Was alle sagen, ist meistens falsch: Contrarian Thinking

//Was alle sagen, ist meistens falsch: Contrarian Thinking

Was alle sagen, ist meistens falsch: Contrarian Thinking

Meine Leserinnen wissen, dass ich seit Beginn des Blogs für die nächste Wirtschaftsphase ein Deflationsszenario vertreten habe. Regelmässig wurde dieses Szenario arg und zum Teil in aggressiven Worten angegriffen.
Das konnte mich nicht irre machen, denn wenn man auf die richtigen Indikatoren schaute, konnte man die deflationären Tendenzen seit Langem schon klar erkennen. Dafür darf man sich aber nicht durch Mainstream-Meinungen konfus machen lassen. Medienberichte der Marketingabteilungen von Banken und Berufsökonomen machen nur konfus. Man muss das sogenannte „Contrarian Thinking“ beherrschen lernen, denn was in der Wirtschaft alle glauben, ist zumeist eher falsch als dass es richtig wäre.
Ausser einigen Aktienindices sind so gut wie alle inflationsabhängigen Anlageinstrumente zum Teil dramatisch gesunken. Beispiele sind Gold (obwohl die meisten Notenbanken Gold kaufen, die das immer zum falschen Zeitpunkt tun) und Silber, sowie die meisten anderen Rohstoffe wie Kupfer, Kaffee, Kakao, Zucker, Öl usw. Insoweit es dabei Zwischenerholungen gibt, nähern sie sich ihrem Ende. Auch viele Aktien sind massiv gesunken, darunter Lieblinge wie Apple, Coca Cola uvm. Und von Ausnahmeplätzen abgesehen, sind auch Immobilien bestenfalls stabil auf niedrigem Niveau.
Was viele anscheinend nicht wissen: Die Aktien-Indices können höher stehen, obwohl die Mehrheit ihrer einzelnen Werte deutlich tiefer notiert. Aktienindices haben unter anderem eben auch den Zweck, das Handelsvolumen günstig zu beeinflussen.

Von |2013-05-19T16:07:08+00:0019.05.2013|Allgemein|61 Kommentare
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Jürgen Clasen
Gast
Jürgen Clasen

Zum DAX Performance Index schreibe ich nichts mehr. Keine Lust mich ständig zu wiederholen. Klarstellung, nur in einem Punkt: Die Börsen
sind nicht dazu da, Massen reich zu machen. Im Gegenteil, die Dummen
werden dort von ihrem Geld getrennt. Neue Höchstkurse lassen mein
Bärenherz höher schlagen. Je höher desto besser. Wenn der Bär ins Sterne-
restaurant geht, kriegt er jederzeit einen Platz, bevorzugten Service,
der Chefkoch fragt selbst nach, ob alles zu seiner vollsten Zufriedenheit
war und man wäre glücklich wenn man bald wiederkomme…

W.Pfeifenberger
Gast

Heinsohn legt in seinem letzten hier veröffentlichten Artikel klar, worum es geht. Hohe private und Staatsverschuldung lassen in USA keinen wirklichen Spielraum für neues Wachstum. Die Deflation kommt dann zwangsläufig. Der Verbraucherpreisindex ist in den Staaten auf 1,1% runter. Man sollte sich von der Börsenhype nicht irre machen lassen.

Tom
Gast
Tom

Es könnte das fehlende Contrarian Thinking sein. Es könnte aber auch „einfach nur“ an fehlendem Wissen liegen. Vielleicht können Sie uns helfen, diese Wissenslücken zu schließen. Ich habe bis heute keinen Kommentar im Blog entdeckt, der beschreibt, warum die Realwirtschaft so stark von der Finanzwirtschaft abhängt – sehen wir mal von Krediten ab. Anders gesprochen: Warum ist die Orientierung am Aktienmarkt überhaupt notwendig? Unser mittelständisches Unternehmen hängt gar nicht davon ab; trotzdem betonen Sie immer wieder die Aktienmärkte?! Vielleicht haben Sie ein/zwei Hinweise?

Ashitaka
Gast

Die Realwirtschaft hängt in der Hinsicht von den Aktienmärkten ab, dass wir es sind, die über Versicherer, Rentenkassen etc, Banken unsere Gelder verzinst haben möchten. Weltweit wird die Realwirtschaft immer nur durch Kredit finanziert, denn nur der Kredit schafft Geld. In der Summe aller Betrachtungen gibt es kein Eigenkapital, sondern immer nur Fremdkapital, welches bereits Geld geschaffen hat. Dieses Geld muss tilgen und zugleich soll es uns Rendite (Vorsorge, Kapitalanlage) schenken. Diese Nachfrage saugen die Aktienmärkte auf, zumindest solange, wie die Kurse nicht weiter einbrechen. Aufgrund des durch Prof. Malik zutreffend beschriebenen Rückgangs der Verschuldung, einhergehend mit der sich demnächst… Weiterlesen »

Alain P.
Gast
Alain P.

Guten Tag Herr Malik,
Wenn ich Sie richtig verstehe, sagen Sie hier u.a., dass wir nicht wie die Mehrheit denken müssen (d.h. wir müssen denken, dass die Preise sinken werden und entsprechend sollte man Short gehen).
Und ich meine, dass es völlig egal ist, ob und wie der Markt sich irrt. Der Investor, der Gewinn machen möchte, muss den Markt antizipieren, sogar wenn sich der Markt irrational verhält.

Stefan Müller
Gast
Stefan Müller

Ein sehr spannendes Thema, wie ich finde. Der Markt ist und bleibt ein „Mann gegen Mann“ Ort, obwohl sich Millionen darin tummeln. Jeder einzelne muss sich die Frage stellen, ob er bereit ist für einen angebotenen Preis zu verkaufen. Wenn man die Realität nicht selbst einschätzen kann, lässt man sich durch „Wertbestimmungen“ Externer oder das Massenverhalten beeinflussen. Es ist also nie der Markt der sich irrt, sondern der Mensch, der in dem einen Moment bereit ist zu verkaufen bzw. zu kaufen. Die Rahmenbedingungen zeigen, dass das System derzeit noch wächst. Ein einbrechendes Angebot (z.B. an Geld/Kreditwürdigkeit), welches zum Erhalt der… Weiterlesen »

W.Pfeifenberger
Gast

Das ist ja das Seltsame an Geld. Andere mit Symbolen operierenden Systeme sind ja quasi unendlich. Schließlich hat man ja noch nichts von ausgehenden Buchstaben gehört. Durch den in die Zukunft weisenden Vektor der Schuld ist aber bei Geld ein Selbsthemmungsmechanismus „eingebaut“. Der führt automatisch dazu, dass bei wachsender Gesamtverschuldung, der durch Geld katalysierte Fernzugriff(=Realwirtschaft) sukzessive verunmöglicht wird. Dann sind zwar auf physischer Ebene noch alle Mittel vorhanden, der symbolische Katalysator verschwindet aber aus dem System. Alles, was wir derzeit erleben ist Prolongation von Schulden. Die von Prof. Malik beschriebenen deflationären Mechanismen werden in einer solchen Situation immer virulenter und… Weiterlesen »

NJPuls
Gast
NJPuls

Lieber Herr Prof. Malik, vor dem Hintergrund des medialen Dauerfeuers ist gerade für Nichtbörsenexperten (wie mich) Ihre Querdenkerpositon eine wichtige Informationsquelle. Sie schärfen damit die Wahrnehmung, worauf es wirklich ankommt: auf zukunftsfähiges MANAGEMENT von Unternehmen bzw. ganzer Staaten nämlich. Momentan versucht eine große Reederei über Unternehmensanleihen an erhebliche finanzielle Mittel zu kommen, weil der desatrösen Refinanzierungsmarkt der Schifffartsbranche nichts hergibt. Vor dem Hintergund einer Verzinsung von >9% werden die Managementfähigkeiten dieses Unternehmens medial diskutiert. Angesichts eines desatrösen Marktes wird die Frage der zukunftsfähig dieses Unternehmens im Vergleich zum internationalen Wettbewerb hinterfragt. Die wichtigsten Entscheidungskriterien der Investoren lassen sich mit „Komplexitätskompetenz“… Weiterlesen »

Brandmann
Gast
Brandmann

Sehr geehrter Herr Professor Malik,
der Niedergang des Westens, die Überschuldung, Überalterung, die Klimakatastrophe usw. – das sind doch die Wahrnehmungskategorien des Mainstreams. (Damit verbunden ist natürlich der Untergang des Kapitalismus, was letztlich begleitet würde durch Börsenkräche.) Oder anders gefragt: Wer glaubt denn in Deutschland oder Europa wirklich an eine großartige Zukunft? Nach meiner Einschätzung: nur Wenige. Ich kann daher nicht erkennen, dass ihre Position konträr zur Masse wäre. Der Optimist ist derzeit der wahre Contrarian.

gw..
Gast
gw..

Gehen wir einmal weg von den täglichen up and downs der Finanzmärkte, wobei ich Ihre Einschätzung diesbezüglich teile. Was würden Sie davon halten, wenn man in größeren Organisationen > 1.000 Mitarbeiter mit ihren Strategieabteilungen, Ja-Sagern und self-reflected-subjects ein „Departement No“ einrichtet. Bspw. ein bis drei Leute, die frei im Denken und hart im Nehmen sind, zu allem „Nein“ sagen müssen und sich die vielleicht auf den ersten Blick auch noch so absurdesten Gedanken und Widersprüche ausdenken. Nicht im Sinne von Verhindern, sondern um alle denkbaren Gefahren zu benennen. Erst wenn sich die Strategen dann erneut mit deren Einwänden befassen mußten… Weiterlesen »

Jürgen Clasen
Gast
Jürgen Clasen

Schäuble ist nach einem bösen Attentat an den Rollstuhl gefesselt. Ein Schicksal das ich auch als poltischer Gegner mehr als bedauere. Aber es ist kein Freibrief für gut getarnte politischen Racheakte an unserem Gemeinswesen. Jetzt will er, nach dem er alle Regeln und Gesetze zur EWU in den Orkus gejagt hat, die KFW als big spender für notleidende Companies im Süden einsetzen und ihnen Zinsgeschenke machen. Das Mann kann nicht alle Tassen im Schrank haben. Hat er garnicht mitbekommen, das die PIIGS mit dem Euro unverdiente niedrige Zinsen bekommen haben, die diese dann prompt in die ihren Ländern in Immobilienräusche… Weiterlesen »

Martin Eberl
Gast
Martin Eberl

Hallo Herr Malik, einfach das Gegenteil zu glauben ist ebenso falsch, wie das zu glauben was alle denken. Die breite Masse hat weder die Kompetenzen noch die Zeit, sich mit den Fragen der Wirtschaft ausreichend zu beschäftigen, um eine adäquate Meinung zu bilden (@Clasen: unwissend, nicht dumm). Aus meiner Sicht ist eine regulierende Institution gefordert, die das Wohl der Gesellschaft schützt. Ansätze dazu gibt es in Europa, doch sind diese in der Lage das zu leisten? Wie muss eine systemgerechte Institution in Europa geschaffen sein, um zielführend einzuwirken? Keine einseitige Ausrichtung ist langfristig gesund. Wäre eine Gesellschaft ohne Schulden lebensfähig,… Weiterlesen »

Sparer
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Sparer

Ich habe Angst! auch ich rechne mit einer Deflation und halte seit Jahren mein ganzes Geld in Tagesgeld und wenigen kurzlaufenden Sparbriefen. Einen 2 %igen Wertverlust durch Inflation bin ich bereit hinzunehmen. Nur, wenn ich mir die letzten hundert Jahre hier in Deutschland ansehe, muss ich mir eingestehen, dass Geldwerte zweimal so gut wie vernichtet wurden, Aktien jedoch nach einem Wertverfall irgendwann wieder stiegen. Sprich am Ende des Tages mehr Wert waren wie die zum größten Teil verfallenen Geldforderungen. Daher bin ich verunsichert was mein weiteres vorgehen anbelangt. Soll ich nicht doch lieber bei einer Korrektur der Märkte einige defensive… Weiterlesen »

viscol
Gast
viscol

Es herrschen schwierige Zeiten. Was Sie schreiben bewegt alle Menschen, die sich Gedanken über ihre materielle Zukunft machen. Auch ich als Vater einer vierköpfigen Familie fühle mich in einer solchen Situation. Mein soziales Umfeld kauft Immobilien und verschuldet sich – nach dem Motto die Miete investiere ich in meine eigengenutzte Immobilie. Einer wie ich, der die ganze Immobilienpreisentwicklung (Steigerung um durchschnittlich 80%) in Berlin in den letzen vier Jahren intensiv beobachtet hat, steht unter einem Rechtfertigungsdruck. Die Zeit vergeht, die Immobilienkäufer sitzen in Ihren eigenen vier Wänden und sehen sich auf der richtigen Seite. Da kommen bei mir schon Zweifel… Weiterlesen »

Jürgen Clasen
Gast
Jürgen Clasen

Die gesamte Situation ist einfach nur verrückt. Jahre zuvor, haben Bekannte von mir Immobilien in Berlin erworben. Danach sind sie erst einmal im Wert gesunken. Diese Anleger haben im guten Glauben an die Hauptstadtstory gehandelt und sich die Haare gerauft. Man sollte nicht nur die letzten vier Jahre sehen, sondern etwas länger. Mit den niedrigen Zinsen heutzutage, kann man leicht mehr aufnehmen als in den 90zigern. Nur vergessen die meisten, dass sie dann auch effektiv mehr Schulden am Hals haben. Z.B. 400TE statt 200TE und diese 200 TE mehr, müssen auch in die Betrachtung eingehen. Tilgungslast statt Zinslast. Wer glaubt… Weiterlesen »

Brandmann
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Brandmann

Bedenken Sie doch auch, um wie vieles schlimmmer die Lage für unsere Altvorderen war. Wer hätte 1945 noch einen Cent auf Deutschland gewettet? Unsere heutige Situation ist alles andere als dramatisch. Allenfalls schwierig.

Sparer
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Sparer

stimmt auch wieder.
Es fällt mir schwer das mögliche Ausmaß einer kommenden Krise einzuschätzen

Jürgen Clasen
Gast
Jürgen Clasen

Wie schon mal geschildert, müssen wir das Ohr auf dem Gleis haben, um die Ankunft des Zuges schon frühzeitig, bevor irgendeiner schon was davon sieht, zu erkennen. Mein Ohr ist in diesem Falle auf einem short Faktorzertifikat auf den DAX mit 6fach Hebel. Es überzeichnet die Indexbewegung wie mit einer Lupe. Allerdings waren in der Vergangenheit schon öfters Fehlausbrüche zu verzeichnen. Natürlich ist das auch jetzt nicht auszuschließen. Leute, die ruhig schlafen wollen halten, wie von Ihnen, Herr Prof. Malik, empfohlen Cash. Erfahrene Anleger mit Augenmaß können kleinste Position aufbauen. Aber natürlich, wegen mehrer Gründe, nicht mit dem angeführten 6… Weiterlesen »

Jürgen Clasen
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Jürgen Clasen

Autoindustrie: 2013 schlechtestes Jahr seit Jahrzehnten 11.06.2013 | 10:16 | (DiePresse.com) Die Autoverkäufe werden heuer um fünf Prozent unter dem Vorjahresniveau liegen. Die Auslastung ist die schlechteste seit dem Zweiten Weltkrieg. Im April in D -17% weniger Neuzulassungen als ein Jahr zuvor. Hmm. Angeblich geht es D doch Gold. Kaufen die Seppl nur Autos, wenn es zappenduster aussieht ? Zinsen für Leasing müssten doch zum Kauf anreizen. Sorgen um den Arbeitsplatz braucht man sich bei uns nicht zu machen. Hmm. Nur in China und in den USA läuft der Laden. Das mit China mag man ja verstehen. In den USA… Weiterlesen »

Jürgen Clasen
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Jürgen Clasen

„Japans gefährliches Spiel“ :
http://www.handelsblatt.com/finanzen/rohstoffe-devisen/devisen/geldflut-japans-gefaehrliches-spiel/8342470.html
Wie schon mir gepostet, bleibt es das Geheimnis der japanischen Regierung, wie sie mit Billionendefiziten einerseits Schwung in ihren Laden kriegt und
andererseits mit Inflationszielen von 2% die Yen-Bondhalter bei der Stange
halten kann. Sieht doch so aus, dass man dort, wie überall, nicht übers Wasser laufen kann und die Anleihebesitzer doch den richtigen Schluss ziehen: Verkaufen. Dieses Fehlkonstrukt, hätte die, ach so schlaue Wirtschaftspresse, doch schon zu Anfang als einen Kaiser ohne Kleider entlarven müssen. Japan ist aber nur ein Vorbeben. Der Rest der Welt, der nur vom Defizitspending getragen wird, wird auch noch rangenommen.

NJPuls
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NJPuls

Den Geheimnissen der sagenumwobenen japanischen Aktienkursentwicklung wird man auch als Nichtbörsianer schnell auf die Spur kommen, wenn man sich A) den Verlauf der Kurve mit der notwendigen zeitlichen Perspektive anschaut: http://gisweb.vwd.com/mel/kurse_einzelkurs_chart.htn?u=128&hist=30000&bereich=asien&i=148429&kunde=10100ext sich B) vergegenwärtigt, dass es sich bei der Entwickung um Exponentialwachstum handelt http://de.wikipedia.org/wiki/Exponentielles_Wachstum und sich schließlich C) in der kybernetischen Fachliteratur des letzten Jahrtausends umschaut, was es damit auf sich hat (Vester: Unsere Welt – ein vernetztes System, Verlag Ernst Klett, Stuttgart 1978, dtv 1983). Die Frage ist, welche Wirkungen derartige Verläufe haben. Im Falle eines Heuschreckenschwarms sind die Felder leergefressen und es kommt u.U. zu Hungersnöten. Bei der… Weiterlesen »

Jürgen Clasen
Gast
Jürgen Clasen

(I)Ein äußerst bemerkenswerter Vorgang, der in Ihrem Blog, Herr Prof Malik, festgehalten werden sollte:“Deutsche Bank ist unterkapitalisiert“ US Bankenaufseher bezweifelt öffentlich (!) die Kapitalisierung der Deutschen Bank. Basel III hilft Banken dabei besser mit Geld ausgestattet erscheinen zu lassen als sie es eigentlich sind – sagt der Vize-Chef der Einlagensicherheitsbehörde FDIC Thomas Hoenig. Die Deutsche Bank habe viel zu wenig Geld. Der Typ ist nicht irgendein völlig nachgeordneter Angestellter der FDIC. Nein, er ist Vice.Chef der FDIC! Mit so einer brisanten Auffassung geht er an die Öffentlichkeit, wie weiland Breuer über die Kirchgruppe hergezogen ist. So ein Typ kann gar… Weiterlesen »

Jürgen Clasen
Gast
Jürgen Clasen

(II) Quelle: http://www.handelsblatt.com/unternehmen/banken/us-bankenaufseher-deutsche-bank-ist-unterkapitalisiert/8354812.html Die DB ist aber nicht die einzige Bank die sich nach Basel III zu richten hat. Was ist mit den anderen Banken, die gleichfalls diesen Regeln folgen müssen. Nach meiner Einschätzung sind die schon unter Wasser, wenn der DB selbiges schon am Halse steht. Da hilft es auch nicht wenn die FDIC jetzt eiligst nachschiebt, es sei die private Meinung ihres Vice Chefs. Der sollte soviel Fingerspitzengefühl haben diese Einschätzung mit den obersten Chefs der DB abzugleichen. Das alles ist mehr als suspekt und wenn dieser Herr seine suspekte Meinung zum Besten gibt, die ihn den Kopf… Weiterlesen »

Herbert S.
Gast
Herbert S.

Da passt gerade dazu: „BASEL I war 30 Seiten lang, die Berechnungen ließen sich mit Bleistift und Papier vornehmen. BASEL II mit einer Fülle zusätzlicher Details und neuen, komplexen Risikomodellen war BASEL II 347 Seiten lang. Die Reaktion auf 2008 war eine noch kompliziertere Vorschrift – BASEL III -, die es auf 616 Seiten brachte.1 Während BASEL I sich in den USA in 18 Seiten primäre Gesetzgebung übersetzen ließ, waren es bei BASEL III mehr als 1.000 Seiten. Ich arbeite mit der Bank of England zusammen und habe meine Kollegen dort gefragt: Wer versteht die Folgen von BASEL III? Ihre… Weiterlesen »

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