Wie Mangel an Information in die Irre führt…

//Wie Mangel an Information in die Irre führt…

Wie Mangel an Information in die Irre führt…

Der folgende Eintrag wird etwas länger. Das heutige Posting eines neuen Lesers, Herr Gerd Walte, will ich allen zur Kenntnis bringen, und auch meine Antwort darauf. Alles weitere überlasse ich meinen LeserInnen.
Das heutige Posting von Herr Walte:

Sehr geehrter Herr Bernet,
ich denke das haben Sie schon ganz richtig verstanden. Dieser Blog ist in der Tat eine Marketingmaschine für Herrn Malik. Die Teilnehmer dieses Blogs hängen an seinen Lippen, kennen aber kaum die Autoren auf die er sich eigentlich bezieht. Letztlich hat Malik alles mögliche von Stafford Beer, Gälweiler, Ulrich, Vester, Peter Drucker u.a. zu eigenen hübschen Darstellungen zusammen kopiert. Er hat es jedoch völlig legal kopiert, da er von einigen Autoren die Rechte an ihren Werken gekauft hat. Die Waffe zur Rettung der Welt, die sog. Syntegration, ist bei näherer Hinsicht ein schlechter Witz. Malik lässt sich dafür viel Geld bezahlen und behauptet damit die Welt retten zu können. Das können Sie allerdings wesentlich günstiger haben. Kaufen Sie sich das Buch Beyond Disput von Stafford Beer, das steht alles wesentliche zu diesem esoterischen Thema drin. Sie werden festellen, wie banal der Inhalt ist. Und Sie haben natürlich auch völlig Recht mit Ihrem Hinweis bezüglich seiner unentgeltlichen Beiträge. Malik lässt sich für alles vorher bezahlen !! Und Sie glauben doch nicht im Ernst, dass der Herr Professor in diesem Blog selber antwortet ?
mfG
Gerd Walte

Meine Antwort von heute:
Sehr geehrter Herr Walter, ich gratuliere zu Ihrem Mut und zu Ihrer Offenheit. Denn so viel Information wie Ihnen hat noch niemandem gefehlt. Ich gebe Ihnen aber gerne die mangelnden Bausteine. Ob diese Sie dann allerdings zu einer Meinungsänderung bewegen, die Sie gleichermassen offen und direkt wiederum hier publizieren, bleibt ganz Ihnen überlassen.

  1. Gerade weil die meisten Leser die Autoren nicht kennen, die wissenschaftlich zum heutigen Stand beigetragen haben, sind alle in meinen mehr als 10 Büchern, davon die meisten Best- und Longseller, in den Literaturverzeichnissen aufgeführt – wie es sich eben gehört.
  2. Ihre Kopier-Aussage könnten Sie gelegentlich mal anhand von Beispielen beweisen.
  3. Von den meisten relevanten Autoren habe ich deren geistigen Nachlässe erworben, weil diese sonst untergegangen wären. Damit konnte ich auch deren Familien helfen, aber auch den Autoren selbst. Natürlich können Sie nicht wissen, wer z. B. die Kosten für Stafford Beers späte Lebensjahre und dessen Krankheit getragen hat. Das geht niemanden etwas an.
  4. Wenn Sie meinen, unsere Syntegration sei nach mehr als 550 ausnahmslos sensationell erfolgreichen Anwendungen ein „schlechter  Witz“, dann lade ich Sie gerne ein, die Anwender selbst zu kontaktieren, sich vorher die Videos anzusehen und Ergebnisse zu studieren.
  5. Die heutige Syntegration, insbesondere in Ihrem Super-Format, lässt sich aus einem Buch, das Anfangs 1990er Jahre geschrieben wurde, nicht ableiten.
  6. Zu der von Ihnen behaiupteten Banalität des Verfahrens will ich nur anmerken, dass es darauf ankommt, wie man hinsieht. Der eine sieht in einem Schimmelpilz eine „Banalität“, und der andere den Wirkstoff für Penicillin.
  7. Ob wir tatsächlich unentgeltlich arbeiten prüfen Sie am besten bei denen, für die wir arbeiten. Das bringt Ihnen mehr Information als selbstgebraute Vermutungen und Unterstellungen.
  8. Und ja, ich beantworte jedes Posting selbst.

Vielleicht helfen Ihnen diese Informationen für eine andere Sichtweise.

Von |2011-11-23T12:53:46+00:0023.11.2011|Allgemein|37 Kommentare
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UW
Gast
UW

Mal aus der Sicht eines Lesers: Was ist falsch daran, dass Herr Malik auf der eigenen Webseite die eigenen Produkte und Leistungen bewirbt? Was ist falsch daran, sich Erkenntnisse anderer zu bedienen und aus deren Kombination wieder neue, eigene Erkenntnisse zu gewinnen (man nennt es meine ich Wissenschaft…)? Und schlussendlich wird ja niemand gezwungen, sich mit diesen Erkenntnissen auseinander zu setzen. Wir müssen nichts davon glauben. Wer die Nachrichten (Handelsblatt, Spiegel, etc.) der letzten Wochen beobachtet hat, speziell gestern und vorgestern (unter anderem zum Thema Geldmarkt), wird allerdings zu einer anderen Sichtweise kommen (müssen). Derlei Kritik ist belanglos, sofern nicht… Weiterlesen »

Martin Ackerman
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Martin Ackerman

Ob richtig oder falsch, ist Ansichtssache. Auf Unternehmensstufe mögen seine Rezepte augenscheinlich Wirkung zu entfalten, was ja anhand der Rechnungsabschlüsse der beübten Unternehmungen beurteilbar wäre. Seine makrooekonomischen Ueberlegungen kommen zu grossen Teilen von Elliot Wave Financial Forecast, wo sie auf grund einer jedermann zugänglichen Theorie faktenreich und schlüssig erarbeitet werden. Ob schliesslich 35-fache Wiederholung des Namens Malik auf einer Blog-Seite noch gutes Marketing ist, mögen diesbezuegliche Spezialisten beurteilen.

Sascha
Gast
Sascha

Mir ist nicht ganz klar, wohin diese Diskussion hinführen sollen. Es steht jedem frei die Türe zum Blog zu öffnen sowie die Informationen zu verwerten und ggf. Rückschlüsse für sich oder seine Umwelt daraus zu ziehen. Wenn man einer anderen Meinung ist, gar einen anderen Kenntnisstand hat oder es schlicht besser weiss – so what? Einfach die Türe wieder schliessen und andere Türen öffnen. Am besten leise, ohne Dritte dabei zu verunglimpfen. Meiner Meinung nach ist es beachtlich, dass Prof. Malik neben sachlicher auch persönliche Kritik beantwortet und einiges an Zeit für diesen Blog aufwendet. Für manche vielleicht ein Leuchtturm… Weiterlesen »

Martin Bodmer
Gast
Martin Bodmer

Ich finde zwei Dinge bemerkenswert:
1) Warum soll ein Unternehmen kein Geld verdienen dürfen?
2) Warum nennen Kritiker keine Alternativen, bzw. bessere Quellen des Wissens?

Michael Hansen
Gast
Michael Hansen

Ich bin zufällig im Internet auf heftige Kritik an Malik gestossen. Kann den Herren Bernet und Walte nur Recht geben. Für einen ca. 65 Tage umfassenden „Malik Master of Management“ verlangt die MZSG 77.000 CHF,– !!! Die Bezeichnung deutet schon die Hybris des selbsternannten Management – Gurus an. Die Absolventen können also mit Stolz sagen: Ich bin ein „Malik …“. Personenkult von der schlimmsten Sorte ! Das Programm beinhaltet u.a. körperliche und geistige Entspannung, Öffnung des geistigen Horizontes (Kunst, Theater, Oper), Erfüllung von Repräsentationsverpflichtungen (Empfänge, Einladungen, Gastgeberrolle etc.). Die intergalaktischen Weltrettungs – Tools von Malik sind natürlich auch am Start.… Weiterlesen »

U.W.
Gast
U.W.

Ich verstehe diese Anmerkung nicht. Halten Sie die Marke „Siemens“ für Personenkult? Für Namensmarken gibt es doch tausende Beispiele. Den Malik Master halte ich auch für zu teuer, aber Sie müssen das ja nicht machen, ich werde es sicher auch nicht tun. Aber wenn es jemand macht, bekommt er eine gänzlich andere Ausbildung als an den „normalen“ Hochschulen. Das kann man finde ich auch bereits im Titel erkennbar machen, wahrscheinlich möchten es die Absolventen auch selbst so haben. Und ob Herr Malik sich selbst nun auch ein wenig beweihräuchert, ist doch ebenfalls Nebensache angesichts der Situation, in der wir alle… Weiterlesen »

Jürgen Clasen
Gast
Jürgen Clasen

Was nichts kostet, taugt auch nichts….Oder andersrum, für billig sind wir zu arm… Letzteres meint, man kauft am Ende zweimal, einmal billig, aber mangels Qualität, dann nochmal. So wird es eben immer letztlich teuer. Wer einen solchen Kurs bucht, dürfte nicht arm sein und es liegt auf der Hand, das man sich davon mindestens einen gleichwertigen Nutzen verspricht. Jedermann ist aber letztlich auf sich selbst gestellt und muss selbst entscheiden was er will und wofür man sein Geld ausgibt. Mal andersrum. Regelmäßig geben die Wirtschaftsweisen der Regierung eine dicke Schwarte zu ihren Erkenntnissen ab. Meinen Sie ernstlich die Merkel liest… Weiterlesen »

gw..
Gast
gw..

Das Dilemma scheint mir zu sein, daß es bisher noch nicht möglich war, den gesamtgesellschaftlichen Erfolg der neuen tools unter Beweis zu stellen, da die Zeit hierfür einfach noch nicht reif ist (vgl.: http://blog.malik-management.com/2011/11/wann-die-wahren-gross-vermoegen-entstehen/#comment-4949). Trotzdem ich da auch noch etwas skeptisch bin, könnte ich mir gut vorstellen, daß es funktioniert. Wenn es 550 mal erfolgreich in Unternehmen und Institutionen mit ihren persönlichen Befindlich- und Eitelkeiten, Ressentiments und Verhinderungstaktiken gelungen ist, warum sollte es nicht auch gesamtgesellschaftlich gelingen, wenn der Druck nur groß genug ist. Da die Welt einfach zu komplex geworden ist, als daß ohne den abschließenden Beweis eine(r) für… Weiterlesen »

Jürgen Clasen
Gast
Jürgen Clasen

Ich sehe keinerlei Mangel an Information. Im Gegenteil, es herrscht überbordender Überschuss. Nur im diesem Konzert kann man als Laie kaum das Wichtige vom Unwichtigen und das Richtige vom Unrichtigen unterscheiden. Man benötigt Lotsen, wie weiland die Rheinschiffahrt, um die Stromschnellen zu umschiffen. Dazu muss ausgewertet, bewertet und analysiert werden. Was kann den Usern besseres passieren, wenn hier ein kenntnisreicher erfahrener Fachmann seine Auffassungen darlegt. Zudem gibt er seine Quellen an, die ich auch gerne anbohre, um selbst neue Erkenntnisse zu gewinnen. Gerade gestern habe ich in der Tagesschau einen Beitrag wegen Barrosos Eurobondplänen gesehen und mich gefragt, was hat… Weiterlesen »

Jürgen Clasen
Gast
Jürgen Clasen

Ich möchte hier noch was anfügen und mich outen: Fast keine Kenntnisse über die Schuldenlage. Das Schuldenloch dürfte ein Schwarzes Loch sein, das immer mehr Materie in sich aufsaugt. Zu den Vorgängen darum, muss ich auf das Vokabular meiner Töchter zurückgreifen. Das hört sich dann etwa so an: „Tja Papa, Arschkarte gezogen“. So ähnlich ist es. Das verliehene, womöglich mehrfach gehebelte Geld, ist ausgegeben. Der Schuldensaldo wird immer untragbarer und die Zins- und Rückzahlung zur Illusion. Die Gläubiger haben die besagten Karten und suchen jetzt Dümmere, denen sie diese Karten zuschieben können. Es ist kein Mau Mau Spiel und es… Weiterlesen »

Gerd Walter
Gast
Gerd Walter

Sehr geehrter Herr Malik,
bermerkenswert, dass kritische Beiträge in Ihrem Blog unterdrückt werden. Ich hatte Sie anders eingeschätzt.
Gerd Walter

Karin Binder
Gast

Lieber Herr Walter,
das ist in diesen Tagen irgendwie schwierig “mitanzulesen“ :
merken Sie denn nicht, daß es um angemessenen zivilisierten Ton und Sachlichkeit geht ?
versuchen Sie es doch einmal höflich, sachlich und fair ! Gestalten Sie den Blog
konstruktiv mit oder bringen Sie in die Welt, wie Sie selbst behandelt werden möchten.
Das ist eine urururalte Weisheit. Über Inhalte kann man sehr oft verschiedener Meinung
sein, die Frage ist das WIE . Unterstellungen lesen wir schon jeden Tag genug in den
Medien. Grüße KMBInder

Gerd Walter
Gast
Gerd Walter

Liebe Frau Binder,
die von Ihnen empfohlenen „Benimmregeln“ sind ja grundsätzlich nicht falsch. Aber gelten diese nur für die Blog-Teilnehmer ?
Benötigen Sie vielleicht Beispiele, wie Herr Malik auf eben die Art und Weise die ihn jetzt so stört andere ihm nicht genehme Meinungen angreift ?
Gerd Walter

Karin Binder
Gast

Lieber Herr Walter,
danke für Ihre Antwort. Ja – wenn Sie hier Ihre Meinung und Beispiele sachlich
und fair vortragen wollen, dann ist dies doch okay – für mich zumindest ! Ich benötige diese
Beispiele zwar nicht unbedingt, da ich keine besonderen beruflichen Investments in bestimmte Meinungen hier habe – und mich eher in angenehmer Beobachterposition befinde und als Lernende wähne – aber vielleicht gehört Ihr Beitrag dann auch dazu.
Grüße Karin Binder

MI
Gast
MI

Sehr geehrter Herr Walter, ich verstehe Ihren Unmut, aber selbst wenn der Inhalt hier banal wäre und alles nur kopiert ist, ist mir Ihr Beitrag ein Rätsel. In der Wissenschaft werden Hypothesen aufgestellt, und jeder Hypothese sollte man mit Skepsis begegnen. Aber so wie es aussieht wurde bisher von Herrn Malik ein Beweis erbracht, dass seine Systeme (dh seine Hypothesen) funktionieren. Auch wenn es keinen mathematischen Beweis geben kann, ist zumindest ist der „zufriedene Kunde“ aus meiner Sicht hinreichend. Der Gegenbeweis (dh kein Kundennutzen) führt zu keinem Ergebnis, denn sonst würde die Organisation wahrscheinlich nicht mehr lange existieren bzw. er… Weiterlesen »

G. Wernli
Gast
G. Wernli

Sehr geehrter Herr Professor Malik
Bitte weiter so, Ihr blog hat sich während dieser Krise zu meinem meistgelesenen blog entwickelt. Meine Hochachtung dafür, dass Sie sich Zeit nehmen für diesen blog.
Mit freundlichem Gruss,
G. Wernli

Claudia N. Apfen
Gast
Claudia N. Apfen

Sehr geehrter Herr Professor Malik, ich verfolge schon einige Zeit Ihr Wirken und die Diskussionen im Blog. Die relevante Literatur zu den gesamten Themen habe ich schon vor längerer Zeit studiert und kann von daher Ihre Schlussfolgerungen größtenteils nachvollziehen. Ihre Leistungen sind sicher Pionierleistungen. Aber wie das eben mit derlei Dingen ist, die Umstände müssen so sein, dass diese Leistungen auch wertgeschätzt und somit wirksam werden können. Leider verstehe ich diesbezüglich Ihre Vorgehensweise nicht. Sie beschreiben das Sytegrationsverfahren als den Schlüssel zur Lösung der meisten Problemstellungen. Wie wollen Sie aber mit Ihrer kleinen Truppe eine so grosse Anzahl an Verfahren… Weiterlesen »

JD
Gast
JD

Hallo H. Walter,
denke Sie sind im falschen Film, wachen Sie mal auf oder werden Sie Politiker!!
Grüße JDroll

Christoph Jaskulski
Gast

Herr Walter, wenn Sie schon drauf schlagen, dann erwarte ich Lösungen von Ihnen,
sonst können Sie sowas lassen!
Am Anfang des Jahres bin ich durch das Buch „Die Deflation kommt“ zu dem Blog gelangt
und mittlerweile ständiger Leser.
Hier bekommt jeder ganz andere Informationen, als draußen in der Medienwelt.

Danke Herr Malik, aber auch danke den hier sonst antwortenden Personen!

JD
Gast
JD

Sehr geehrter Herr Professor Malik,
ich verfolge seit längerer Zeit Ihren Blog mit großem Interesse:
Vielen Dank für die Zeit die Sie hierfür verwenden um die Interessengemeinde zu informieren.
Heute beschäftigt mich folgender Bericht:
Die britische Regierung bereitet sich auf den Zusammenbruch des Euro vor. Was vorher undenkbar war, ist offenbar jetzt durchaus möglich. Diplomaten wurden angewiesen, Pläne zur Hilfe ihrer Staatsbürger im Ausland auszuarbeiten für den Fall eines Banken-Crash. Auch werden Vorbereitungen getroffen für den Fall möglicher Aufstände. Die britische Bankenaufsicht hat auch ihre Finanzinstitute beauftragt, Notfallpläne für einen Zusammenbruch der Euro-Zone auszuarbeiten.
Was ist Ihrer Meinung nach das zu deuten?
Grüße JD

Sascha
Gast
Sascha

Ich erlaube mir Ihnen kurz den Link zum Artikel vom Telegraph anzufügen: http://www.telegraph.co.uk/news/politics/8917077/Prepare-for-riots-in-euro-collapse-Foreign-Office-warns.html
Beste Grüsse
Sascha

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