The Perfect Storm

//The Perfect Storm

Facebook wurde an der Börse miserabel aufgenommen. Kann gut sein, dass es eines der letzten IPOs für lange Zeit war. Und vermutlich werden die Kurse dramatisch sinken, wie übrigens auch für Apple, und zwar egal, wie toll die weiteren Produkte sein werden.
So viele deflationäre Faktoren kommen nun zusammen, und so viel „Munition“ wurde vergeblich von den Notenbanken verschossen, dass sich immer mehr Bedingungen für den Perfect Storm nun kumulativ erfüllen. Dazu gehört auch die Lähmung der politischen Institutionen, die konstitutionelle Unfähigkeit zu Konsens und Entscheidungen zu kommen, und die sich immer stärker ausbreitende Multi-Polarisierung der Gesellschaft in fast allen Ländern.
In China gibt es eine andere Tendenz. Eine der reichsten und am stärksten wachsenden Provinzen hat mit uns einen LOI unterschrieben, denn sie wollen dort ein Universitätszentrum für unser Management aufbauen, viele junge Chinesen ausbilden, die Methoden und Tools einführen und Service-Plattformen für ihre Unternehmen und Manager einrichten.

By |2012-05-20T15:48:35+00:00Mai 20th, 2012|Allgemein|25 Comments

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Stefan Ludwig
Gast
Stefan Ludwig

bleibt ihre Prognose über den Zeitraum wann es zum großen Absturz der Sachwerte kommt bei 2014-2016 oder gibt es eine Verschiebung nach hinten oder vorne?

Stefan Müller
Gast
Stefan Müller

Herzlichen Glückwunsch!
Es braucht viel kulturelles Wissen, Geduld, Durchhaltevermögen und Vertrauen, um einen solchen Erfolg zu erreichen!
Wird es eine Homepage für das neue Zentrum geben?
Gruss!
Stefan Müller

Reto Schneiter
Gast
Reto Schneiter

Guten Tag Herr Prof. Malik, ich möchte mich für die vielen klaren Statements und die sehr! hilfreiche Literatur bedanken, die sie veröffentlicht haben. Ich verfolge die St. Galler und ihre Ansätze seit vielen Jahren und konnte bis jetzt fast immer die ’nötigen Griffe‘ finden um einen guten Schritt vorwärts zu machen. Ich fühle mich in ihrem Gedankengut ‚gesichert‘ und gut aufgehoben. Vielleicht haben sie das Interview mit Paul Krugmann im Spiegel dieser Woche auch gelesen. Ich bin erschrocken über seine Vorschläge und Empfehlungen. Wohin geht das? Sind auch Leute wie PK so hilflos geworden? Scheuen sie den beschwerlichen und langen… Read more »

BL
Gast
BL

Sehr geehrter Herr Prof. Malik, eine Fragestellung habe ich noch nicht ganz verstanden. Mal einfach ausgedrückt, sind das Kernproblem die hohen Schuldenberge, vornehmlich die der Staaten. Eine zentrale Rolle spielen dabei die Banken, die je nach Bonität des Kreditnehmers (u.a. die Staaten) auf Ihren Forderungen/Anlagen (Staatsanleihen) sitzen bleiben, somit Ausfälle notieren müssen und ggf. insolvent gehen. Was passiert in diesem Moment mit den anderen Kreditnehmern bei dieser Bank? Wird die Bank, wenn es hart auf hart kommt, die ausstehenden Kredite der solventen Kunden schneller eintreiben wollen? Werden die laufenden Kredite gekündigt und ggf. auf eine andere Bank durch den Insolvenzverwalter… Read more »

Stefan P
Gast
Stefan P

Sehr geerhter Herr Prof Malik, ich habe vor kurzem diesen interessanten Blog entdeckt und hätte nun 2 Fragen dazu: 1. Mehrmals habe ich im Blog gelesen dass die Lösung der Probleme Syntegration für Organisationen ist. Nur, bei uns (in Ö) gibt es viele 1-Mann-Unternehmen, meist Handwerksbetriebe. Wie kann dieser davon profitieren? Oder reicht es wenn er sich selbst entsprechend managed (Wie in ihrem Buch Führen, Leisten, Leben beschrieben)? 2. In welchem Ausmaß wird sich ihrer Meinung nach eine Deflation abspielen.? Wenn ich an mich persönlich denke – ich habe vor kurzem ein Haus gebaut (zu 1/3 Eigenfinanziert) in ländlicher Gegend… Read more »

Karl Heinz Schery
Gast
Karl Heinz Schery

Sehr geehrter Herr P, Sie haben für sich und Ihre Familie ein Haus gebaut um anständig zu Wohnen und nicht um auf Wertsteigerung zu spekulieren. Viele Hauskäufer in der Region München haben aus ähnlichen Motiven ihr eigenes Zuhause erworben. Ein Anteil der Eigenmittel in höhe von 33% ist eine solide Grundlage, in der Region München haben in den vergangenen Jahren viele nur mit 10% bis 20% Eigenkapital finanziert. Der Grund: Aberwitzig hohe Mieten führen automatisch zu der Frage „Kaufen oder Mieten“? Natürlich hat Herr Prof. Malik auch recht mit der Empfehlung die Fremdmittel bis auf 50% abzutragen. Je mehr Eigenkapital… Read more »

Stefan P
Gast
Stefan P

Vielen Dank für die Anworten.
Ich war mir nur nicht sicher wie ich die Aussagen bezüglich der Deflation interpretieren sollte. Überspitzt ausgedrückt war für mich der Worst Case:
Haus um 300.000 ist nur mehr 100.000,– Wert;
Einkommen von EUR 3.000,– auf 1.000,–;
Kredit bleibt unverändert hoch;
Aber wenn es so weit kommen würde, wäre wahrscheinlich der soziale Frieden in Österreich ohnehin gefährdet.

Jürgen Clasen
Gast
Jürgen Clasen

Weltonline feuert heute aus allen Rohren:
„Hollande bringt das Fundament Europas ins Wanken.“
http://www.welt.de/debatte/kommentare/article106373137/Hollande-bringt-das-Fundament-Europas-ins-Wanken.html
Man mag es kaum glauben, was da so formuliert wird:
„Abgestanden ist der Vorschlag des französischen Präsidenten, und er stinkt nach der Weigerung, Verantwortung zu übernehmen“
„Den kurzen Dienstweg Berlin-Paris gibt es nicht mehr.“
„Griechen sabotieren ihr Steuersystem nach Kräften.“
Sieht für mich so aus, als wenn der Schwarm die Wende probt und bald die
ganze Springerpresse die sich selbstverleugnende Euromanie aufgibt.
Tja, die alten Erfahrungen gelten weiter. Wenn es um Geld geht, stirbt die Freundschaft.