2011- Das Jahr für Denk-Pioniere und Neues-Macher

//2011- Das Jahr für Denk-Pioniere und Neues-Macher

2011- Das Jahr für Denk-Pioniere und Neues-Macher

Google bringt rund 33 Mio Nennungen für Inflation und nur gut 8 Mio für Deflation. Die meisten dieser 8 Mio verwenden das Wort „Deflation“ aber auch nur, um zu „beweisen“, dass es keine mehr geben kann. Selbst im Wiki-Fachbeitrag über Deflation dürfen wir lesen, dass eine solche für „eher unwahrscheinlich gehalten“ werde.
Die ökonomischen Überraschungen in 2011 werden daher umso dramatischer sein, wenn das meiste von genau dem passieren wird, was Mainstream-Ökonomen für unwahrscheinlich oder überhaupt für unmöglich halten.
Die umso grösseren Gewinner werden jene Unternehmer, Manager und Politiker sein, die das bisherige ökonomische Denken zügig über Bord werfen und neue Lösungen herbeiführen. Dies gelingt jenen, die mit den neuen Methoden der Kommunikation und Kybernetik die Mauern der Fachdisziplinen sprengen und die Krise in einem viel grösseren Zusammenhang sehen, wodurch dann plötzlich ganz neue Wege aus den Schwierigkeiten möglich werden.
Es sind Methoden für die Kreativitäts- und Intelligenzverstärkung, für das maximale Nutzen von Wissen und von Können und für die Mobilisierung von sozialer Energie. Grenzen und Gräben werden damit überwunden, aus Lethargie wird Zuversicht, und aus Angst wird Hoffnung. Diese Methoden sind so durchschlagend wirksam, dass viele es zwar nicht glauben können. Weitsichtige Pioniere fühlen sich erfahrungsgemäss aber in ihrem Streben nach neuen Lösungen umso mehr bestärkt
2011 ist das Jahr für Denk-Pioniere und für Neues-Macher.
Nicht wenige meiner Blog-, Mail- und Letter-Leser gehören auch dazu. Ihnen wünsche ich für 2011, dass Sie immer mehr solchen Menschen begegnen.

Von |2011-01-02T16:46:53+00:0002.01.2011|Allgemein|6 Kommentare
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Sin
Gast
Sin

Lieber Herr Malik Was halten Sie von der Ansicht eines weltweites Weimar-Szenario mit Hyperinflation wie im Deutschland der 20er und daran anschließender Deflation/Depression wie im Deutschland der 30er Jahre? Sie haben geschrieben, der Aktienmarkt und Goldpreis hat seinen höchsten Pegel erreicht und dass Anleihen und Bargeld, die logische Anlagewahl wären. Wäre Gold und Silber als Wertspeicher in einer Deflation Ihrer Ansicht nach wirklich so schlecht? Wie soll man sich als Privatmann angesicht einer solchen gewaltigen Liquiditätswelle durch die Notenbanken verhalten? So ziemlich jeder Börsenbrief und Anlageberater erzählt aktuell, dass man keinerlei Geldwerte halten soll und in Sachwerte und Substanzwerte umschichten… Weiterlesen »

Sebastian
Gast

Auf meinem Iphone sieht dein Blog irgendwie komisch aus.
wie sieht er denn aus .. ?

oliver koepke
Gast
oliver koepke

Sehr geehrter Herr Malik, dass viele Werte in den vergangenen beiden Jahren massiv gefallen sind und man dies sicher schon als Deflation bezeichnen kann, scheint mir sinnvoll. Aber ob dies so weitergeht und bspw. den Aktienmarkt zum Einbruch bringt, scheint mir im Moment schwer vorstellbar. Worauf beruft sich Ihre Meinung zum Einbruch des Aktienmarktes genau? Ist es „nur“ die Wellentheorie, dass nach einer Krise erst ein Aufschwung folgt, bevor die echte Krise kommt? Oder gibt es hier noch weitere Argumente? Nur im herkömmlichen Denk-Kontext sind meine Szenarien schwer vorstellbar. Wenn man sich aber meinen System- und Kybernetik-Kontext aneignet, werden die… Weiterlesen »

Eric Devan
Gast
Eric Devan

Sehr geehrter Herr Prof. Malik, für wie wahrscheinlich halten Sie das „Haircut“-Szenario, dass immer wieder aufgeworfen wird und in dem der Staat seine Schulden einfach mit einem Abschlag reduziert, der zu Lasten der Banken und der privaten Haushalte ginge, die Staatspapiere halten. Ist dies politisch überhaupt umsetzbar? Welche wirtschaftlichen Folgen wären Ihrer Einschätzung damit verbunden? Für viele Staaten wird das letztlich der einzige Ausweg sein, falls sie nicht neue Denkweisen und Lösungen anwenden. Man wird das aber erst spät machen und mittels Notrecht, denn vorher würden Regierungen das nicht überleben. Es ginge aber auch anders. Zum Beispiel können wir mit… Weiterlesen »

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