Süchtig nach Ursachen-Erklärungen: Krimkrise und Aktienbewegungen

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Wenn man Börsen besser verstehen will, sollte man auf erklärende Ursachen bewusst und systematisch verzichten. Man sollte sie ignorieren. Das ist zwar psychologisch schwierig, weil man von überall her von solchen Erklärungen und Deutungen angesprungen wird. Sie klingen zumeist plausibel. Man sucht die Ursachen ausserhalb des Börsenparketts. Man glaubt daran, dass Ereignisse „da draussen“ die Preise „da drinnen“ verursachen. Diese Überzeugung ist irreführend und falsch.
Derzeit muss die Krimkrise herhalten,  um das Sinken der Kurse der letzten Tage zu erklären. Das klingt zwar plausibel, ist aber weitgehend irrelevant. Die Kurse wären so oder so gesunken, weil die Märkte überreif sind. Irgendeinen Anlass findet man natürlich immer, wenn man einen zu brauchen glaubt.
Für das Steigen oder Sinken von Kursen sind äussere Anlässe aber weitgehend bedeutungslos. Und wenn sie Wirkung haben, dann nur ganz kurzfristig – ein paar Stunden oder Tage. Selbst die Geschäftsergebnisse und sogar die Massnahmen von Notenbanken spielen dafür keine bedeutende Rolle, was sich beweisen lässt. Massnahmen wie Zinsbewegungen kommen so gut wie ausnahmslos nachdem die Märkte sich bereits in die Richtung bewegt haben, die man mit den Massnahmen herbeizuführen meint.
Die Gründe für die Bewegungen von Aktienkursen liegen fast ausnahmslos innerhalb des Systems. Die bisherigen Bewegungen und ihre Muster sind es, die die weiteren Bewegungen bestimmen. Sie tun dies mit Wahrscheinlichkeiten, nicht mit Sicherheit, womit viele ihre Schwierigkeitn haben. Aber so ist es.
Die Kurse fallen, weil sie fallen – und umgekehrt. Unter den Tausenden von Ereignissen „da draussen“ findet man immer eines, das plausibel ist, aber es hilft nicht, die Dynamik der Börsen generell zu verstehen. Diese sind kybernetische Systeme und, genauer gesagt, kybernetische Black Boxes.

By |2014-03-15T15:00:40+00:00März 15th, 2014|Finanzmärkte, Kybernetik, Notenbanken|36 Comments

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Jürgen Clasen
Gast
Jürgen Clasen

„Selbst die Geschäftsergebnisse und sogar die Maßnahmen von Notenbanken spielen dafür keine bedeutende Rolle, was sich beweisen lässt.“ Langfristig sehe ich da doch durchaus einen Zusammenhang. Apple und Google stehen heute deshalb oben, weil sie hervorragende Stellung und Geschäftsergebnisse haben. Allerdings werden sie in einer Baisse genauso mitgenommen wie praktisch alle anderen Werte auch. Wegen der Über-spekulation sogar oft noch mehr. Kybernetische Black Boxes, da denke ich auch immer an das Doppelkopfspiel. Man ist, trotz großer Erfahrung, immer wieder erstaunt, wie ungleich- oder gleichmäßig die Karten verteilt sein können. An der Börse müssen Sie erstmal gar nichts tun und es… Read more »

Wolfgang Pfeifenberger
Gast

Ich arbeite in einer Suchtberatung und wir haben häufig mit Spielern zu tun. Die zeichnen sich dadurch aus, dass sie den beschriebenen „Kausalitätswahn“ auf sich selbst anwenden. Sie glauben also Dinge beeinflussen zu können, die einzig und allein im Bereich des Zufalls liegen. Durch diese Selbstüberschätzung werden sie sehr rasch Meister in der Manipulation ihrer Gläubiger, aber der Spielautomat dreht ihnen natürlich eine lange Nase. Was sie aber wiederum nicht im Geringsten in ihrer Auffassung erschüttert, sie seien Herren der Lage und müssten nur ihre „Technik“ verbessern. Ich habe inzwischen den Verdacht, dass die Überschätzung der Notenbanken sich aus ähnlichen… Read more »

Jürgen Clasen
Gast
Jürgen Clasen

Arzt behandelt Nierenkranken, bei dem der Urinabfluss gestört ist.
Spritzt harte Medizin. Ausscheidung klappt wieder eine Zeitlang.
Dann stockt es wieder und man kriegt es wieder hin mit erhöhter
Dosis. So geht es in diesem Spiel immer weiter aber es werden immer höhere Dosen erforderlich… Leider hat diese Medizin
Nebenwirkungen. Die Nieren werden geschädigt und es bleibt immer
mehr drinnen als rauskommt. Dialyse als letzter Ausweg = dauerhaftes Kreditspending bis zum Exodus…

Karl Heinz Schery
Gast
Karl Heinz Schery

Die Schulmedizin macht uns mit Medikamenten erst so richtig krank? Das Krankenhaus operiert uns zu Tode? Die Bank hat uns mit einem Fonds übers Ohr gehauen? Und unsere Regierung schröpft uns mit bis zu 70 Prozent Steuern und Abgaben? Herzlich willkommen in der Welt von heute! Der Mensch wird nicht mehr als Bürger, Patient oder Kunde betrachtet – sondern als Beute. Tatsächlich ist es schwierig, jemand mehr als sich selbst zu akzeptieren; zumal dann, wenn man ihn noch nicht einmal näher kennt. Immerhin ist die menschliche Entwicklungsgeschichte von Egoismus gekennzeichnet. Darvin hat dies als Prinzip des >Survival of the fittest>… Read more »

Karl Heinz Schery
Gast
Karl Heinz Schery

„Vor 10.000 Jahren kam es zu einer Störung in der Verhaltenssteuerung des Menschen, die uns daran hindert, so erfolgreich zu sein wie dies möglich wäre. Kennt man die Mechanik dieses Strategien-Konfliktes, dann läßt er sich beseitigen“ – so beschreibt es Hans Hass in seinem Buch: Der Hai im Management Das Tier raubt, der Mensch tauscht. Aber selbst im Tausch neigt er durch den ererbten Psychosplit immer noch dazu, zu rauben, den größtmöglichen Vorteil für sich allein und ohne Rücksicht auf den anderen herauszuholen. Letzten Endes immer zu seinem eigenen Nachteil. Mit Sicherheit werden diejenigen scheitern, die nicht bereit sind, ihre… Read more »

Herbert Saurugg
Gast

Ich habe da mal eine interessante Sendung gehört. Es ging darum, welcher Menschschlag hinter den Bankern steckt – Ellbogentypen mit geringer sozialer Kompetenz … das System zieht genau diese an. Man könnte auch sagen, eine positive Rückkoppelungsschleife …

Ludwig Fröch
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Ludwig Fröch

Sehr geehrter Herr Saurugg,
ich würde mich freuen, wenn Sie Ihre radikale Verurteilung von hunderttausenden Mitarbeitern einer Branche relativieren würden. Es so stehen zu lassen, empfinde ich als beleidigend. Es gibt wohl in jeder Branche solche und solche Menschentypen.

Herbert Saurugg
Gast

Sehr geehrter Herr Fröch, tut mir leid – Sie haben Recht, dass war etwas zu schnell hingeschrieben, wenngleich ich nur einen Sendungsinhalt wiedergegeben habe und niemand persönlich angreifen wollte. Aber „Bank“ steht für viele Sparten, wo es mit Sicherheit auch sehr viele verantwortungsvolle Menschen gibt. Eine mögliche Trennlinie liegt wohl zwischen „Investitionsbanken“ und „Geschäftsbanken“, wobei man auch hier wieder mit Pauschalurteilen vorsichtig sein muss – die nie stimmen. So wie Durchschnittswerte im generellen (mein Liebling: 2°C Klimaerwärmung) Ich denke, es geht eher darum, ob man „Dienstleister“ ist, oder das System nur mehr zum „Zocken“ ausnutzt. Wobei dahinter auch wieder psychologische… Read more »

NJPuls
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NJPuls

Lieber Herr Prof. Malik, als ein probates Mittel zur Abwehr von unzulässigen Vereinfachungen hat Toyota das „W“ eingeführt. Bei einem Problem ist demnach mindestens 5 – 7 mal mit „Warum“ zu hinterfragen, was wirklich die (technische) Ursache ist. Das habe ich schon oft ausprobiert, funktioniert ganz prima, ist recht einfach zu handhaben und auch bei hartnäckigen Behauptungen schnell zielführend. Ich denke, wenn man das Prinzip auf die von Ihnen beschriebenen Erklärungsversuche der Bewegungen am Aktienmarkt anwenden würde, hätte sich die allabendliche Kaffeesatzleserei vor der Tagessschau schnell erledigt. Bei den allermeisten Banalerklärungen würden auch 2 W’s genügen, um deren Sinnlosigkeit aufzudecken.… Read more »

Wolfgang Pfeifenberger
Gast

Daher stehen viele Ökonomen Phänomenen, wie der Deflation so hilflos gegenüber. Da ist es ja gerade kein tagesaktuelles Etwas, das diese Systemeigenschaft bewirkt, sondern eine langfristige selbstbezügliche, sich exponentiell kumulierende Größe: Steigende private und öffentliche Verschuldung. Sie monopolisiert das Gesamtsystem, indem sie andere kurzfristigere Einflussgrößen in der „Black Box“ an den Rand drängt. Damit reduziert sich Komplexität drastisch. Was die Ökonomen eigentlich erfreuen müsste, es aber tragischerweise nicht tut, weil sie „keine Augen“ dafür haben. Solche Monopolisierungsvorgänge kennt man doch aus vielen anderen Bereichen. In der Biologie sind invasive Arten solche Monopolisierer. Ab einem bestimmten Punkt gewinnen sie, weil sie… Read more »

Herbert Saurugg
Gast

Matthäus-Effekt: „Denn wer da hat, dem wird gegeben, daß er die Fülle habe; wer aber nicht hat, von dem wird auch das genommen was er hat.“, steht schon in der Bibel …
@Borkenkäfer
Und es zeigt auch schön, dass sich damit der Borkenkäfer auch selbst wieder die Lebensgrundlage genommen hat. Wir kommen daher wohl immer wieder auf „Small is beautifull“ zurück …
Wer es mathematisch belegt haben will, wird bei Nassim Taleb fündig: Silent Risk
http://www.fooledbyrandomness.com/FatTails.html

Herbert Saurugg
Gast

Dazu passend heute in der Presse am Sonntag: „Der deutsche Leitindex DAX steht jetzt dort, wo er im vorigen November schon einmal war, und den österreichischen ATX hat man zuletzt im vorigen Frühsommer so tief gesehen wie jetzt. Da sind die Kursgewinne vieler Monate wieder verschwunden. Das hat aber nicht nur mit der aktuellen politischen Krise zu tun: Teile Osteuropas, darunter eben auch die Ukraine, schwächeln ganz ohne russische Krim-Intervention auch und könnten sich zum Kern einer neuen Schwellenländerkrise mit Schwerpunkt Osteuropa/Türkei auswachsen. Die enttäuschenden chinesischen Konjunkturdaten sind auch nicht gerade das, was man gemeinhin unter einem Kursturbo versteht. Und… Read more »

Andreas Prast
Gast
Andreas Prast

Leider wird dies von den Bankinstituten und den schlauen Beratern nicht so gesehen bzw. wenn doch behalten sie es für sich. Meine Bank hat mir geraten Fonds, Aktientitel und Anleihen zu kaufen, der Einstiegszeitpunkt (2007) war allerdings scheinbar schlecht, bis heute habe ich in Summe leichte bis mittlere Verluste eingefahren. Weiters habe ich eine Lebensversicherung, seit 2000 laufend – dessen Zeitwert momentan unter den eingezahlten Beträgen liegt. Im selben Zeitraum konnte ich durch meinen kleinen Handwerksbetrieb (15 Mitarbeiter) und intensive Arbeit stets eine Umsatzrendite von etwa 5-6 % erzielen. Meine Schlussfolgerung: Arbeit im Hier und Jetzt ist besser als Spekulation… Read more »

Jürgen Clasen
Gast
Jürgen Clasen

Setzen Sie sich, wie der beschriebene Reiher, auf einen Baum und peilen die Lage rund um den Teich in dem die Koi Karpfen schwimmen. Technische Erholungen sind in dieser Woche wahrscheinlich angesagt. Am Freitag ist Verfallstag und die Banken hatten den Rücksetzer nicht im Plan. Also werden sie, egal was draußen geschieht, den DAX hochziehen. Soweit etwas zu dem angeblichen freien Markt mit fairer Kursbildung. Aus den vollmundigen Sanktionen werden lauwarme Sanktionen, womöglich befristet und mit auslaufendem Charakter. Entscheidend könnte eine, auch von Putin, unerwünschte Entwicklung sein. Das Donezbecken will auch heim nach Russland, insbesondere wenn man sieht, wie stark… Read more »

Christian Gentsch
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Christian Gentsch

…“…Er ist gestiegen, weil mehr Leute gekauft, als verkauft haben…“ – ich dachte immer diese Realation ist 1:1 😉

A.I.
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A.I.

Vielleicht ist man ja deswegen süchtig nach Ursachenerklärungen, weil man glaubt, der Börsenkurs sei ein akkurates Abbild der Wirtschaftstätigkeit.
Wenn ja, dann ist das eine ganz erstaunliche Leistung, die Tätigkeit so vieler Teilnehmer auf eine einzige Kennzahl zu reduzieren, die auch noch das komplexe Geschehen korrekt wiedergibt.
Ich bin tief beeindruckt.

Jürgen Clasen
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Jürgen Clasen

Yandara:“Wladimir Tschischow, EU-Botschafter Russland: Spekulationen über einen möglichen „Gas-Krieg“ zwischen Russland und dem Westen sind Horrorgeschichten, die der politischen Fantasie entspringen.“ „Ukraine: Der Gaspreis soll ab dem 1. Mai um 50% erhöht werden, um die Voraussetzung für IWF-Kredite zu schaffen. Auch in den kommenden Jahren sollen die Preise weiter angehoben werden.“ Vorstellbar, dass man in der Ukraine den „guten“ Beziehungen zu Russland nachtrauert. Wenn Obama in vergleichbarer Position gewesen wäre, Nachbarstaat mit wichtiger US Militärhalbinsel und überwiegend amerikanischer Bevölkerung…er hätte es wahrscheinlich so gemacht wie Putin…Aber kommen wir auf was anderes zurück. Japan muss schon die Hälfte des Budgets für… Read more »

kohlmann
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kohlmann

Ich finde den so oft angeführten Vergleich mit 1929 und der Great Depression irreführend. Denn wir leben heute in einer infomativ und kommunikativ vernetzten Welt, die besser steuerbar ist als damals. Damals waren die Finanzmärkte noch viel weniger global und weniger steuerbar. Ich erinnere mich an eine Studie, in der anhand der Netzwerktheorie gezeigt wurde, dass das Kapital sich innerhalb eines Netzwerkes von nur etwa 150 Unternehmen konzentriert (Banken, Schattenb. usw. – einer der größten ist bekanntermaßen Black Rock). Ich glaube nicht dass diese Player einen Großcrash erzeugen wollen – nicht weil sie gut und nicht böse sind, sondern weil… Read more »

Herbert Saurugg
Gast

Ich finde das schon eine etwas gewagte These, dass die heutige Welt viel besser als damals steuerbar ist. Ganz im Gegenteil, widerspricht das doch den Erkenntnissen aus der Systemtheorie oder Biokybernetik. Je mehr Vernetzung, je mehr Systemelemente, desto höher die Dynamik und die nicht erfassbaren Wechselwirkungen. Daher ist wohl eher nicht von einer besseren Steuerbarkeit auszugehen. Natürlich erfolgt das nicht absichtlich, aber die Eingriffe sind mehr Aktionismus als kybernetische Steuerung. Verschlimmbesserungen sozusagen.
Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht …

kohlmann
Gast
kohlmann

Ich erinnere daran zu bedenken, dass Lehmann ein erzeugter Crash war. Die Mutter des Problems war m. E. der New-Economy-Crash, der immernoch auszubaden ist. Mit Lehmann wurde m.E. ein Wirtschaftskrieg begonnen, wobei Europa als Zwischenspiel zerlegt wurde (übrigens brennt es überall: nordafrika, südamerika usw.) Wir sehen auch langsam, dass das Ausbaden auf einen Krieg hinausläuft, der ja Aufschwung bringt (wie in den 40er Jahren). M.E. geht es jetzt erstmal drum, Russland und China zu trennen, und Europa spiel für die USA hier eine wichtige Rolle .. soweit so gut bzw. schlecht .. grüßße

Jürgen Clasen
Gast
Jürgen Clasen

Nehmen wir mal an, sie hätten eine kleine Druckmaschine, das richtige Papier und sie könnten damit fleißig Dollar drucken und garantiert unerkannt in den Verkehr bringen. Dann sind Sie so was wie eine Mini FED. Mit diesem Geld können sie nicht nur in den USA einkaufen, nein weltweit und Sie können dafür die besten Güter kaufen und Investments vornehmen. Das was hier beschrieben wird, ist die Praxis der FED. Sie hat in ihrer Bilanz 4 Billionen Dollar aufgehäuft. Für dieses Geld hat sie aber nicht für 4 Billionen Dollar Gegenwerte erzeugt, wie auch? Weil der Dollar globales universelles Zahlungsmittel ist,… Read more »

Jürgen Clasen
Gast
Jürgen Clasen

Off-Topic: „Deutsche Kriegsfotografin in Afghanistan erschossen“. Anlass noch einmal auf diese „Mission“ zu schauen. Nicht nur Scholl-Latour wusste von Anbeginn, das am Ende ein totaler Misserfolg dabei rauskommen wird. Nein, ich behaupte, jeder der sich etwas Ahnung angelesen hat, konnte leicht zu der gleichen Erkenntnis kommen. Wie kann das alles sein, das derart am gesunden Menschenverstand vorbei regiert wird? Wir haben keine wirklich kritischen Medien. Alles ist gefiltert und der PC untergeordnet. Fehlt die schaurige Abschlussbilanz: Wie viel Tote, Schwerverletzte, traumatisierte Menschen? Wie viel hunderte Mrd. $ wurden verpulvert? Und schon will man in Afrika wieder Frieden stiften. Es wiederholt… Read more »