Wieso Euro in Gefahr, nur weil man Schulden nicht bezahlt?

//Wieso Euro in Gefahr, nur weil man Schulden nicht bezahlt?

Wieso Euro in Gefahr, nur weil man Schulden nicht bezahlt?

Wieso Euro in Gefahr, nur weil man Schulden nicht bezahlt?
Berlin-Gipfel zur Rettung Europas, begrüssenswert. Schade, dass man dafür uralte Methoden, nämlich Sitzungen, anwendet. Ganze drei Pläne, bravo. Echte Lösungen bringt keiner. Aber vielleicht Aufschub, falls nicht sonst noch was passiert. Nur, was hat der Euro als Währung mit all dem zu tun? Wieso soll eine Währung gefährdet sein, nur weil die Schulden nicht bezahlt werden?
 
Eine Währung ist so lange gut, als sie als Zahlungsmittel akzeptiert wird. Dies wird fraglich, wenn sie Kaufkraft verliert. Bisher ist die Kaufkraft des Euro aber stabil. Man kann mit einem Euro genau gleich viel kaufen, wie vor der Griechenland-Krise. Zwar sinkt der Euro gegen den Dollar. Für die EU-Wirtschaft ist das erfreulich. Im Binnenmarkt hingegen sind die Preise weitgehend stabil und eher sinkend als steigend, und daher wird der Euro in diesem Masse wertvoller.

Von |2011-07-20T18:04:43+00:0020.07.2011|Allgemein|9 Kommentare
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U.Ju
Gast
U.Ju

Das scheint wohl Zeitgeist zu sein, diese unsinnigen Verknüpfungen von Fakten, die nichts miteinander zu tun haben. Ich sehe das auch bei anderen Themen. Bei der Energiewende inkl. Atomausstieg wird ähnlich befremdlich argumentiert. Und die Presse geht da fein mit. Die Bürger sind verwirrt. Ich empfehle hierzu den Bürgerdialog zur Energiepolitik des BMBF zu lesen. Gruselig aber ausschlussreich.

B. Birkenfeldt
Gast
B. Birkenfeldt

„Zwar sinkt der Euro gegen den Dollar“?: Wenn ich einem 5 jährigen Kind den Chart des EUR/USD seit 2000 zeige, wird es mir sagen, dass die Kurve steigt, und nicht fällt.
EUR/USD am 2.1.2001: 0,9509
EUR/USD am 31.12.2010: 1,3383
EUR/USD am 21.7.2011: 1,4377 (20.40 Uhr)

Cord Tepelmann - TEPELMANN.MENTOR
Gast

Sehr geehrter Herr Professor Dr. Malik, da bin vollkommen bei Ihnen, was den Euro angeht. Vielleicht haben die gestrigen Beschlüsse etwas dazu beigetragen, die Stabilität des Euro auch in der Öffentlichkeit nachhaltig bewusster zu sehen. Gedanken sollten sich m. E aber diejenigen machen, die allzu viele Dollars „bunkern“ (wo auch immer), hierin sehe ich die größeren Gefahren. Vor allem vor dem Hintergrund des jahrelangen „Einkaufens“ von Sachwerten (Immobilien, Aktienpakete, ganze Unternehmen), natürlich gegen Dollar (also: Tausch solide Sachwerte gegen schwächer werdende Dollars). Und was wird mit dem Dollar? Ist der Euro nur die eine Messlatte? An was bzw. welchen Währungen… Weiterlesen »

Thomas Marschik
Gast
Thomas Marschik

Sehr geehrter Herr Malik, die jüngste „sogenannte“ Euro-Krise erinnert in der Kommunikation sehr stark an das Muster der letzten Finanzkrise. Damals wurde aus einer Krise eines einzigen Marktes, des Finanzmarktes, eine Wirtschaftskrise herbei geredet, die dem Untergang des Abendlandes gleich kommt. Im jüngsten Fall ist es die Zahlungsunfähigkeit eines Mitgliedlandes, welche nun den Euro als Ganzes in Frage stellt, darüber hinaus die Einheit Europas gefährden soll. In beiden Fällen wurden die hedonistischen Motive des Finanzmarktes sozialisiert um ein altruistisches Handeln der Steuerzahler, vertreten durch die Regierung(en) zu erwirken. Auch in der Politik macht sich der Gedanke Europa nur dann breit,… Weiterlesen »

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