Was immer mehr Manager interessert

//Was immer mehr Manager interessert

Was immer mehr Manager interessert

Immer häufiger beobachte ich bei meinen Vorträgen, dass Führungskräfte dann am aufmerksamsten zuhören, wenn ich über Selbstmanagement spreche – insbesondere darüber, wie man den Wandel meistern kann, indem man sich selbst besser managt. Zeitmanagement interessiert brennend, und damit verbunden, wie man die eigenen Grenzen überwindet.
Ich mache oft ein kleines Experiment und frage das Publikum: wieviele Stunden hat ein Jahr? In den mehr als 30 Jahren meiner Vortragstätigkeit hat das so gut wie niemand je spontan beantwortet. Es sind 8760. Ist das viel? Ist es wenig? Es kommt darauf an, was man damit macht. Etwa 3000 Stunden muss man schlafen. Muss man? Wer sagt das? Kommt man nicht auch mit 7 h aus? Was gewinnt man, wenn man täglich 1 h weniger schläft? 365 Stunden klarerweise.
Aber was bedeutet diese Zahl? Ich möchte meine Leser herausfordern, die Antwort in einem Posting zu geben. 😉

Von |2015-05-18T21:24:02+00:00Mai 18th, 2015|Allgemein|46 Kommentare
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Jürgen Clasen
Gast
Jürgen Clasen

Ich gewinne nichts, denn ich bin in der glücklichen Situation, das ich meinen eigenen biologischen Rhythmus ausleben kann. Eine Verkürzung der
Schlafzeiten geht nicht endlos und führt zu gesundheitlichen Schäden. Ich denke aber, das es bei den Schlafzeiten individuelle Spielräume gibt.
Die gleitende Arbeitszeit hat viel unnötige Hetze abgestellt und das ist gut so. Der Volksmund sagt, das Morgenstund Gold im Mund hat. Da ist was dran. Ich würde sagen, das dies zu den althergebrachten Tugenden gehört, die eine größere und breitere Rolle spielen.

Max Gmür
Gast
Max Gmür

Nichts im Vergleich zu einem langen, erfüllten Leben:-)

Wei Wei
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Wei Wei

Man könnte über 2 Monate mehr pro Jahr arbeiten…

Dalibor Bulic
Gast
Dalibor Bulic

Ich schätze das Forum sehr für die unkonventionellen und grenzenlosen Denkweisen, daher von mir eine etwas differenzierte Antwort auf Ihre Frage.
Als Buddhist interessiere ich mich auch für tibetische Mystik und die Tibeter nehmen den Schlaf sehr ernst. Sie sind sehr pragmatisch und nutzen die Schlafenszeit, rund ein Drittel eines Tages, für die spirituelle Praxis (Stichwort Traum-Yoga, luzide Träume, Läuterung), ohne zu Lasten der Anforderungen des Alltags zu gehen. Demnach kann mehr Schlaf, auch mehr Ergebnisse („Gewinn“) bedeuten. Wieso also kürzen?

Stefan Ludwig
Gast
Stefan Ludwig

Die Frage paßt so wenig wie mir die langfristige Prognose von Paul C. Martin in diesem Interview paßt.
http://www.dasgelbeforum.net/sammlung/dottore-in-eigentuemlich-frei.pdf
Zerfall der Staaten, private Bewaffnung, Stammesgesellschaften. Auweia.
Wenn das Wirklichkeit würde hätte ich lieber keine Kinder gezeugt….
Da ist mir kybernetisch strukturierte Wohlorganisiertheit sehr viel lieber.
Vom Debitismus von Paul C. Martin wird in diesem Blog von den meisten wohl viel gehalten. Was halten sie von der Prognose die Paul C. Martin in diesem Interview gibt?
Kann man mit kybernetischem Management, Viable System Model und Dingen wie Holacracy den Kapitalismus überwinden?
mit freundlichen Grüßen
Stefan Ludwig

Günther Luber
Gast

Was gewinne ich, wenn ich 365 Stunden im Jahr weniger schlafe? Nun, zum einen könnten dies 365 Stunden mehr Zeit für Muse sein, oder 365 Stunden mehr Zeit für das Lösen von Problemen, oder ein Gemisch aus beidem. Für was wir uns entscheiden ist zum einen abhängig von unserem Lebens- und Arbeitsumfeld und zum anderen von unserer inneren Einstellung und den Werten die wir vertreten. Sollte unser Arbeitsumfeld es erfordern mehr Zeit mit der Lösung von Problemen zu verbringen, könnte der Ansatz, weniger zu schlafen, gewählt werden, es könnte aber auch mehr geschlafen werden, indem die Arbeitszeit wirksamer genutzt wird,… Weiterlesen »

André Werner
Gast
André Werner

Man gewinnt (deutlichere) Ringe unter den Augen. Effektiveres / effizienteres Management kann nicht von einer Stunde Arbeit täglich mehr oder weniger abhängen – sonst ist es kein Management. Besser, man schläft eine Stunde länger (wer es verträgt und mag), denkt dann umso wacher nach und trifft desto ausgeschlafenere Entscheidungen.

NJPuls
Gast
NJPuls

Die Arbeitsteilung (auf Baustellen) bringt mit sich, dass immer sich mehr Personen mit organisatorischen Themen auseinander setzen müssen: vor 15 Jahren 1 Gewerk = 1 Firma = 1 Bauleiter => Kompliziert. Heute: 1 Gewerk = 1 Firma = 1 Bauleiter => 7 SubUnternehmerKolonnen = 7 Sub Bauleiter mit 6 verschiedenen Sprachen x 40-60 Aufträge/Projekt => Komplex. Die mangelhafte Führungskompetenz setzt sich von unten nach oben mit der Konsequenz durch, dass die verantwortliche Bauleitung (Architekt) nicht nur nicht eine Stunde weniger schläft, sondern fast gar nicht mehr. Abgesehen vom gesundheitlichen Aspekt des Schlafentzugs ist wirtschaftlich unter den Bedingungen nichts zu holen.… Weiterlesen »

A.I.
Gast
A.I.

Kommt darauf an. Wenn die Stunde weniger Schlaf dazu führt, dass man kognitiv weniger leistungsfähig ist bzw. am Nachmittag stärker nachlässt und schläfrig wird, dann verliert man am Ende mehr, als man gewonnen hat. Es ist demnach eine Milchmädchenrechnung, wenn man für eine Arbeit müde 2 Stunden braucht, die man munter in 1 Stunde erledigen würde. Dann hat einem die Stunde weniger Schlaf genau nichts gebracht. Aber Zeitmanagement ist etwas, was ich bei mir als echten Schwachpunkt erlebe. Was es für mich kompliziert macht, ist die Tatsache, dass ich komplizierte, abstrakte Aufgaben nicht 1. Zu jedem beliebigem Zeitpunkt erledigen kann… Weiterlesen »

M. Lobinger
Gast
M. Lobinger

Die zweite, letzte, also endgültige Frage ist, was „diese Zahl (365 Stunden) bedeutet“. Diese Zahl wurde gewonnen, durch eine erste Frage: „Was gewinnt man, wenn man täglich 1 h weniger schläft?“ Diese Formulierung impliziert, daß das was passiert, wenn man täglich 1h weniger schläft, ein Gewinn ist. Man könnte diese Frage auch wertneutral stellen: „Was sind die Konsequenzen, wenn man jeden Tag 1h weniger schläft?“. Konsequenzen mag keiner, komisch. Dabei ist eine Konsequenz, ganz klar, man kann 365 Stunden im Jahr für etwas anderes nutzen. Was sind denn dann die Konsequenzen, wenn man jeden Tag 4h weniger schläft? Das wären… Weiterlesen »

Jürgen Clasen
Gast
Jürgen Clasen

Amstrong: Beruft sich bei seinen Erkenntnisse auf die Zahl Pi. Bestuntersuchte Zahl im Universum. Nix draus zu lesen. Weiters sieht er den Crash tagenau im Oktober vorher. Davon ist auch nix zu halten. Was richtig ist: Viele Faktoren, wie Wertpapierkredite, stellen die Ampel auf gelb/rot. Übrigens seit vielen Jahren schon. Aber wir hatten noch nie so ein hartes und schweres Gegengewicht: Nullzinsen. Die Frage ist, soll man Qualitätsaktien, wie Nestle usw, verkaufen zu Gunsten Cash oder Anleihen, von denen man weiss, sie können eh nicht zurückgezahlt werden, in einer sich immer weiter aufblasenden Anleihelandschaft? Mehr Cash zu halten, kann nicht… Weiterlesen »

Jürgen Clasen
Gast
Jürgen Clasen

Zum Wochenschluß: Asymptotische Annäherung an einen unteren Grenzwert:
WPKN: CZ4SM1 (DAX)und hier auch CZ33B7 (DOW)
Außerem laufen DOW und DOW Transport auseinander. Divergenz, laut DOW Theorie, Vorläufer für DOW Rückgang.
Eigentlich ist GR nicht mehr zu helfen. Steueramnestie unter Normalsteuer. Das kann keiner mehr verstehen. Noch weniger zu verstehen wäre, wenn die Euroländer das letztich belohnen würden. Das Griechenvolk müsste für die verprasste Kohle an die Kandarre genommen werden. Staat holt sich was von den Spareinlagen, LV usw. Pssst! Verbotene Gedanken. Übrigens Eidgenossen 1Y, 5Y, 10Y alle wieder mit negativer Rendite.

Jürgen Clasen
Gast
Jürgen Clasen

Noch was. Der Crash ist schlimm, kann aber auch relativ schnell ausgebügelt sein (1987). Schlimmer ist eine lange Baisse wie 2000 bis 03. Wenn die Bank nicht krepiert, kann ein Minus Faktorzertifikat auf den DAX helfen. Bei einer
Entwicklung wie 2000 bis 03, wird sich das Papier vermehrhundertfachen.

Jürgen Clasen
Gast
Jürgen Clasen

Jandaya 03.06.2015:
„Nach Ansicht des früheren Fed-Chefs Ben Bernanke sind Aktien nicht überbewertet. Vielmehr habe die lockere Geldpolitik dazu beigetragen, die Kurse wieder auf ein „normales“ Niveau zurückzubringen.
vor 11 Min (09:28) – Echtzeitnachricht“
Ohne Worte.

A.I.
Gast
A.I.

Ich habe in den letzten Tagen noch einmal über die Problematik des „Deep Work“ nachgedacht. Dabei fiel mir zufällig das Buch „Execution Essentials“ von Stephen Covey in die Hände. Sie haben oft geschrieben, dass es nicht um gute Ideen gehe, sondern um gute Ideen, die umgesetzt werden. Im Zusammenhang mit „Deep Work“ probiere ich nunmehr folgende Technik aus. Ich gebe Milestones vor, mit Termin, überwache aber den Input. Der Milestone, wenn auch „aus Stein“, ist erstmal nicht in Stein gemeißelt. 😉 Er soll aber disziplinierend wirken. Insbesondere tracke ich den Input, sprich Zeitaufwand, die für die „Deep Work“-Aufgabe aufgewendet wird.… Weiterlesen »

A.I.
Gast
A.I.

Falls Soll- und Ist-Zustand übereinstimmen, versuche ich zu überlegen, ob man das erreichte Ziel auch mit weniger Aufwand hätte erreichen können. Sollten mir Shortcuts auffallen, so notiere ich diese in einem Journal dafür. Ich denke, so bringt man Leistungs- und Resultatorientierung in einen sinnvollen Zusammenhang zueinander. Ich denke, bei abstrakten Zielen kann man auf eine Überwachung des Inputs nicht verzichten, von dem man meint, dass er zum Ziel führen wird. Beispiel eines abstrakten Ziels ist das Erlernen einer Fremdsprache. Wann ist genau definiert, dass man eine Fremdsprache „beherrscht“ ? Wann „beherrscht“ man überhaupt seine Muttersprache? Da ist ein Tracking der… Weiterlesen »

Gunter Fritz
Gast
Gunter Fritz

Eine Sprache zu erlernen ist ein unklares Ziel. Es kann helfen, das Ziel genauer zu spezifizieren. Man kann sich hier die originäre Zielsetzung anschauen. Warum soll die Sprache erlernt werden? Um die Kollegen zu beeindrucken, um sich auf eine Urlaubsreise vorbereiten, um technische Dokumentation zu lesen oder um Vertragsverhandlungen führen zu können? Dadurch können z.B. der relevante Wortschatz oder auch Zeitpunkte genauer spezifiziert werden und das Ziel gewinnt an Konturen und Orientierungskraft. Ich stimme Ihnen zu, das Tracken des Inputs hilft, um später negative wie positive Abweichungen zu analysieren. Zum Managen ist aber die kontinuierliche Überwachung des Outputs wichtig. Um… Weiterlesen »

beazt
Gast
beazt

Interessant wäre auch sich die Potenz vorzustellen, von den vernünftig eingeleiteten Entwicklungen in dieser zusätzlichen Zeit.

Christof Huber
Gast
Christof Huber

Die persönliche Arbeitszeit zu erhöhen ist ein Ansatz den viele verfolgen. Ich bevorzuge die Anwendung der Arbeitsteilung, wobei die entsprechende Organisation und die Anwendung der elementaren Führungsgrundsätze eine wichtige Role spielen. Idealerweise mit einer Reservekapazität um die 30% für unerwartet auftretende Aufgaben. Jeder kennt diese Arbeiten. Wenn wir dafür keine Zeit haben, haben wir noch weniger Zeit den Feedback-Kreis zu schliessen und diese Ereignisse systemisch verstehen und unser System anpassen können. Leider denken viele Manager, dass die Überarbeitung ein gesellschaftliches Erfolgsmerkmal sei. Es lohnt sich, die eigenen Glaubenssätze zu überprüfen und anzupassen. Und dafür eine Stunde früher aufzustehen. Viel Erfolg!

Frank Berger
Gast
Frank Berger

Für viele Arbeiten müß der Mensch „disponiert“ sein, je kreativer und komplexer, umso mehr. Das haben Sie in Ihren Überlegungen völlig ausgeklammert und das ist ein Fehler. Mein „disponiert“ umfaßt hier mehrere Aspekte: ausgeschlafen, lustvoll, motiviert, ungestört, gedanklich konzentiert usw. Ich bin derzeit tätig als in der Wichtigkeit geordnet: – kreativer Software-Designer und Ideen-Produzent – primärer Entwickler von Kernkompnenten inkl. Lösungs-Findung – mein eigener Tester derselben – gelegenlich muß ich reines Operating machen Diese Jobs habe ich nach absteigender Anforderung an meine „Disponiertheit“ geordnet. Operating kann ich/man auch machen, wenn man übermüdet ist und/oder keinerlei Lust hat. Die Kreativität wird… Weiterlesen »

Weber
Gast
Weber

Man gewinnt nichts, ist nur müder tagsüber.