Im Untergrund Wissenswertes für die Lage

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Im Untergrund Wissenswertes für die Lage

Moody’s hat angekündigt, über ein Downgrading von Stanley Morgan um bis zu 3 Punkte nachzudenken. Würde das geschehen, so müsste die Bank gut 6 Mia neue Kredit-Sicherheiten beschaffen.
Angenommen, nicht nur diese Bank, sondern mehrere weitere würden in dieselbe Zwickmühle kommen:
1. Wie würde das deren Eigenkapitalquote beeinflussen?
2. Müssten sie allenfalls Marktpositionen zwangsverkaufen?
3. Welche Sicherheiten-Qualitäten würden sie überhaupt noch erhalten?
Könnte es sein, dass der Nach-Besicherungsbedarf ganz allgemein noch viel grösser und verbreiteter ist, als man schon weiss oder nebulös ahnt?
Man erfährt von den Hunderten von Milliarden Geld , die für die Banken bereitgesetellt werden, und übersieht meistens, dass dies vorwiegend Schulden oder Bürgschaften, also Haftungsübernahmen, sind. In den Tiefseeströmungen der Wirtschaft lauern aber zusätzliche Gefahren, die weit weniger bekannt sind und selbst von Fachleuten nicht immer ohne weiteres verstanden werden können.

Von |2012-03-02T13:43:29+00:0002.03.2012|Allgemein|17 Kommentare
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Christian A. Wittke
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I Sehr geehrter Herr Professor Malik, in zuletzt vorauseilendem Gehorsam haben, LTRO2, LTRO1 und davor solch Instrumente wie „TARGET2″, alle „Bad Banks“ und das fleißige Aufkaufen von Schrottpapieren durch die ECB ein Szenario geschaffen, das meines Erachtens durch „Zwickmühlen“ kaum mehr bedroht werden kann; zwar hat Madame Merkel darauf hingewiesen, daß die Krise noch nicht vorbei sei – ob sie damit auf einen griechischen Ausschluß hinweist, auf der Banksters existierende oder kommende Nöte oder einfach nur auf die unvermeidlichen bailouts der verbliebenen PII(G)S + Be + F bleibt offen; im Zweifelsfalle kann man aber mit LTRO3, 4 und 5 weitermachen.… Weiterlesen »

Christian A. Wittke
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II Apropos „Tiefseeströmungen“. D’accord, allerdings ganz tief noch da drunter lauert die G20, die aufforderte, den Euro-Rettungsschirm über 2 Billionen zu spannen; abgesehen davon daß es sich „nur“ um fiktive Beträge, nicht etwa Geld handelt, der Schirm also theoretisch auch mit 4, 6 oder 12 virtuell realistischen Billionen tituliert werden kann erscheint mir die von den USA und ihren simple minds lancierte G20 Forderung nur einen Sinn zu haben: der Dollar sucht verzweifelt nach einer substantiellen Währung, gegen die es sich möglichst rasch und inflationsbefeuernd abwerten ließe; eine Rolle, die in der Welt nur noch der EURO übernehmen könnte, so… Weiterlesen »

Jürgen Clasen
Gast
Jürgen Clasen

Teil I Es dreht sich um mehr als M.S.Dimension in dieser Sache: Zeit online: „Die Rating-Agentur Moody’s erwägt die Herabstufung der Bonitätsnote von 114 europäischen Banken, darunter auch die Deutsche Bank. Als Grund nannte die Rating-Agentur die Auswirkungen der europäischen Schuldenkrise und die sich verschlechternde Bonität der Regierungen in Europa.Die Deutsche Bank könnte um bis zu zwei Noten herabgestuft werden. Auch die Commerzbank, die DekaBank, die genossenschaftlichen Spitzeninstitute DZ und WGZ, die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW), die Landesbank Hessen-Thüringen sowie die Norddeutsche Landesbank will Moody’s überprüfen. Zudem solle bei europäischen Großbanken wie Barclays, HSBC, Royal Bank of Scotland, BNP Paribas, Crédit… Weiterlesen »

Jürgen Clasen
Gast
Jürgen Clasen

Teil II
Führt Moodys allein zu einem breiten Abverkauf von Pfändern? Glaube ich nicht. Wenn es haarig wird, kommen neue Programme wie Tarp 2.0 und europäische Varianten dazu. Das System hängt an sehr elastischen Strapsen und der Wutbürger hält hier die Klappe, weil er mit seinem Einkommen/Leben systemabhängig ist. Er spürt seinen eigenen Untergang und trägt den
„totalen EFSF/ESM Krieg“ mit, zumal es (vorerst) unblutig dabei zugeht.
Die Katastrophe kommt ganz sicher, aber später, weil das System, wie eine
Katze, sieben Leben hat und erst beim achten Mal den Exodus erfährt.

Herbert S.
Gast
Herbert S.

Sehr geehrter Herr Malik, ich bin erst vor kurzem durch eine Ausbildung / Betreuung von Fr. Harrer auf Sie gestoßen. Besser gesagt, ich wurde durch das von ihr mitgebrachte Buch „Strategie“ erst richtig Aufmerksam. Ich habe zuvor das Buch „Die Kunst vernetzt zu denken“ von F. Vester gelesen, wodurch ich endlich eine Beschreibung für das, was in mir schon seit Jahren vorgeht, gefunden habe. Eine Abrundung fand ich auch mit „Wahrheit ist die Erfindung eines Lügners“ von/mit Heinz von Foerster. Dadurch wurde auch ein Kreis zum Ehepaar Toffler geschlossen, deren Werke ich mit Begeisterung schon vor Jahren gelesen habe. https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Alvin_Toffler… Weiterlesen »

Herbert S.
Gast
Herbert S.

Und gleichzeitig macht es mich Stolz, dass doch einige Österreicher bei dieser Transformation eine wichtige Rolle spielen, ob Malik, Drucker, Foerster u.a.
Beste Grüße aus Wien!

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