Start der dritten Phase des grossen Bearmarkets?

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Start der dritten Phase des grossen Bearmarkets?

Wann beginnt die grosse Talfahrt auch an den Börsen? Es ist gut möglich, dass es noch diese Woche so weit sein wird.
Prof. Heinsohn hat in seinem jüngsten Beitrag (siehe Seitenspalte rechts) dargelegt, dass die Deflation seit Langem in Gange ist, und dass nur noch die Aktienbörsen gestiegen sind.
Die Aktienbörsen werden aber dem allgemeinen Abwärtstrend folgen – und es ist gut möglich, dass die grosse Talfahrt noch diese Woche beginnt.
Aber selbst wenn es bis dahin noch ein paar weitere Wochen dauern sollte, so ändert das nichts an den Bedingungen. Die Baisse ist programmiert. Daher muss man jederzeit damit rechnen. Ein paar Monate zu früh ist kein Problem, aber ein paar Tage zu spät kann desaströs sein. Die Krise ist noch lange nicht ausgestanden – weil sie noch längst nicht verstanden ist. Beachten Sie dazu auch meine Antwort an A. Irmak betreffend Irving Fisher. Auch diesmal werden wir jede Menge Fehlbeurteilung entlang der Talfahrt haben.
Die Gründe dafür sind in diesem Blog zigfach dargelegt worden, von mir selbst, von Prof. Heinsohne und von erfahrenen Blog-Postern.

Von |2013-10-21T10:45:03+00:00Oktober 21st, 2013|Deflation, Finanzmärkte, Krise|74 Kommentare
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Ert
Gast
Ert

Guten Tag Herr Malik, ich verfolge Ihr Blog schon länger, habe aber bisher nur 2 oder drei Kommentare geschrieben. Ich folge dem deflationären Szenario. Das geht auch mit meinen Beobachtungen und den Zahlen die ich lesen überein: Stagnierde Nettokreditaufnahme, MBS Aufkäufe der FED, 0% Kredite für Hauskäufe in UK vom Staat für 20% der Kreditsumme, etc. pp. Durch die Anleiheaufkäufe einiger Notenbanken wird auch kein neues Geld geschaffen – sondern nur Liquidität „vor Fälligkeit“ der Anleihen freigemacht. Bezüglich des Aktienmarktes sehe ich es aber differenzierter. Wenn das existierende Geld aus den Anleihen geht, die Notenbanken Anleihen aufkaufen und so Liquidität… Weiterlesen »

Jürgen Clasen
Gast
Jürgen Clasen

Hui, Herr Prof Malik, da lehnen Sie sich weit aus dem Fenster. Langjährige Erfahrungen auf meiner Seite, haben mich belehrt, das Börsen und Einzelwerte sehr viel höher steigen, oder im Umkehrfalle, tiefer fallen, als man annimmt. Schmerzlich, wenn insbesondere besonderer Fachverstand und Marktbeobachtung einem eigentlich sagt, hier müßte eigentlich die Fahnenstange zu Ende sein, oder in der Baisse, die letzte Sohle erreicht sein. In der Tat stehen mir die Haare zu Berge: „Die Ratingagentur S&P schätzt das Missverhältnis zwischen den Vermögenswerten in den Bilanzen der Banken und den Verpflichtungen per Ende 2012 auf 1,3 Billionen Euro.“ Und so lassen sich… Weiterlesen »

Walter Huber
Gast

Ich habe das Gefühl, die angebliche Krise wird nicht kommen. Trotz aller Theorien und Aussagen hier im Blog. Ich gehe von folgenden drei Faktoren aus. Es gibt zig Staaten mit Schulden. Die USA haben soeben wieder ihren „Überziehungsrahmen“ vergrößert. OK. Aber, auf der anderen Seite der Waage befindet sich das gesamte Vermögen, dass es derzeit auf der Welt gibt. Privat- Firmen- und sonstiges Vermögen. Ob scharzes oder offizielles Geld und Vermögen ist egal. China und andere Länder haben eine ansehliche Portokasse. Und ich glaube diese beiden Soll und Haben halten sich so ca. die Welt-Waage. Dritter Faktor. Niemand will eine… Weiterlesen »

B. Berger
Gast
B. Berger

Diese Ansicht wird auch charttechnisch unterstützt. Der Dow-Jones nähert sich im Langfristchart der oberen Begrenzung einer Formation, die als Megaphon bezeichnet wird (http://www.boerse-online.de/nachrichten/meinungen/Erst-warten–dann-zuschlagen-708610/3) Auch grundsätzlich sind die Artikel von Axel Retz sehr empfehlenswert, weil sie immer eine objektive Lagebeurteilung leisten, scharfsinnig und gleichzeitig humorvoll geschrieben sind. Ebenfalls bemerkenswert aus diesem Artikel ist die Feststellung, dass für jeden ausgegebenen Dollar in den USA nur 54 Cent aus Steuereinnahmen und die restlichen 46 Cent aus Neuverschuldungen stammen. Da braucht man kein Mathegenie zu sein um sich auszumalen wie das enden wird, wenn da nicht massiv gegengesteuert wird. Es sieht aber nicht danach… Weiterlesen »

John Rambo
Gast
John Rambo

Die große Talfahrt auch an den Börsen kündigen Sie seit 2009 an.

John Rambo
Gast
John Rambo

Aber es ist wie bei unserem Max Otte. Irgendwann kommt die Krise und dann hat man es natürlich vorausgesagt. Bei Otte musste man auch nur ein paar Jährchen warten.

Jürgen Clasen
Gast
Jürgen Clasen

Ich zitiere Yandaya Meldungen von heute, 25. Okt. :
„Paul Krugman: Leute, die vor dem finanziellem Untergang warnen muss man nicht ernst nehmen, sie haben schlichtweg keine Ahnung.
Paul Krugman: Japan exerziert momentan das Szenario, vor dem sich alle fürchten – mit durchweg positiven Resultaten.
Paul Krugman: Ich kenne absolut niemanden, der mir schlüssig erklären könnte, wie eine (Schulden)-Apokalypse überhaupt funktionieren könnte.
Paul Krugman: Die USA können nie in eine Schuldenkrise kommen. Sie haben eine eigene Währung und verschulden sich in dieser Währung.“
Der Nobenpreisträger von 2008 wird noch viel lernen müssen…
.

Herbert Saurugg
Gast

Quelle: http://diepresse.com/home/wirtschaft/boerse/money/1466564/Lets-make-money?_vl_backlink=/home/wirtschaft/economist/kolumnen/index.do
Genau das ist die Sache – der Sachverhalt liegt völlig offen da – und wir ignorieren ihn ganz einfach. Viel fragiler kann das System nicht sein, als es da beschrieben wird – daher geht es längst nicht mehr um die Vorhersage eines konkreten Datums für den Eintritt, sondern nur mehr um die damit verbundenen Konsequenzen – die wohl verheerend sein werden, aber bis auf weiteres ist alles in bester Ordnung.
Einfach nur unglaublich …

Herbert Saurugg
Gast

„Der von einigen an die Wand gemalte US-Crash im Gefolge des politischen Patts um die Schuldenobergrenze ist also doch noch per Kompromiss abgewendet worden. Zumindest jedoch verschoben, denn Anfang des kommenden Jahres könnte das politische Theater in Washington erneut losgehen. Bis dahin haben die Aktienmärkte nun aber wieder Luft für neue Höhenflüge. Zumal ja der international doch beträchtliche Vertrauensverlust in die US-Wirtschaft, den der Budgetstreit verursacht hat, nun definitiv verhindert, dass die Notenbank Fed den Geldhahn, den sie so weit geöffnet hat, kurzfristig wieder ein wenig zudreht. Ursprünglich hätte „QE3“, also der monatliche Ankauf von Staatsanleihen im Umfang von 85… Weiterlesen »

A.I.
Gast
A.I.

Ich habe kürzlich gelernt, wie Collateral Chaining und Tri-Party-Repos funktionieren.
Demnach scheint das Problem im Augenblick ein Mangel an guten Pfändern zu sein, die eine zu expandierende Geldmenge decken könnten.
Scheinbar hat der Zusammenbruch der Kreditmengenexpansion im Euroland bereits begonnen.
Das heißt nichts anderes, dass die Deflation offenbar bereits im Gange ist.

Max Gmür
Gast
Max Gmür

Aus der heutigen NZZ: Das (geldpolitisch extreme) Umfeld hat zu bedenklichen Phänomenen geführt. Sie zeigen sich etwa an der sprunghaft gestiegenen Vergabe riskanter Unternehmenskredite, der Lancierung sogenannter PIK-Anleihen oder am Ausmass der Wertpapierkäufe auf Kredit. Noch nie war die « margin debt » an der amerikanischen Börse so hoch wie jetzt, … Zwischen Oktober 1999 und März 2000 hat sich die amerikanische Technologiebörse Nasdaq fast verdoppelt auf 5132 Punkte. Alles sprach plötzlich von Aktien, frei nach Kostolany: In der Hausse reden sogar Taxifahrer, Friseure und Hausfrauen über die Börse. Die meisten Firmen haben die damaligen Kurse seither nie mehr erreicht,… Weiterlesen »

Max Gmür
Gast
Max Gmür

Wer eine bessere Performance erzielen will als Investmentprofis und Indexfonds, orientiert sich besser am Zufall:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/warum-zufallsauswahl-bei-aktien-fondsmanager-schlaegt-a-893572.html

NJPuls
Gast
NJPuls

Lieber Herr Prof. Malik, es stellt sich für mich seit Kenntnisnahme Ihrer ersten mir bekannten Veröffentlichung des Szenarios (1989), welches nun offensichtlicb auf die Spitze zuläuft, die Frage, wen die Wirkung einer Krise in welchem Ausmaß treffen würde und wo die Chancen liegen. Treffen wird es wohl alle, denn keiner kann sich vom politischen und wirtschaftlichen Geschehen vollständig abkoppeln. Über das Ausmaß für jeden Einzelnen, ob Individuum oder Organisation / Unternehmen, läßt sich reichlich spekulieren. Chancen nutzen können diejenigen Individuen und Institutionen, die Vorsorge in Geld (=keine Schulden) und KnowHow (= Komplexitätsmanagement + Kompetenz auf Zukunftsfeldern) getroffen haben, und zwar… Weiterlesen »

John Rambo
Gast
John Rambo

Keine Meinung zu China? Das ist schade. Naja ich klink mich hier aus. Ihre Strategie ist doch zu durchsichtig. Entweder kommt der Weltuntergang oder er tritt nicht ein. Sie behalten in jedem Fall recht. Kommt die Krise nicht ist die Welt von ihren komischen tools gerettet worden. Kommt sie doch dann haben sie das vorausgesehen. So behalten sie immer recht. Wer ab 2009 short war hat sich bis heute in die Suppenküche geshortet wirklich mieses Timing

Frank-Michael Schneider
Gast
Frank-Michael Schneider

„Wann beginnt die grosse Talfahrt auch an den Börsen? Es ist gut möglich, dass es noch diese Woche so weit sein wird.“ Also – retrospektiv ganz klar die Antwort, dass die Einschätzung und das Timining leider wieder nicht hingehauen haben. Leitzinssenkung im Euroraum durch Mario – Pinocchio – Draghi auf 0,25%, Dax geht auf neues ATH 9.193,98 Punkte, Twitter knallt beim IPO um +80% hoch, meine Gemeinde verdoppelt die Grundsteuer + Parkgebühren, etc. pp. Mindestlohn wird eingeführt, führt in der Folge zu steigenden Preisen. Auch wenn das fundamental (z.B. twitter) alles nicht gerechtfertigt ist, sorry der Markt hat immer Recht.… Weiterlesen »

NJPuls
Gast
NJPuls

Es ist ja ganz nett, dass wenige Experten sich die Taschen an der Börse vollstopfen können. Andere haben nicht so’n Glück. Beispiel: Private Krankenversicherungen steigern in sehr kurzer Zeit die Beiträge um +87%, da Anlagen von Beiträgen NICHTS bringen (trotz angeblichen Börsenbooms !???) und Kosten gleichzeitig explodieren. Besonders Pensionäre sind betroffen, müssen die Hälfte der Pension/Rente oder noch mehr an Krankenkassenbeiträgen zahlen -> und werden über Nacht zu Sozialfällen. Man spricht schon vom Kollaps der privaten KV. Gern wären die Betroffenen in der gesetzlichen KV gebliegen, geht aber nicht mehr. Langfistiges Denken & daraus Unternehmens- und persönliche Strategien abzuleiten bedeutet,… Weiterlesen »

Herbert Saurugg
Gast

Geht es eigentlich noch irrationaler? „Beinahe hätte uns die US-Notenbank Fed die erhoffte Weihnachtsrallye abgedreht: Die kryptische Andeutung, dass man vielleicht doch schon bald ein bisschen „tapern“ (also das mit 85 Mrd. Euro pro Monat extrem hohe Anleihenankaufsvolumen einschränken) könnte, genügte, um einen kleinen Rutsch an den Börsen auszulösen. Besonders Inhaber von Tech-Aktien, die heuer schon sehr gut gelaufen waren, wurden kurzfristig von Verkaufspanik erfasst. (…) Jetzt dürfte die Party also doch noch weitergehen, und es spricht nichts dagegen, sich daran noch zu beteiligen. Man muss halt nur wissen, was man tut: Bezogen auf das makroökonomische Umfeld sind die Börsen… Weiterlesen »

Herbert Saurugg
Gast

Es ist schon immer wieder verblüffend, wie unbedacht das Thema in einer renommierten Tageszeitung zum Ausdruck gebracht wird. Es ist offensichtlich, wie gefährlich das Spiel mit dem Feuer ist … aber kein Problem, bis jetzt hat sich noch niemand verbrannt, als machen wir mit der Party einfach weiter … Es wäre ja noch irgendwie ok, wenn sich nur die Mitspieler ordentlich verbrennen würden, aber das ist ja längst nicht mehr der Fall, wie wir spätestens nach 2007/2008 wissen. In unserer hoch vernetzten Welt ist alles und jedes miteinander verbunden und wenn ein Dominostein umfällt, reißt er sehr viele andere mich… Weiterlesen »

Herbert Saurugg
Gast

Das Spiel mit dem Feuer ist eigentlich ein russisches Roulette …

Jürgen Clasen
Gast
Jürgen Clasen

Wie schon von mir angekündigt, zerschlägt Bernanke kein Porzellan mehr.
Die Zinspolitik stellt weiterhin einen Leitzins von 0-0,25% in den Mittelpunkt. Die Party wird damit immer berauschter…Tulpenzwiebeln kennen
keine Grenzwerte mehr… Herrschaften hereinspaziert! Jedes Los gewinnt!