Mehr desselben ist nur selten eine Lösung

//Mehr desselben ist nur selten eine Lösung

Mehr desselben ist nur selten eine Lösung

Mehr desselben ist nur selten eine Lösung
Aus der Theorie komplexer Systeme wissen wir, dass mehr desselben so gut wie immer falsch und systemzerstörend ist. Vor allem gilt das dann, wenn es gerade bisherige Denk- und Handlungsweisen waren, die zur heutigen Misere führten, wie etwa bei der Staatsverschuldung. So wie noch mehr Drogen keine Lösung für die Drogensucht sind, sind noch mehr Schulden kein Mittel gegen den Staatsbankrott. Dies insbesondere dann, wenn neue Schulden aufgenommen werden, um den Zins auf die alten Schulden zu bezahlen, denn das führt zum Zinseszins, der bisher immer einer der Kerntreiber von Finanzkrisen war.

Von |2011-07-03T13:33:11+00:00Juli 3rd, 2011|Allgemein|8 Kommentare
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Stefan Müller
Gast
Stefan Müller

Sehr geehrter Prof. Dr. Malik
ist diese Sichtweise zu einfach, um von den mächtigen Ökonomen dieser Welt akzeptiert zu werden?
Schon von meinen Grosseltern habe ich gelernt, niemals Geld auszugeben, welches einem nicht gehört .
Denn Schulden sind kein Vermögen, sondern Fremdkapital. Und über die doppelte Buchaltung ist alles miteinander vernetzt. Am Ende vom Tag haften die Unternehmer und Immobilienbesitzer mit Ihrem Hab und Gut, oder die Arbeitsleistung, die noch bleibt.
Gesamtheitlich betrachtet sind die Folgen dieses komplexen Zusammenspiels fast zu einfach……
Beste Grüsse!
Stefan Müller

Student
Gast
Student

Ist zu erwarten, dass in Zukunft ein System vorherrschen wird, welches mehr am Eigentum orientiert ist und somit das ständige Aufschulden ein Ende hat oder kommt es lediglich zu einem Schuldenschnitt und es wird so weiter gewirtschaftet wie bisher?

Martin Bodmer
Gast

Spannend ist die Kritik an den Rating-Agenturen nach dem Entscheid, Protugal herabzustufen.
Portugal argumentiert damit, dass in zwei Jahren die Neuverschuldung auf unter 3% gedrückt werden soll.
Dies scheint aus politischer Sicht als Leistungsausweis zu genügen.
Ich bin übrigens nicht so sicher, ob die Schweiz wirklich länger durchhalten kann.
Der Bankensektor ist doch ein Risiko und die Entwicklung des Euro und US$ dürfte unsere Wirtschaft einiges Kosten. Die Nationalbank ist nahezu handlungsunfähig und bangt um ihr Eigenkapital.