TT: Teilweise Themenwechsel ;-)

//TT: Teilweise Themenwechsel ;-)

TT: Teilweise Themenwechsel ;-)

TT: Teilweise Themenwechsel 😉
Ich freue mich ĂŒber das rege Interesse an der Finanzkrise, am Gold usw. Das richtige Verstehen des Wesens der Krise ist die Voraussetzung fĂŒr richtiges Handeln.
Noch zu wenig habe ich die Diskussion auf ein anderes Thema gelenkt, nÀmlich auf bestimmte Ursachen der Krise, z. B. Warum wurden denn so viele Schulden gemacht? Oder : Warum wird das Wirtschaften mit Finanzmanövern verwechselt?
Dahinter steht ein ganzer Komplex an irrefĂŒhrenden und wirtschaftszerstörenden Theorien,z. B. die Theorie vom Shareholder Value. Mit im Boot sind die US-Coporate Governance Doktrin, ein Teil der Consulting-Industrie, die das verbreitet hat, ein guter Teil der WirtschaftsprĂŒfer, die Hand reichten zur Änderung der Bilanzierungsregeln, und viele Executive Searcher mit ihrer Personalsuche.
Dieses muss sich Ă€ndern, sonst nĂŒtzen alle Staatsmassnahmen nichts.

Von |2011-08-29T17:29:08+00:00August 29th, 2011|Allgemein|17 Kommentare
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M.W.
Gast
M.W.

Danke Herr Malik. Ich bin leider noch nicht dazu gekommen Ihr Buch Strategie zu lesen und die Theorien des Debitismus. Hole ich nach. Können Sie mir zu letzter genannten Theorie ein gutes Buch nennen? Bitte Originale, darauf lege ich besonderen Wert – keine kommentierten Texte von Fremdmeinungen. Besten Dank.

Andre Kuhn
Gast
Andre Kuhn

Sehr geehrter Prof. Malik, vielen Dank fĂŒr diese wirklich wesentliche Frage, ich freue mich auf die Meinungen zu diesem Thema. Die Ursachen sind aus meiner Sicht zweigeteilt. Überschuldung in der Wirtschaft resultiert aus meiner Sicht in erster Linie aus den PrioritĂ€ten kapitalmarktorientierter Unternehmen in der Form 1. Wachstum 2. ProfitabilitĂ€t 3. Sicherheit im Gegensatz zu den PrioritĂ€ten langfristig orientierter Famlienunternehmen wie dem unsrigen in der Form 1. Sicherheit 2. ProfitabilitĂ€t 3. Wachstum welche automatisch zu einer völlig anderen Art der Verschuldung fĂŒhren. In der Politik erlebe ich im Kleinen (unserer Kommune) wie im Großen (Europa) ein völliges Nichtwissen ĂŒber selbst… Weiterlesen »

Paul Freudensprung
Gast

Sehr geehrter Herr Malik, Ich denke, der von ihnen angesprochene Punkt der Bildung ist der wichtigste um aus der heutigen Malaise wieder herauszufinden. Nur so kann Nichtwissen ausgemerzt und neues Wissen weitergegeben werden. Als Geograph habe ich in den frĂŒhen 90ern auch einige FĂ€cher an einer WirtschaftsuniversitĂ€t belegt. Interessant war das sich alle Wirtschaftsabsolventen auf Jobsuche fixierten (Investmentbanken, Mgmt Consulting etc …) und kaum einer ein Unternehmen grĂŒnden und Jobs schaffen wollte. Die Headhunterindustrie hat das noch unterstĂŒtzt. Das ist, sicher eine Ursache der heutigen Krise. Es wĂ€re eine gute Idee wenn ihr Zentrum auch Fortbildungskurse fuer Lehrende anderer UniversitĂ€ten… Weiterlesen »