Mehr Geld ist selten die Lösung

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Mehr Geld ist selten die Lösung
 
In mehr als 30 Jahren habe ich kaum einen Fall erlebt, wo das Zuführen von Geld schon eine Lösung gewesen wäre. Damit kann man u. U. zwar Zeit gewinnen, aber noch kein besseres Funktionieren. Solange am System nichts geändert wird, treten die alten Probleme immer wieder neu auf. „System“ heisst unter anderem Struktur, Strategie und Managementsysteme. Auch eine neue Führung ist erst dann wirksam, wenn sie die Systeme verändert.

By |2011-06-05T14:57:54+00:00Juni 5th, 2011|Management, Neue Lösungen, Neue Tools, Organisationen|13 Comments

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Die Katze aus dem Sack
Gast
Die Katze aus dem Sack

Wenn sich mehr Zeit gewinnen lässt, heisst das doch, diese Zeit kann genutzt werden, um sich selbst weiter zu bereichern. Mehr brauchen Einige auch nicht – Zeit, denn Zeit ist Geld. Dies gilt für die Gesellschafter ebenso, wie für abhängig Beschäftigte. Alles bisherigen Systeme, die durch Coaching und erweiterte Managementansätze gebracht wurden, vielen nach Abgang der „neuen Führung“, gleich wieder in die alten schäbigen Arbeitsgaleeren-Muster zurück. Meist wurde es dann sogar noch schlimmer und es folgte die Installation eines Terror-Regimes, durch alle Abteilungshierarchien hinweg. Alle übrigen Systeme sehen keinen langfristigen Sinn in solchen Veränderungsmassnahmen und fixieren sich lediglich auf kurzfristige,… Read more »

P.A.Gessner
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P.A.Gessner

Mehr Geld ist selten die Lösung: Genau aus diesem Grund hatte ich die Finanzspritze für Griechenland abgelehnt. Ich habe selten erlebt, das ein Unternehmen, egal welche Größe (in dem Fall eine ganze Ökonomie) durch eine Finanzspritze von sich aus überlebt. Besser wäre gewesen, ein Unternehmen (Ökonomie) zunächst an den Rand zur Instabilität zu bringen (durch Unterlassen/Hinauszögern der Intervension von außen), bis die „Not“ für alle spürbar und nachvolziehbar wird. Erst dann und nur dann sind notwendige Korrekturen möglich, durchsetzbar bzw. wird das System empfänglich für Korrekturen. Dieses Unterlassen ist im EU-Verbund jedoch nicht möglich, da die eintretende Not eines Partners… Read more »

Die Katze aus dem Sack
Gast
Die Katze aus dem Sack

@ Fredmund Malik sagt 11. Juni 2011 um 13:48 Das Problem mit ‚unserer‘ Gravitation ist, das wir ihr einfaches (einfach heisst nicht immer leicht) Funktionieren noch immer nicht begriffen haben. Und es ist auch definierbar, warum das so ist. Es gibt nämlich keine Gravitationskonstante, Isaac Newton sowie die von ihm aus abgehenden (inter)disziplinären Wissenschaften, sind einem monumentalen Fehler erlegen. Die Gravitationskonstante lässt sich nicht auf Drehkörper (z.B. Planeten, Sterne) anwenden, die ihre jeweilige Gravitation in unmittelbarer Abhängigkeit zu nächsten Drehkörpern bzw. Massekonzentraten bilden (eine vorhanden Masse kann sich nur den Raum teilen, der für diese Masse zur verfügung steht). Die… Read more »

M.W.
Gast
M.W.

Wiederum klasse analysiert. Was sind Konstanten? Um es zu verkürzen, in der Welt der Mathematik und Physik, so wie der anderer Wissenschaften, bemüht sich die Herangehensweise sehr oft auf axiomatischer Beweisführung. Kann somit niemals etwas neu Gedachtes, eine andere Idee erzeugen. Die Widersprüche stellen sich derzeit häufiger ein, als es zugegeben werden kann! Konstanten sind nicht konstant – dienen sehr häufig dazu, die aufgestellten Gleichungssysteme dahin anpassend, dass Systeme und Beweisverfahren stimmig erscheinen mögen. In bin derzeit leidenschaftlich davon überzeugt, dass uns die Natur neu Lösungen präsentieren kann. Diese Erkenntnisse in früheren Betrachtungen nicht so sehr ernst genommen wurden. Eine… Read more »

Die Katze aus dem Sack
Gast
Die Katze aus dem Sack

Max Planck: „Eine neue wissenschaftliche Wahrheit pflegt sich nicht in der Weise durchzusetzen, dass ihre Gegner überzeugt werden und sich als belehrt erklären, sondern dadurch, dass die Gegner allmählich aussterben und dass die heranwachsende Generation von vornherein mit der Wahrheit vertraut gemacht ist.“
Ich finde es schade, wenn er damit wirklich recht hätte. Es wäre die komplette Bankrotterklärung an den menschlichen Verstand.

Uwe Massenberg
Gast
Uwe Massenberg

Ich denke, Max Planck hat Recht.
In den seltensten Fällen entscheidet wirklich nur der Verstand. Besonders wenn sich die bisherige „Wahrheit“ als falsch oder zumindest in dem Kontext als falsch herausstellen sollte.
„Was nicht sein kann, was nicht sein darf.“
Mir scheint, dass sich die Rahmenbedingungen allgemein geändert haben und weiter ändern ( wie schon immer, aber aktuell schneller als zu anderen Zeiten ) und dass bisher gültige Regeln nicht mehr oder zumindest nicht mehr vollständig gültig sind.
Damit sind aber noch lange nicht die neuen Regeln klar.

Die Katze aus dem Sack
Gast
Die Katze aus dem Sack

Max Planck deutete eine ganz gewisse ‚Pflege‘ an, die sich ’neue‘ Wissenschaften zu entziehen scheinen, da die ‚alten‘ Wissenshalter selten mit Offenheit (das Wesen der Wissenschaft) eher mit Abwehrhaltung (Verleugnung) reagieren. Denn was nützte es Max Planck, auf jemanden freundlich zuzugehen, wenn Dieser das als Angriff wertete. Daher verstand er sie als ‚Gegner‘. Schauen Sie zum Beispiel hier: http://www.zeit.de/zeit-wissen/2011/04/Dossier-Esoterik-Esoterisierung Die mit psydowissensschaffenden Wissenschaften, bekommen Besuch von Psydowissenschaften. Ein fröhliches Stell-Dich-Ein der Halbwahrheiten. Wir werden das im Auge haben müssen, und werden dadurch vielleicht schrittweise insgesamt etwas heller (erleuchteter). Ja. Die Regeln ändern sich so schnell, dass alle ständig ins Hintertreffen… Read more »