen. Klassich würde ich sagen, es muss alles erst mal schlechter werden, ehe es besser werden kann…Es gibt Wege aus der Deflation. Prof Malik zeigt sie auf und plädiert dafür, präventiv das Schlimmste zu verhindern mit seinen Mitteln, Tools. Noah, wurde von den Massen… Read more »

C. M.
Gast
C. M.

Ist das bereits ein erstes Anzeichen? Zudem eines auf das Sie ja bereits mehrfach hingewiesen hatten.
http://blog.zeit.de/herdentrieb/2013/04/15/gold-im-freien-fall-richtung-530-dollar_5901
Interessant auch, daß der Autor die Möglichkeit einer Kreditblase in China und anschließender Deflation sieht – vielleicht schwenken nun auch die „Mainstream-Journalisten“ langesam in ihrere Denkweise um. ‚Deflation‘ taucht nun im Wortschatz und daher auch am geistigen Horizont auf.

Matthias Röderstein
Gast
Matthias Röderstein

Hier gibt es einen interessanten Bericht zu den aktuellen Kursrückgängen in Gold: http://www.goldtrends.net/FreeDailyBlog?mode=PostView&bmi=1267250 Ich finde vor allem die Differenzen von physischem und Papiergold interessant. Dazu sind zwei eindrucksvolle Charts zu sehen. Letztlich erklärt der Autor auch noch einmal den Deflationsmechanismus: „There are only two things that can bring gold down. A manipulated event like we just saw or a liquidity squeeze like we saw in 2008 where an immediate need for cash forced the liquidation of all assets. Can it happen again? Yes, but this time it would be on a global scale and much more powerful than the Lehman… Read more »

Robert S.
Gast
Robert S.

Hallo Herr Prof. Dr. Malik,
habe gestern ein Video zur Deflation in Griechenland gesehen und gleich an Sie denken müssen.
Ich habe mich ja Dank Ihres Blogs rechtzeitig von meinen Edelmetallen getrennt und in Bargeld umgeschichtet. Was halten Sie denn eigentl. vom Russischen Rubel? Den habe ich hier im Blog nicht finden können.
Schöne Grüsse

TG
Gast
TG

Eine verrückte Welt. Goldpreis taucht etwas ab und die Welt fragt sich was los ist. Über FED bis Zypern darf alles zu Erklärung herhalten (Danke Herr D. Dörner zur Erklärung dieses Verhaltens in komplexen Situationen). Hier in Kalifornien haben letzthin öffentlich Schulen einen Tag zugesperrt, um Lehrergehälter zu sparen. Im laufenden Schuljahr werden es bis zu 4 Tage werden. Globale Führungsmacht auf Vormarsch. Häuserpreise ziehen wieder an und jeder meiner Kollegen fühlt wieder Wertwachstum (Zilow sei Dank). 80% meiner Werbepost dreht sich aber komischer Weise um Schuldentilgung, house fire sales, house short sale etc. Zusätzlicher Vermögensspielraum durch Umschuldung wird investiert… Read more »

Brandmann
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Brandmann

Sehr geehrter Herr Professor Malik, am 26. September 2009 schrieben Sie hier im Blog: „Der Zweck des rasanten Anstieges der Börsenkurse seit März 09 ist erfüllt: Möglichst viel Optimismus zu verbreiten. Möglichst viele zu überzeugen, dass alles vorbei ist. Möglichst viele in die Falle zu locken. Mehr als 90% der Investoren sind optimistisch. Die meisten Medien sind euphorisch. 45 Ökonomie-Professoren, die das Wallstreet-Journal regelmässig befragt, prognostizieren Wachstum der Wirtschaft von durchschnittlich 2,9% und einige gehen bis auf 4 – 5%. Das ist perfektes lineares Extrapolieren. Die böse Überraschung folgt häufig auf dem Fusse.“ Diese Lagebeurteilung war falsch. Dass es vier… Read more »

NJPuls
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NJPuls

Die Lagebeurteilung auf der Brücke der Titanic ging von bestem Wetter bei sternklarer Nacht und, ganz besonders, von einem unsinkbaren Schiff aus. Auch glaubte man die längst bekannte Erfahrung nicht beachten zu müssen, dass 300 sm vor Neufundland riesige Eisberge auftauchen können. DIESE Lagebeurteilung war definitv falsch, denn sie führte zu unvorsichtigem Verhalten: das Schiff fuhr auf riskantem Kurs viel zu schnell. Für die Beurteilung des Risikos seiner Befehle hätte der Käpt’n nur Szenarien auf Basis von fiktiven, auch ungewöhnlichen, Lagebeurteilungen durchspielen müssen, um Fehler zu vermeiden. Besonders wichtig sind Szenarien, wenn man persönlich Fehler noch gar nicht gemacht haben… Read more »

Brandmann
Gast
Brandmann

Ich kann bestätigen, dass Herr Professor Malik schon oft exzellente Einschätzungen der wirtschaftlichen Lage geliefert hat. Zum Beispiel hat Malik die Krise in den USA ab 2007 frühzeitig und auf den Punkt erkannt („Die Legende von der Überlegenheit der US-Wirtschaft“ in Malik: Management. 2005/2007. S. 134 ff.) Nun sind die Börsen von der wirtschaftlichen Entwicklung zwar nicht unabhängig, sie reagieren fast immer in einer Weise, die praktisch nicht vorauszusehen ist. Und wer in diesem Blog wirklich Anlageempfehlungen sucht, sollte das berücksichtigen. Timing ist und bleibt ein Glücksspiel. Das gilt selbst dann, wenn sich viele Annahmen als richtig erwiesen haben. Will… Read more »

SD
Gast
SD

Da gebe ich Ihnen vollumfänglich recht und gehe wieder einen Schritt weiter. Die Informationen dienen nicht nur Unternehmern und Investoren sondern auch Privatleuten die es Leid sind von der Finanzindustrie an der Nase herumgeführt zu werden. Außerdem bietet das Leben so viele schöne andere Dinge, außerhalb der Finanzwelt, dass ich mich immer wieder wundere wie viele Menschen sich nur noch um das Goldene Kalb drehen. Beispielsweise Zeit zum Leben, ist kostbarer als alles andere auf der Welt. Verknüpfe ich aber meine Lebenszeit mit Luxusgütern oder teuren Hobbys stellt sich zwangsläufig keine Zufriedenheit ein, solange die erforderlichen finanziellen Mittel nicht zur… Read more »

SD
Gast
SD

Da gehe ich noch einen Schritt weiter, nicht nur Risikobewusstsein ist zu schaffen sondern vorallem auch die Einsicht des Unbestimmten. Risiko lässt sich berechnen (natürlich auch nur in begrenztem und abgegrenzten Rahmen, Beispiel: Ab welcher Belastung bircht ein Stahlträger…), unbestimmte Ereignisse nicht und was überhaupt nicht geht ist die Vorhersage der Zukunft. Hier werden (Schein)Sicherheiten suggeriert die es nicht gibt. Was mir die Statments von Prof. Malik gebracht haben ist die Auseinandersetzung mit einer weiteren Sichtweise jenseits der Mainstream Ökonomie (und da gibt es noch weitere Ansätze, allerdings die Theorie der Eigentumsökonomie, sehe ich derweil als das Fundament unseres Wirtschaftssystems… Read more »

Florian Linse
Gast
Florian Linse

Auf einen weiteren psychologisch interessanten Aspekt für das fehlende Risikobewusstsein weisst Kurt Richebächer, Banker und Wirtschaftswissenschaftler, in einem Interview 2005 hin: „…Die einzige Sache, welche in der Tat das amerikanische Finanzsystem bisher vor dem Zusammenbruch bewahrte, ist übersteigertes Selbstvertrauen bzw. eine übersteigerte Wahrnehmung der eigenen ökonomischen Situation. Übermäßig selbstsichere Konsumenten leihen sich Geld und kaufen weiterhin. Firmen mit übersteigerter Selbstwahrnehmung kaufen weiterhin andere Firmen, anstatt selbst das eigene Geschäft zu erweitern. Übermäßig selbstsichere Banken verleihen weiterhin Geld und hängen von externen Faktoren wie dem Carry Trade ab. Das ist keine Überraschung. Jeder Phase des Übermuts folgt eine starke Krise, denn… Read more »

Jürgen Clasen
Gast
Jürgen Clasen

Halleluja sog i! Der DAX nimmt Fahrt zu unteren Solen auf… Aber der Chart sagt, es ist noch garnichts richtiges passiert. 2011 ist er auch von 7500 auf 5000 durchgesackt, um mit kräftigen Schlägen wieder alles aufzuholen und sogar mit seiner frechen Schnauze in der 8000 Zone herumzu schnuppern. Also mal ganz schön bescheiden bleiben. Wir sollten das Frohlocken des Dienstmannes nicht zu ernst nehmen. Aber diesesmal könnte es wirklich anders sein, denn die EM und andere Commodities könnten die Vorläufer für die große Korrektur werden, wo dann alles auf Start zurückgeführt wird… und die Vola nach Höherem strebt. Kupfer,… Read more »

Mihajlo Jurišić
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Mihajlo Jurišić

Herr Prof. Malik
Wann können wir Ihr nächstes Buch über die Organisation erwarten?
Ihnen und Professor Heinsohn großes Dankeschön für die Beiträge in diesem Blog

Sascha
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Sascha

Kia Ora Herr Prof. Malik!
Halten Sie es fuer moeglich, dass wir noch einmal Zeitzeuge einer Hausblase in den USA werden?
http://www.zerohedge.com/news/2013-04-29/presenting-housing-bubble-20?page=1
Beste Gruesse
Sascha