Neue Hoffnung für Griechenland

Neue Hoffnung für Griechenland

Vergangenen Dienstag hatte ich in Athen sehr positive Meetings auf Ministerebene, um die Pläne vom September und Dezember 2011 unter der neuen Regierung voranzubringen. Die Chancen für einen methodischen Neustart des Landes sind heute weit besser. Nirgendwo sonst ist offensichtlicher, wie die herkömmliche Ökonomie das Land stranguliert, wenn nicht unsere sozialtechnologisch innovativen Verfahren das Land zu einem neuen Funktionieren befähigen. Die Zeichen dafür stehen gut. Über Details will ich vorerst noch nichts bekanntgeben.

29
Einen Kommentar schreiben

avatar
11 Kommentar Themen
18 Themen Antworten
0 Follower
 
Kommentar, auf das am meisten reagiert wurde
Beliebtestes Kommentar Thema
10 Kommentatoren
Florian LinseNJPReinhard JunghbHerbert S. Letzte Kommentartoren

Diese Seite verwendet Akismet, um SPAM zu vermeiden. Erfahren Sie hier mehr darüber, wie Ihre Kommentar-Daten verarbeitet werden.

  Abonnieren  
neueste älteste
Benachrichtige mich bei
Jürgen Clasen
Gast
Jürgen Clasen

Es wäre wohl etwas verfrüht, jetzt schon in Griechenbonds zu gehen…

Blum
Gast
Blum

Wir wünschen den Griechen eine Rückbesinnung auf ihre Kulturschätze. Wie Phönix aus der Asche steigend sollen genau die gescholtenen und geschundenen und sich selbst entwurzelten Griechen zu einer neuen Form finden, die ihnen aktuell so gut wie niemand glauben kann. Mythos und Wirklichkeit sollten zusammenkommen. Die Schaffung einer neuen Polis mit denselben Menschen wie vorher, aber geordnet und ineinander vernetzt, sich als soziale Gemeinschaft verstehend. Korruption, Betrug und Auszehrung von Werten hat immer Folgen, und sei es, dass neues aus der Asche entsteht. Und die Amerikaner sollen das dann mal nachmachen, mit ihrem Bild der Waldbrände, die eben nicht gelöscht… Weiterlesen »

Jürgen Clasen
Gast
Jürgen Clasen

Korrektur:
Es wäre wohl etwas verfrüht, jetzt schon in Griechenbonds zu gehen…
Bei Griechenland fallen mir Begriffe wie Sysyphus, Augiasstall ein.
Sie, Herr Prof Malik, werden es aus meiner Sicht hoffentlich nur mit dem
Augiasstall zu tun haben und können die Mittel einsetzen, die das Unmögliche möglich machen. Auch hier wieder: „Glück auf!“

georgios savidis
Gast

vielen dank für ihren einsatz,und bitte weiterhin nicht den mut und gedult mit den griechen verlieren ,nur mit ihrer hilfe wird es hier wieder bergauf gehen.grüsse aus kreta ,georgios savidis,hotel matheo und team

AM-DM
Gast
AM-DM

Das läßt doch hoffen. Dass Ansätze konventioneller Ökonomie nichts taugen, sondern lediglich die eigentlichen Stärken strangulieren, dürfte klar sein.
Dann haben die Griechen traditionell doch die besten Voraussetzungen bis zur nächsten EM wieder fit zu sein:
http://www.youtube.com/watch?v=DnngpL9vQZc
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/monty-python-sketch-platon-oder-dutschke-wer-spielt-den-ball-a-840499.html

Herbert S.
Gast
Herbert S.

Potential zur Verbesserung scheint es ja einiges zu geben … aber wer sägt sich schon gerne den eigenen Ast ab, auf dem man sitzt :-(.
Ein Privilegienstaat namens Griechenland
http://diepresse.com/home/wirtschaft/eurokrise/1263189/Ein-Privilegienstaat-namens-Griechenland

hb
Gast
hb

Sehr geehrter Herr Prof. Malik,
weiter so bitte – Gut, dass Sie involviert sind. Es muss sich auf breiter Ebene etwas ändern und Sie haben die Tools dafür. Schauen wir, dass Europa / China / Brasil diese aufgreifen und sich viele ein Beispiel nehmen. Es ist erschütternd, wie vielen Menschen es immer weniger gut geht.
Toll (und ich glaube Sie machen das schon, obwohl Sie es nicht kommunizieren) wären auch Unterstützungen für einige afrikanische / südostasiatische Länder. Es erschüttert, dass man dort alles beim Alten belässt und Menschen leiden.
Es braucht Wandel – überall und keine Sandkasten – Spiele mehr.
Beste Grüße
HB

Reinhard Jung
Gast
Reinhard Jung

Es wäre zu wünschen, dass Ihre Strategie auf nationaler Ebene Schule macht und ein Zeichen setzt…

NJP
Gast
NJP

Sehr geehrter Herr Prof. Malik, wenn sich Notärzte um den „methodischen Neustart“ bemühen, spricht man von Defibrillation. Wenn’s gut läuft schlägt das Herz anschließend wieder und pumpt das Blut durch die mehr oder weniger verkrusteten Adern. Dem Patienten wird dann ein Sparprogramm angeraten: weniger Alkohol und Fett, mehr Sport. Wenn der Patient nicht wirklich etwas ändert, heißt es abwarten bis zum nächsten Schuss … Diese Version von Neustart meinen Sie ganz sicher nicht. Die haben wir schon. Es wäre nicht nur für die griechische Bevölkerung ein Segen, wenn Ihnen ein echter, nachhaltiger Neustart wirklich gelänge bzw. Sie wenigstens die Chance… Weiterlesen »

Jürgen Clasen
Gast
Jürgen Clasen

Das DIW schlägt Abgaben für die “ Reichen “ vor. Nun, wenn ich das richtig verstanden habe, gab es das vor 2000 Jahren schon mal. Da ist man etwas unsanfter mit diesen reichen Gläubigern umgegangen. Gläubigermord… Komplettenteignung der Gläubiger… als Erlösung von der Schuld. Jedenfalls lehne ich die weitere Belastung der wenigen Nettoeinzahler total ab. Die Vorschläge des DIW sind aber erste Wahl in den Krisen-ländern. Damit kann man Zeit gewinnen für das bessere Funktionieren. Warum zu Teufel, soll der deutsche Malocher für die PIIGS zahlen, wenn es dort höhere Privatvermögen ( ES&I z B.) als in D selbst gibt?… Weiterlesen »

Florian Linse
Gast
Florian Linse

Man muss vermutlich nicht 2000 Jahre zurückschauen, um ähnliche Vorgänge zu finden. Was war die Währungsreform in Deutschland 1948? Schulden und Vermögen wurden quasi über Nacht (an einem Wochenende) rund 10:1 getauscht (in Wirklichkeit gab’s verschiedene Wechselkurse z.B. Bankguthaben 100:6,5 , also noch schlechter). Preise, Löhne und Renten blieben 1:1 von Reichsmark nach D-Mark. In den 30-er Jahren schlug Mariner Eccles dem US-Senat vor: „First, unemployment relief by direct aid to the states and a program of federally financed public works projects to provide economic stimulus. Second, a bank deposit guarantee program. Third, agriculture subsidies and an allotment program. Fourth,… Weiterlesen »

Jürgen Clasen
Gast
Jürgen Clasen

„Zweifel am Spar-Willen der Griechen Deutschlands Geduld mit Griechenland neigt sich dem Ende zu“ Hier geht es zur Quelle: http://www.focus.de/finanzen/news/wirtschaftsticker/zweifel-am-spar-willen-der-griechen-deutschlands-geduld-mit-griechenland-neigt-sich-dem-ende-zu_aid_781775.html In Athen herrschen Zustände wie im alten Rom. Allerhöchste Eisenbahn, das denen der Stecker gezogen wird. Allerdings darf man gespannt sein, ob Merkel & Co wiederum nur auf Tiger machen und dann als Flickenteppich ausgelegt werden. Mrd, Mrd, Mrd. Alles verpufft und versandet im Nirwana. Das BVerf muss doch sehen, das eine Blankovollmacht ohne Kündigungsrecht, völlige Aufgabe einer parlamentarischen Kontrolle, zu tiefst in die unveränderlichen Grundrechte unserer BRD reinschneidet. ES wackelt gewaltig. In I sind Vorbeben zu spüren. Alles nur… Weiterlesen »

Jürgen Clasen
Gast
Jürgen Clasen

Endlich greift das HB das heiße Eisen an: http://www.handelsblatt.com/politik/international/vermoegensabgabe-euro-krisenlaender-sollen-millionaere-schroepfen/6875300.html Es droht nämlich die Gefahr, das die verbohrte deutsche Politik die eigenen Vermögenden schröpft, statt erst einmal zu verlangen, das die Reichen in den PIGS zur Ader gelassen werden. Was natürlich nur gerecht ist, denn diese Nomenklatur ist auch deshalb vermögend, weil man sich ja schlauerweise allen Steuern irgendwo entledigt hat. Da hat das HB ganz sicher einen Hinweis erhalten von den hiesigen Vermögenden, die mit Sicherheit nicht für diese Länder blechen wollen. Die dortigen Millionäre kaufen inzwischen mit ihren Vermögen nicht nur Luxusautos wie gewohnt, sondern verbringen das Geld nach… Weiterlesen »

AM-DM
Gast
AM-DM

Lieber Herr Professor Malik,
nachdem unser Wirtschaftsminister Rösler nun glaubt, den Griechen Druck machen zu müssen und m.E. absolut kontraproduktive Äußerungen tätigt, was die
Griechenlans angeht, so bin ich Ihnen um eine erneute Stellungnahme zum Thema dankbar. Im Gründe müßte es Herr Rösler aus zweierlei Gründen wissen.
Aus der Medizin und aus der Politik, dass Derartiges nicht geht. Ich bin der Auffassung er hat bei Beidem die Grundlagen nicht begriffen.
Danke für eine Rückmeldung ihrer Einschätzung aktuellen Stand in Griechenland!

Jürgen Clasen
Gast
Jürgen Clasen

NTV: „Die Kosten der Pleite So treffen Athens Verluste Deutschland Schlimmstenfalls geht es für Deutschland laut Ifo-Institut um rund 87 Milliarden Euro. Darin enthalten sind unter anderem die ausstehenden Kredite aus dem ersten Hilfspaket (15,2 Mrd. Euro) und der zweiten Griechenland-Hilfe (38,1 Mrd. Euro), den IWF-Anteilen aus beiden Paketen (1,2 Mrd. Euro) sowie Verluste der Europäischen Zentralbank (EZB) aus Anleihen-Käufen (4,7 Mrd. Euro) und dem Euro-Zahlungsverrechnungssystem Target (25,4 Mrd. Euro).“ Allein die erste bilaterale Hilfe von D zu GR von 15,2 Mrd sind irrsinnig. Griechenland hat nur 1/10 so viel Einwohner wie Deutschland, heißt auch nur 1/10 der Wirtschaftskraft. Das… Weiterlesen »