Nachtrag von Gunnar Heinsohn zum Beitrag "Leistungsunterschiede PISA Ergebnisse"

//Nachtrag von Gunnar Heinsohn zum Beitrag "Leistungsunterschiede PISA Ergebnisse"

Nachtrag von Gunnar Heinsohn zum Beitrag "Leistungsunterschiede PISA Ergebnisse"

Nachtrag vom 20.01.2014 von Prof. Dr. Gunnar Heinsohn zu seinem Beitrag „Leistungsunterschiede PISA Ergebnisse“ (ursprünglich vom 20.12.2013):
„Die Verzweiflung über Amerikas Schülerleistungen und das milliardenschwere Scheitern so vieler Versuche, die Rückstände von immer mehr Kindern auf die übrigen Schüler zu verringern, erreicht die Regierungsspitze in Washington. Der Erziehungsminister (U.S. Secretary of Education) klagt am 13. Januar 2014: „Many American districts and schools […] are showing […] staggeringly large achievement gaps. […]. America now ranks 22nd in math skills and 14th in reading among industrialized countries — and our achievement gaps are not narrowing“.  Parent Voices for World-Class Education, ED.gov, 13.01.2014

Von |2014-01-21T10:19:46+00:00Januar 21st, 2014|Allgemein|5 Kommentare
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Jürgen Klaus
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Jürgen Klaus

Vielen Dank für den guten Nachtrag. Wichtig ist, und dass sollte nicht vergessen werden, dass sich die Leistungsfähigkeit einer Gesellschaft nicht nur aus Mathematischen Fähigkeiten und Lesequalität in der 6ten oder 8ten Klasse definiert, sondern von unzählig vielen Komponenten. Wichtig sind diese Fähigkeiten als Basis, doch sollte es wohl überlegt werden welche Schritte eine Nation aufgrund solcher Ergebnisse geht. Es wäre möglich dass durch das aktuelle Schulsystem wichtige kognitive oder soziale Kompetenzen gefördert werden und durch eine zu starke fukusierung auf die Mathe und Leseergebnisse diese verloren gehen. Ist es nicht schon Grundvorraussetzung Eltern zu haben die auch Eltern sein… Weiterlesen »

Brummer, Birgit
Gast
Brummer, Birgit

Sehr geehrter Herr Prof. Heinsohn, es ist wirklich frustrierend und auch dramatisch, wieviel Geld nichts bewirkt. Nicht minder erschrak ich kürzlich über die sehr plakativen Berichte über die Situation an deutschen Grundschulen von Philipp Möller. In seinem Buch „Isch geh Schulhof“ beschreibt er einen Bildungszustand, den ich nicht glauben wollte. Was alles ist da schiefgelaufen in den letzten 20 Jahren! Nur ein Beispiel: Er wies einen Schüler an, Sie zu ihm zu sagen. Darauf lautete die Erwiderung: Wieso, Du bist doch keine Frau. Man mag das noch lustig finden. Die Familien funktionieren nicht mehr! („Ich will keinen Stress“) Wie können… Weiterlesen »

CP Seichter
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CP Seichter

Liebe Frau Brummer, um Ihre Frage nach der Umkehr hin zu mehr Respekt, Lernbegeisterung und Sinnstiftung zu beantworten, benötigt man meines Erachtens neben den wichtigen Modellen von Hrn. Malik noch ein Metamodell für die bio-psycho-soziale Entwicklung von Menschen. Ich benutze hier Spiral Dynamics (nach Prof. Graves), es gibt aber mehrere Entwicklungsmodelle, die alle gemeinsam haben, dass unsere Entwicklung in Stufen verläuft. Und von der Geburt an beginnt jeder Mensch diesen Weg. Als Gesellschaft ist es unsere Aufgabe, jede Stufe zu achten und für optimale Entwicklungsbedingungen zu sorgen. Während unsere Entscheider vorwiegend auf den Stufen 5-7 unterwegs sind, spielen sich die… Weiterlesen »

Brummer, Birgit
Gast
Brummer, Birgit

Lieber Herr Seichter, ich kenne diese Methode nicht in der Anwendung. Bleiben da nicht gerade die „Problembären“ auf der Strecke? Die, die von Hause aus keine Unterstützung erhalten?
Die ADHS haben, aber intelligent sind. Hochbegabte, die unterfordert sind? Wie gesagt, ich weiss noch nicht genug, um
eine qualifizierte Meinung mir bilden zu können. Einige Ansätze klingen vielversprechend, wie z. B. sich seiner Eigenschaften und Verhaltensweisen bewußt zu werden. Allemal: jeder Versuch in die richtige Richtung ist ein guter Schritt.

CP Seichter
Gast
CP Seichter

Gerade die „Problembären“ bleiben nicht auf der Strecke, wenn man die Entwicklungsumgebung anpasst. Wer zum Beispiel Probleme mit der Impulskontrolle hat, hat Schwierigkeiten zu planen. Das Arbeitslosengeld wird dann sofort in den ersten Tagen verprasst und der Rest des Monats gehungert. Hier könnte die Umgebung so gestaltet sein, dass das Geld tages- oder wochenweise ausgegeben wird. Das führt zu Routine, zu sicherer Ernährung und kann helfen, schrittweise die Impulskontrolle aufzubauen. Manche Mitarbeiter spüren Angst, wenn sie über Ziele und mit viel Freiraum geführt werden. Hier ist enge Führung mit klaren Vorgaben angebracht. Modelle wie das situative Führen gehen zwar in… Weiterlesen »