Wenn Grenzen keine sind …

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Wenn Grenzen keine sind …

Mein letztes Posting hatte den Zweck, die Diskussion auf die ganz persönlichen Herausforderungen zu lenken, die sich vielen mit der „Grossen Transformation21“ heute schon stellen. Und dabei vor allem auf die Grenzen, die man oft zu schnell für sich gelten lässt, darunter – nur als Beispiel – auch die gängigen Auffassungen über den Schlafbedarf.
Herkömmliches Denken und Handeln wird für das Meistern der Herausforderungen der „Grossen Transformation“ immer weniger und schon bald gar nicht mehr genügen. Daher meine ich, man sollte sich Gelegenheiten zum Üben des Neuen verschaffen.
Mein Buch (2014) mit dem obigen Titel spaltet die LeserInnen. Die eine Hälfte reagiert äusserst positiv, die andere unschlüssig oder auch negativ.
Ich weiss, dass es nicht leicht ist, aus der Komfortzone der liebgewonnenen Gewohnheiten herauszutreten. Aber so furchtbar schwierig ist es auch wieder nicht. Dies ist eben schon die erste Grenze – die sich viele selbstbeschränkend zumuten. Ich sehe es eher als eine Chance, als einen ersten Schritt, seine Potenziale zu erkunden. In diesem Buch illustriere ich das anhand meines eigenen Sportes, der Bergsteigerei. Für jeden und jede gibt es dafür aber zahlreiche andere Möglichkeiten.

Von |2015-05-23T11:57:49+00:00Mai 23rd, 2015|Allgemein, Management, Neues Funktionieren|27 Kommentare
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Jürgen Clasen
Gast
Jürgen Clasen

Fundstück: Ein freier Mensch Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein. Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen – wenn ich es kann! Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten! Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen; Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eigenen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen. Lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolges, als… Weiterlesen »

Wolfgang Pfeifenberger
Gast

Ich sehe im Kontext „Große Transformation“ viele Fragezeichen. Im Grunde sind unsere medialen und technischen Möglichkeiten in einem Maße über unsere intelektuellen und emotionalen Grenzen hinausgewachsen, dass die Mehrzahl der Menschen zurückflutet in die scheinbar sicheren Grenzen der Nationalstaaten und der Religion. Dann entstehen so sonderbare Chimären wie der Islamische Staat, der eine Primitivgesellschaft verwirklichen will, aber in seinen Mitteln, vom japanischen Truck bis zur Machete aus amerikanischer Produktion, vollkommen auf Technologie hochentwickelter Industriestaaten angewiesen ist.
Es ergibt sich eine ausweglose Lage: Die Technologie erzwingt neues komplexeres Denken und Handeln, aber die Menschen reagieren mit inkompatiblen Mitteln von gestern und vorgestern.

Max Gmür
Gast
Max Gmür

Herzlichen Dank für das „erfrischende“ Zitat!
PS: Eine interessante Neuerscheinung: Die letzte Stunde der Wahrheit – Warum rechts und links keine Alternativen mehr sind und Gesellschaft ganz anders beschrieben werden muss, von Armin Nassehi. Eine soziologische Analyse öffentlichkeitswirksamer Selbstbeschreibungen der modernen Gesellschaft und warum und wie diese Beschreibungen das Problem der gesellschaftlichen Komplexität verfehlen.

Jürgen Clasen
Gast
Jürgen Clasen

Ja, diese Parteien werden letztlich irrelevant, da liegen Sie, Herr Prof. Malik, in meinen Augen völlig richtig. Dazwischen können aber Jahrzehnte liegen, in denen der Wähler ping pong spielt. Er wählt stets diejenigen, die ihm ein leichtes Leben mit Allinklusiv versprechen. Da der Krug, nur solange zum Brunnen geht… Wann merkt ein Volk, das es Betrügern aufgesessen ist ? Nach vielen Jahren, wie man in GR sieht und danach ist nicht sichergestellt, ob nicht die Oberbetrüger, den Betrügern folgen. Animal Farm… Wann sagt endlich mal jemand die Wahrheit? Jede Sozialmark, Sozialeuro, Sozialdollar, Sozial-franken muss erst verdient werden, um anschließend verteilt… Weiterlesen »

beazt
Gast
beazt

Irgendwie, finde ich, passt der Artikel zum Thema „Grenzen überschreiten…“
http://www.neopresse.com/gesellschaft/anotherview/kommentar-die-systemische-verblendung-der-gesellschaft/

Wolfgang Pfeifenberger
Gast

Ein relativ neuer Ansatz der Sprengung vermeintlicher Grenzen ist die Substitution von teurer Hardware durch kostengünstige Software. Ich möchte nur zwei Bereiche erwähnen: Die Virtualisierung von Servern und Netzwerken(z.B. Citrix und Vmware) und der analoge Wandel im Bereich der Fotografie. Firmen wie DxO und Intelligent Imaging Solutions gehen bei der Fotografie diesen Weg. Obwohl unterschiedlich in den darunterliegenden Prinzipien geht es bei Bildoptimierung im Grundsatz immer um ein und dasselbe: Die Fehlerkorrektur durch eine Art reflexiven Selbstoptimierungsprozess. Man weiss ja sehr genau, welchen Anforderungen das Endresultat genügen muss und kann dann entsprechende Algorhitmen entwickeln, die aus diesem Wissen heraus die… Weiterlesen »

A.I.
Gast
A.I.

Sie brauchen immer noch Hardware, um Software ausführen zu können. Wenn Sie 10 virtuelle Server auf einem physischen Server ausführen, dann teilen sich die 10 virtuellen Server die Rechenkapazität des einen physischen Servers. Je nach Anforderungsprofil kann das zu schweren Performance-Problemen führen, die die Nutzbarkeit des Dienstes einschränken können. Es ist nicht so, als hätte man auf einmal 10 leistungsstarke Rechner zum Preis von einem. Was die Objektive angeht, so ist durch gute Software in der Tat einiges möglich, insbesondere, wenn die Abbildungsfehler deterministisch sind. Schwierig wird es wahrscheinlich, wenn durch Objektivmängel Informationen verloren gehen, die auch durch Algorithmen nicht… Weiterlesen »

Wolfgang Pfeifenberger
Gast

Die Serverkonsolidierung hat den großen Vorteil, dass die Verteilung der aktiven Software flexibilisiert und die feste 1:1-Bindung von Betriebssystem und Rechner, die vormals bei allen Serversystemen zwingend war, aufgehoben werden konnte. Ohne Hardware wird es natürlich nie gehen.

A.I.
Gast
A.I.

Da haben Sie Recht. Den Hauptvorteil in der Virtualisierung sehe ich vor allen Dingen in der gewaltigen Zeitersparnis in der Administration der Systeme. Hat man spezielle Servertypen für VMs konfiguriert, so kann man diese sehr schnell einsatzfähig bekommen, sobald die VM auf der Maschine installiert ist. Die Migration auf neue Hardware wird reduziert auf die Migration der VM. Das kann vorab geschehen, und die neue Hardware kann dann eingeführt werden, ohne Zeitverluste bei der Migration laufender Serversysteme zu erleiden. Und schließlich erlauben es VMs, einfach und schnell neue Konfigurationen zu Testzwecken zu erproben. An einer früheren Arbeitsstelle habe ich VMs… Weiterlesen »

Wolfgang Pfeifenberger
Gast

Herr A.I. der Clou bei der ganzen Sache ist, das dieses Prinzip fortschreitender Entkoppelung ubiquitär ist und den Kern aller technischen Entwicklung darstellt. Ich nenne nur die Übergänge Festnetztelefonie – Smartphone, U-Bahnen mit und ohne Führer, Flugzeug – Drohne… Jedesmal erhöht sich die Komplexität des Gesamtsystems, aber auch die Flexibilität. Auch das liebe Geld macht da keine Ausnahme, da es den Wert vom physischen Objekt entkoppelt und damit zuvor unmögliche Transaktionen ermöglicht.

A.I.
Gast
A.I.

Das ist eine gute Beobachtung: Die Entkopplung erhöht die Komplexität, aber auch die Flexibilität. Der Schlüssel ist die vorhergehende gedankliche Abstraktion, ohne die meines Erachtens diese Entkopplung nicht stattfinden kann. In der alten Apollo-Kapsel hatten sie hunderte Schalter, in der neuen Orion gibt es Touch-Screens, die beliebige Bedienfelder anzeigen können. Vom Knopf zum Touchscreen – so kann ein generisches Gerät zu einer beliebigen Funktion gebracht werden. Ende der 90er las ich einen Artikel im Scientific American, indem man davon ausging, dass neue Prozessoren so leistungsfähig sein würden, dass man mehrere Geräte in einem zusammenfassen könnte, indem man das Gerät als… Weiterlesen »

IQ Option Erfahrung
Gast

sehr interessant! wo kann man das kaufen?

A.I.
Gast
A.I.

Auf der Suche nach besagtem Artikel bin ich auf einen Beitrag von Gary Stix aus dem Jahre 1998 gestoßen:
http://www.spektrum.de/magazin/handel-mit-dem-risiko/824653
Zitat:
„Finanzielle Wasserstoffbomben
Durch spektakuläre Debakel wie den Konkurs der Barings-Bank und des Orange County (Kalifornien) sowie riesige Verluste bei Procter & Gamble und Gibson Greetings sind Derivate in Verruf geraten. Der Investmentbanker Felix Rohatyn warnte öffentlich vor der Gefahr, daß zwei Dutzend Computerprofis „finanzielle Wasserstoffbomben“ ausbrüten. Manche Unternehmen und Länderregierungen haben Derivate vollständig aus ihrem Portefeuille verbannt; sogar Befürchtungen vor einem Zusammenbruch des gesamten Finanzsystems sind laut geworden.
Hmm.
Wir reden hier von einem Vorlauf von 10 Jahren.