Schuldendynamik war lange vorhersehbar

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Schuldendynamik war lange vorhersehbar

Schuldendynamik war lange vorhersehbar
Wenn heute – spätberufen – der IMF und weltweit viele andere Experten die Schuldendynamik entdecken und beklagen, so ist es umso wichtiger zu wissen, dass bereits in den 1980ern diese Entwicklung gesehen werden konnte und gesehen wurde. Lehrreiche Zeugnisse dazu sind die rund 10 Bücher von Paul C. Martin, sowie die Werke von Gunnar Heinsohn und Otto Steiger.
2004 haben diese drei herausragenden Ökonomen je einen brillanten Artikel für meine Festschrift „Richtiges und gutes Management: Vom System zu Praxis“ geschrieben. Sie heute zu lesen kommt für die meisten einer ökonomischen Offenbarung gleich.

Von |2011-07-26T21:25:09+00:0026.07.2011|Deflation, Finanzmärkte, Krise|15 Kommentare
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Thomas Marschik
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Thomas Marschik

Reduziert betrachtet: Jeder der das Prinzip eines „Kettenbriefes“ kennt, kann und KONNTE ein klares Szenario ableiten. Nur glauben wollte es leider nur wenige. Umso erstaunlicher das der IMF und Kollegen erst heute diese Dynamik entdecken.

Stefan Ludwig
Gast
Stefan Ludwig

OK. Die Vergangenheit läßt sich nicht mehr ändern. Ich frage mich jetzt: was ist MEIN Beitrag, ausgehend von der heute und in Zukunft erst mal schlimmen Situation für eine Besserung zu sorgen? Hier kann ich es mir nicht verkneifen sowohl sinnvolle als auch provokante Vorschläge zu schreiben: Ecopolicy an meiner und allen umliegenden Schulen bekannt machen und für seine Anwendung werben? Spenden sammeln damit sich meine Stadtverwaltung eine Syntegration leisten kann? Ihr neuestes Buch kaufen und möglichst oft verschenken? Ich bin gerade dabei es zu lesen. Bis jetzt leuchtet mir ihre Argumentation ein. Das ist mir aber nicht genug. Ich… Weiterlesen »

Guido Stadler
Gast
Guido Stadler

Sehr geehrter Herr Dr. Malik
Sie erwähnen Paul C. Martin. Interessanterweise ist mir während der Sommerferien per Zufall das Buch ‚Wann kommt der nächste Staatsbankrott‘ in die Hände gefallen. Dieses Buch wurde in den 1980er Jahren publiziert. Darin beschreibt Paul C. Martin, warum jeder Staat Bankrott gehen muss. So prognostizierte er den Staatsbankrott der USA im Jahre 2030…. Er sieht jedoch den Bankrott nicht als Folge einer Deflation, sondern einer Hyperinflation, die in einer Währungsreform mündet.
Beste Grüsse
GS

Heinrich Seemann
Gast
Heinrich Seemann

Sehr geehrter Dr. Malik, das Problem, welches PCM letztlich beschreibt, ist ein demokratisches: Politiker sind oder glauben sich gezwungen, permanent mit allerlei Wohltaten Wählerstimmen zu kaufen. Der Schuldenberg, den die BRD heute hat, besteht deshalb teilweise z.B. noch aus den Mitteln, mit denen einst ein Willy Brandt Kanzler wurde. – Das war jetzt böse, man könnte auch bei Adenauer anfangen. Der letzte Finanzminister der Schulden zurückzahlte und nicht nur revolvierte, was meines Wissens nach Strauß 1965. Keynes Theorie war dabei natürlich wohlfeil, so war dem politisch verantwortungslosen Handeln gleich der Anschein von wissenschaftlicher Untermauerung gegeben. Eine Schuldenrückführung in Zeiten der… Weiterlesen »

Jürgen Küßner
Gast

Sehr geehrter Herr Professor Malik, durch einen Beitrag in meinem Forum bin ich auf Ihren Hinweis zu den Büchern von Dr. Paul C. Martin, der auch bis heute noch im Gelben Forum schreibt, gestoßen. Sie selber haben auch mal dort (bzw. im Vorgänger-Forum) einige Beiträge geschrieben – Sie erinnern sich bestimmt. Zu Dr. Martin (mit dem ich übrigens heute kurz telefoniert habe) möchte ich anmerken, dass er meiner Meinung nach den Nobelpreis verdient hätte, und Sie sind einer der Wenigen, die sein Werk immer wieder lobend erwähnen. Es tut mir in der Seele weh zu sehen, dass der Debitismus bis… Weiterlesen »

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