Eine der Krisenursachen: Falsches Management

//Eine der Krisenursachen: Falsches Management

Eine der Krisenursachen: Falsches Management

Angebliche Krisenexperten sind bereits seit Monaten am Werk, aber für jedes scheinbar gelöste Problem entstehen fünf neue. Einer der Gründe ist, dass es eben keine Krisen-Experten sind, sondern Experten für nur gerade die ökonomische Seite der Krise, die aber weit umfassender und grundlegender ist, als das ökonomische Denken reicht. Zinsen, Wechselkurse, neues Geld, Eurobonds, Sparprogramme und dergleichen sind auch Facetten der Krise, aber nicht einmal die wichtigsten.
Kaum diskutiert wurde bisher über die Abermillionen von Organisationen, durch deren Handeln der Krisensumpf überhaupt erst entstehen konnte. Zum Beispiel über die zahllosen Business Schools, die falschen Unternehmens-Strategien, die untauglichen Organisationsstrukturen und über die bedrückende Resignation bei vielen MitarbeiterInnen, die weitgehend ein Ergebnis schlechter Führung ist.
Solange auf dieser Ebene nicht Signale gesetzt werden, können Zinsen und Wechselkurse nur wenig bewirken.

Von |2011-09-17T17:18:08+00:0017.09.2011|Allgemein|6 Kommentare
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Peter Bretscher
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Ja – und jetzt? Die Grenzen durch das monetäre Orientierungs- und Zielgrössensystem werden immer klarer sichtbar. Und die „Experten“ buddeln in ihrem Silo nur tiefer. Klar – wir sind mittendrin in einer Paradigmenerweiterung, welche das gesamte von den klassischen Ökonomen gehegte, gepflegte und mit Computerunterstützung weiter entwickelte „quantitative Wertsystem“ erfasst. So lange an Hand von buchhalterischen Kriterien über Leben und Tod von Unternehmungen und Staaten entschieden wird, geht’s nur weiter in die Sackgasse. Erst wenn die bisher vernachlässigten immateriellen Ressourcen und die nichtmonetären Werte als „Potenzialbilanz“ in den Köpfen der Ökonomen, der Buchhalter, der Richter, der Wirtschaftsprüfer…. einen festen Platz… Weiterlesen »

Thorsten Podlech
Gast
Thorsten Podlech

Hallo Forum,
der tatsächlich stattfindende Wandel von der alten zur neuen Welt wird deutlich in einem aktuellen US-Interview mit dem Gründer des amerikanischen „Zeitgeist“ Movement von Peter Joseph.
http://rt.com/usa/news/zeitgeist-world-joseph-society-599/
Joseph’s „Zeitgeist“ Film hat über 10 Millionen Views bei Youtube seit Januar 2011.
Offenbar setzen sich global immer mehr Menschen dafür ein vom Shareholder Value weg zu kommen und den Kunden wieder vollständig in den Mittelpunkt zu rücken.

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