Top-Führungskräfte erstmals einhellig: Mit herkömmlichen Mitteln geht es nicht

//Top-Führungskräfte erstmals einhellig: Mit herkömmlichen Mitteln geht es nicht

Top-Führungskräfte erstmals einhellig: Mit herkömmlichen Mitteln geht es nicht

In einer Umfrage, die ich unter Top-Führungskräften soeben durchführte, war die Meinung erstmals einhellig: Die derzeitigen Herausforderungen können mit den herkömmlichen Mitteln nicht gemeistert werden.
Das gab es bisher noch nicht. Bisher waren die Meinungen jeweils sehr verschieden. Diesmal aber waren sie erstmals gleich.
Was sind die herkömmlichen Mittel? Zum Beispiel die übliche Teamarbeit, Workshops, Meetings, Managementkonferenzen und das herkömmliche Consulting. Warum ist das so?
Weil mit diesen Methoden zu wenig Personen kooperieren können, weil sie es nicht auf Augenhöhe tun können, weil die Methoden zu langsam sind, weil sie zu wenig Wissen vernetzen, weil die Intelligenz weiterhin in den Organisationen blockiert bleibt, weil diese Formate die Organisations-Silos nicht überwinden können; weil die Kommunikationsformate one-way sind, weil man damit die Menschen nicht erreicht.
Kurz: Weil sie aus einer Alten Welt stammen, die „da draussen“ im Verschwinden ist, in den Köpfen aber noch immer das Handeln bestimmt. Vor allem aber, weil sie uns Organisationen hinterlassen hat, die wegen der gigantischen Komplexität der Neuen Welt immer weniger funktionieren können.

Von |2016-06-29T06:48:57+00:0029.06.2016|Allgemein|12 Kommentare
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Dr. Markus Griesbeck
Gast
Dr. Markus Griesbeck

Darf ich etwas ergänzen? Mit herkömmlichen Denkweisen, falsch durchdachten Ansätzen und fehlendem Mut/Tatendrang geht es auch nicht weiter. Neue Methoden/Mittel helfen wenig, wenn sie auf lernunwillige, unvorbereitete Köpfe treffen. (Das stellt die von Ihnen gemeinten Methoden nicht in Frage, sondern zeigt nur, wieso sie gar nicht in den Fokus genommen werden …).

Wolfgang Pfeifenberger
Gast

Ihre Untersuchung stellt den Endpunkt in einer Reihe von Arbeiten dar, die zeigen, wie über die Jahre sowohl in der Allgemeinbevölkerung als auch im Führungspersonal das Vertrauen in die Führungsinstrumentarien kontinuierlich abnahm. Starke Persönlichkeit und effiziente Zielereichung als Basisparameter für gute Führung verloren stark an Boden, da der Einzelentscheider mit der Komplexität und Geschwindigkeit von Entwicklungen überfordert wird. Man erkennt dann in Kooperativität, iterativ testender Agilität, solidarischer Integration und dynamischer Vernetzung den Ausweg, ohne aber wirksame Methoden zu benennen. Das System ist in sich blockiert. Der Weckruf zur Veränderung gelangt zudem nicht in die oberste Führungsebene, die Politik. Hier geht… Weiterlesen »

Herbert Saurugg
Gast

Passt sehr gut zu Ihren Ausführungen …
While 72 percent of top executives believe the next 3 years will be more critical to their industry than the previous 50, they are confident in their company’s growth prospects. Further four-in-ten CEOs say they are pinning their prospects on significantly transforming their operating model over the next 3 years, up 12 percent from last year’s survey.
Highlights of KPMG’s 2016 Global CEO Outlook study
http://www.ots.at/presseaussendung/OTE_20160630_OTE0001/next-3-years-more-critical-than-previous-50-as-global-ceos-believe-it-is-now-or-never-to-transform-their-company

Stefan Ludwig
Gast
Stefan Ludwig

Ich bin da noch skeptisch ob das ernst gemeint ist
In der Zeit online wird berichtet, dass die Chefs von JPMorgan, Blackrock usw. ein Papier mit Richtlinien erstellt haben.
Zitat „Immer nur das Erreichen kurzfristiger Ziele in den Vordergrund zu stellen, sei oft kontraproduktiv für Unternehmenserfolg in längerer Hinsicht“
http://www.zeit.de/wirtschaft/unternehmen/2016-07/unternehmenskultur-usa-konzerne-richtlinien-profit-kritik
Das wäre einschwenken auf eine Linie die dem Viable System Model und kybernetischen Managementprinzipien recht nahe steht.
Ich weiß nicht recht ob das nun eine Marketing-Aktion zur Beruhigung ist oder wirklich der Beginn eines tiefgreifenden Wandels.
mit freundlichen Grüßen
Stefan Ludwig

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