Dow auf Stand Januar 2014 – Wie weiter?

/, Finanzmärkte, Funktionieren/Dow auf Stand Januar 2014 – Wie weiter?

Der Dow Jones Index hat gestern auf dem Stand geschlossen, wo er Ende Januar 2o14 geschlossen hatte. Jene, die seither Akien gekauft und damit „gewonnen“ haben, stehen jetzt auf Null, denn sie sind seit Anfang August kaum aus ihren Positionen ausgestiegen. Zuerst weil sie weiterhin an Kurssteigerungen glaubten (weil ja auch die meisten Analysten dies taten) , und danach weil alles zu schnell ging.
Es gab immer wieder Blogger, die fest überzeugt waren, dass so was nie vorkommen kann. Nicht alle diese Postings habe ich online gestellt, weil ich nicht immer dassselbe antworten wollte, und es meine LeserInnen wahrscheinlich verwirrt hätte.
So habe bin ich lieber bei meiner langjährigen Linie geblieben: Deflation = Sinken der Sachgüterpreise, wozu auch Aktien gehören, denn sie sind ja Unternehmensbeteiligungen, die handelbar sind, im Gegensatz zu den Unternehmungen selbst.
Wie es weitergeht? Schwer zu sagen. Es kann Feuerwerke nach oben geben. Aber von welchem Tiefstand aus? In der Börsenbaisse von 1929 – 1932 gab es 8 Aufschwünge von je 30% und mehr. Sie haben das Publikum immer wieder zum Kaufen verführt. Und die Starökonomen von damals zu noch mehr Fehlprognosen. Ob sich das nun dem Muster nach wiederholen wird?
Sicher ist, dass jede Organisation nun viel besser funktionieren muss, flexibel und anpassungsfähig sein muss. Das kann sie nur durch durch systemkybernetisches Management.

By |2015-08-25T09:18:14+00:00August 25th, 2015|Deflation, Finanzmärkte, Funktionieren|4 Comments

4
Leave a Reply

avatar
2 Comment threads
2 Thread replies
0 Followers
 
Most reacted comment
Hottest comment thread
3 Comment authors
F. MalikMax GmürJürgen Clasen Recent comment authors

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

  Subscribe  
neuste älteste
Benachrichtige mich zu:
Jürgen Clasen
Gast
Jürgen Clasen

Gerade sind wir bei der Legendenbildung. Der Chefvolkswirt der DB be-hauptet im HB Interview, schuld am Rückgang und der hohen Vola sei die Bankenregulierung. Als wenn es kein 1987, 2003 und auch keine Asienkrise, Russlandkrise, gegeben hätte. Fest steht jedenfalls, das wir unter die 200 T Linie gefallen sind und solange das der Fall ist, sind Aktienkäufe nicht angesagt. Sie haben recht, technische Erholungen sind nach solchen Kurs-rutschen häufig zu beobachten. Das geht aber nicht von Lieschen Müller aus. Ein weiterer Verfall der Rohstoffpreise sollte die Ampeln wieder auf rot stellen.

Max Gmür
Gast
Max Gmür

Lieber Herr Malik, ich hörte in den vergangenen Jahren immer wieder von teilweise bekannten Leuten, dass sie mit Wetten auf den baldigen deutlichen Abschwung an den Börsen viel Geld verloren haben. Wie erging es Ihnen in diesem Umfeld?
PS: Ein Broker der in den vergangenen Jahren mit seinen Aktienprognosen gut lag, geht davon aus, dass wir aktuell nur eine Zwischenbaisse in einem nach wie vor intakten Bullenmarkt haben.