Wird es jetzt richtig lustig… ?

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Den sogenannten Märkten scheinen die Wahlergebnisse nicht sonderlich Eindruck zu machen. Linksruck und Unregierbarkeit ängstigen anscheinend nicht.
Das ist normal, so lange die Stimmung noch gut ist. Das wird sich aber radikal ändern. Dann dürfte es wirklich nicht lustig, sondern bedrohlich werden.
Jede und jeder kann aber ganz für sich persönlich viel tun, um gut über die Runden zu kommen. Wenigen scheint es bewusst zu sein, dass man sich selbst und seine direkte Umgebung besser managen kann als andere. Man muss in Management nicht absolut gut sein, sondern nur besser als die anderen. Das ist leichter möglich, als die meisten für möglich halten.

By |2012-05-08T07:30:16+00:00Mai 8th, 2012|Allgemein, Management, Neue Tools, Neue Welt|43 Comments

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Heini1946
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Heini1946

Dieser Verdacht liegt nahe: Es gibt Kräfte im Spiel, die gegen jede Vernunft handeln… Womöglich mit fremden Geld. An den Aktienbörsen
verwundert es nicht mehr. Wenn aber die Bonds von F und Club Med steigen, Kopf, kratz…
GR: Antonis Samaras gibt nach 24 Stunden schon auf. Wirft wahrlich kein gutes Licht auf ihn. Kann keine 2 Stimmen kaufen, in einem Land in dem
so gut wie alles käuflich ist…
F: Vorwärts, es geht zurück…
Dick Cheney: „Defizite sind egal.“
Richtig!
Ob man mit 10 Billionen pleite geht oder mit 100 Billionen, ist wurscht.
Es ist das Geld der Anderen…

JBe
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JBe

Noch mehr, als deflationärer Überangebot der Waren wird unser Leben bald ein Überangebot an (manchmal) unerwünschten Dienstleistungen des Staates und der Privaten beeinflussen. Zum Beispiel Schutz, wie auf Sicilien und um Kaukasus.

Rainer Fuchs
Gast
Rainer Fuchs

Um den Untergang unserer heutigen Systeme zu verstehen, muss man wissen, dass die Wirtschaftswissenschaften nur eine Pseudowissenschaft ist. Um die aktuellen Entwicklungen zu erklären, braucht man die Systemik (musste ich gerade zum Wörterbuch von Word hinzufügen) als Wissenschaft für komplexe Systeme. Um Lösungen zu finden braucht man die Bionik (Lösungen aus Millionen von Jahren evolutionär gewachsenen und erfolgreichen komplexen Systemen, die auf Kreisläufen und Rückkopplungen beruhen) und die Kybernetik, um diese Lösungen auf die Mensch-basierten Systeme passgenau zu entwickeln und umzusetzen. Man bekam den Eindruck das marktwirtschaftliche Wirtschaftssystem sei ein Naturgesetz und Aussagen wie 2% Inflation ist „gesund“ und Deregulierung… Read more »

Florian Linse
Gast
Florian Linse

Wo wir nun schon bei Bionik angelangt sind: Der Quantenphysiker Hans Peter Dürr liefert ein anschauliches Beispiel dafür, wie endlich die Kapazitäten dieser Erde sind. Den gesamten durch die Sonne eingebrachten Energieumsatz des Biosystems auf der Erde berechnet er in menschlicher Arbeit und nennt diese Einheit „Energiesklaven“. Ein Energiesklave arbeite mit einem viertel PS 12 Stunden am Tag. Er kommt dabei auf 450 Mrd. benötigte Energiesklaven. Die Energie, die der Mensch inzwischen verbraucht, um sein Leben zu „verschönern“ (Heizen, Material verformen, schneller bewegen als zu Fuss und und und) entspricht einem Energieumsatz von 150 Mrd. Energiesklaven. Das ist enorm, immerhin… Read more »

Florian Linse
Gast
Florian Linse

Fortsetung: Das befürchtet Dürr nicht so sehr, da die auf der Erde insgesamt eintreffende Energie der Sonne ca. 2000 mal grösser ist als der Energieumsatz des Biossystems, also der 450 Mrd. Energiesklaven. Aber die Kapazität der Schöpfungsprozesse des Biosystems reicht nicht aus, um den entgegengesetzten Prozess der Menschen mit ihren 150 Mrd. Energiesklaven auszugleichen. Dürr geht davon aus, dass wir unseren Lebensstandard ohne weiteres halten können, aber nur unter der Bedingung, dass die Effizienz durch intelligenteres „Management“ deutlich steigt (als Limit gibt er übrigens 100 Mrd. Enerbiesklaven an). Ein schönes Beispiel dafür, wie recht sie damit haben, dass es auf… Read more »

Holger Lass
Gast
Holger Lass

Man kann Energie gar nicht verbrauchen!

Rainer Fuchs
Gast
Rainer Fuchs

Jetzt möchte ich von der bildlichen Interpretation, die die Wirkungsmechanismen aus einer weiteren Perspektive veranschaulicht, zu den Systemfragen kommen (Lösungsansätze). Die Marktwirtschaft als System hat natürlich schon funktioniert und hat viele Dinge und Zustände für die Menschen hervorgebracht, die Frage ist nur ob man ein System das 50, 100 oder 200 Jahre hält als erfolgreiches System bezeichnen kann, vor allem wenn die angestoßenen negativen Entwicklungen noch lange nach dem Ende des Systems weiterwirken und die Voraussetzungen für ein neues, besseres System erschweren. Denn die Marktwirtschaft hat weltweit auch einen beispiellosen Ressourcenverbrauch bewirkt für vermehrt fragwürdig nützliche Dinge für den Menschen.… Read more »

Florian Linse
Gast
Florian Linse

Einen Gedanken möchte ich hinzufügen. Sie schreiben von den Rückkoppelungselementen der sozialen Marktwirtschaft und im Verlauf wurde durchaus versucht, weitere dieser Elemente – wie z.B. Umweltschutz – zu integrieren. Mir kommt es so vor, und das ist jetzt natürlich sehr pauschal, nur als Gedanke, als hätten diese Integrationsversuche in den 70er Jahren ihren Höhepunkt erreicht. Natürlich jetzt für Deutschland und im weiteren Sinn für Europa gesprochen. Man war damals soweit, die Wochenarbeitszeit mehr und mehr zu drücken, ein Infragestellen des Wachstumsdogamas war in der öffentlichen Diskussion normal. Vielleicht wurde in diesem Moment der äusserste Punkt der Strapazierbarkeit des von Ihnen… Read more »

unknown
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unknown

Eher zufällig habe ich vor einigen Monaten begonnen, mich abseits des Medienmainstreams zu informieren. Ihren Blog, Herr Malik, besuche ich regelmäßig um mir eine andere Sicht der Dinge zu verschaffen. Nochmals Danke für ihre Darstellungen. Kurz nach dem Start meiner persönlichen Reise stand dann die Frage im Raum: „Will ich denn das alles wissen…?“. Ja. Versuche Mitmenschen meinen Sicht der Dinge zu erläutern und zu helfen, scheitern kläglich. Fast alle halten an dem ihnen aufsuggeriertem Weltbild fest und zuweilen beschleicht mich der Eindruck das viele es nicht wissen wollen. Eine konkrete Frage habe ich nun: Wie bringe ich mich und… Read more »

Matthias
Gast
Matthias

Was würden sie denn jetzt vorschlagen, was man persönlich tun kann? Ich weiß, dass sie schon viel und immer wieder geschrieben haben, was man tun sollte. Aufgrund des Informationsüberangebots wäre ich aber für eine Zusammenfassung dankbar. Ihnen geht es vielleicht nicht so, aber ich empfinde die Lage zunehmend unübersichtlich. Auf der einen Seite rennen wir in der Firma von einem Rekord zum nächsten. Die Immobilienpreise steigen und steigen. In den Wirtschaftsblogs wird dagegen eine Katastrophe nach der nächsten ausgerufen – und das schon über Jahre. Die Experten in der Wirtschaftspresse sind sich auch nicht einig. Wenn ich meine persönliche Situation… Read more »

Jürgen Clasen
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Jürgen Clasen

@Matthias
Nach fetten Jahren kommen magere Perioden. Hat man viel Glück, bleiben
die unliebsamen Ereignisse aus. Genießen Sie Ihr Leben und legen was
zurück. Wenn Sie sich hier durchgelesen haben, wissen Sie auch was über die
Art der Rücklage. Trifft es so ein, wie von Prof. Malik skizziert,
können Sie die Mittel gut gebrauchen, um über eine schlechte Zeit zu kommen.
Sollten Sie was darüberhinaus behalten, gibt es glänzende Investitions-
gelegenheiten und man wird sich in diesem Blog darüber informieren können.

Matthias
Gast
Matthias

Sehr geehrter Herr Clasen,
Lieber spaet als nie moechte ich mich noch fuer ihr Antwort bedanken.
Ich werde versuchen, das beste aus der Situation zu machen. Allerdings befuerchte ich, dass ich wohl mit untergehe, wenn H. Malik recht hat. Ich verfuege nicht ueber die Summen, um mich in eine Art Alpenfestung zu verkriechen und das ganze Unwetter „von oben“ zu betrachten. Ich muss im Sturm segeln – was auf der anderen Seite ja auch eine gewisse Zeit Spass machen kann.

Jürgen Clasen
Gast
Jürgen Clasen

Volltreffer Herr Prof. Malik!
Lustig ist genau der richtige Begriff:
„Griechenland: Der Führer der Konservativen, Samaras, zeigt sich gewillt eine Minderheitsregierung anzuerkennen.“
Nun, damit kann man sich fein aus der Verantwortung stehlen für das folgende Drama. Ihn trifft ja keine Schuld, wenn die Troika dann dem schlechten Geld kein gutes Geld hinterherwerfen will. In Folge gäbe es dann einen echten Bankrott. Oder es wird noch lustiger gar. Sie kriegen die Knete auch, wenn sie alle Vereinbarungen in die Ägäis kippen. Die Gläubiger sind eben Angsthasen. Bewiesen haben sie das schon lange und man sollte ihnen dann den Orden wider den tierischen Ernst verleihen.

BL
Gast
BL

Letztlich sind sich die Wirtschaftswissenschafter alle uneinig und können keine zutreffenden Prognosen tätigen, da keiner weiß, wann die Grenze des Systems erreicht ist. Interesant in diesem Zusammenhang finde ich den Monatsbericht (http://www.bundesbank.de/download/volkswirtschaft/mba/2012/201203mba_zahlungsbilanz2011.pdf) der Deutschen Bundesbank, Seite 28 zum Thema TARGET2 „Die eigentliche Ursache der veränderten Finanzströme liegt aber nicht in der Konstruktion des Zahlungsverkehrssystems (anm. BL TARGET2)selbst, sondern in der krisenbedingt ausgeweiteten Bereitstellung von Liquidität, auch gegen weniger werthaltige Sicherheiten.“ Heißt doch defacto, dass die Markte (lt. Heinsohn & Steiger ist der Markt ein Ort an dem Schulden reguliert werden) dank TARGET 2 weitere Schulden aufbauen können, und das ganze… Read more »

Joerg Beier
Gast
Joerg Beier

Ja,gut, aber kommt eine WR, dann nütz mir ja das Bargeld auch nix, kommt der Crash , geht es zu schnell, sehe ich sie lange vorher, komme ich nicht mehr in reale Assets rein.

Rothenhagen, Andreas
Gast
Rothenhagen, Andreas

Sehr geehrter Herr Prof. Malik, mit Interesse verfolge ich seit langer Zeit Ihre Blog-Einträge. Als Fachbereichsleiter eines Berliner Gymnasiums (Naturwissenschaften) sehe ich die hohen Anforderungen an ein gelungenes Schulmanagment bei steigender Komplexität tagtäglich. Die administrativen Vorgaben der Schulbehörden laufen leer und wirken nicht. Vor Ort in den Schulen haben wir hochkomplexe bionische Systeme, da wir mit Menschen arbeiten. Auf Ihrer Website habe ich einen Eintrag über die Non-Profit-Organisation Diakonie Stetten gefunden. Bieten Sie das Syntegrationsverfahren auch für die Leitungsebenen von öffentlichen Schulen an? Über eine Antwort oder einen Verweis wäre ich Ihnen dankbar. Mit herzlichen Grüßen und weiterhin viel Erfolg… Read more »

JB
Gast
JB

Man kann sich selbst und seine Umgebung besser managen als andere, das ist schon richtig. Wenn die Organisation aber nicht passt, dann ist man schnell die eingesperrte Dame im Schachbrett, denn man ist von den anderen abhängig, die ja genau das Gegenteil von dem tun, was richtig wäre. Wichtig ist, dass die Entscheidungsträger (1) grundlegendes Fachwissen haben und ihr Geschäft verstehen, (2) integer sind und (3) das richtige Management Know How haben, das richtiges und gutes Handeln ermöglicht, und ein gemeinsames Verständnis für das Funktionieren einer Organisation schafft. Das können sie bei Malik theoretisch zwar bekommen, da sie jedoch nach… Read more »

Jörg Willmann
Gast
Jörg Willmann

Sehr geehrter Herr Malik,
am 08.11.2011 haben Sie in Ihrem blog geschrieben, dass es nur noch wenige Wochen oder Monate dauert, bis die Märkte um bis zu 50% einbrechen werden.
Was ist der Grund für die Verzögerung der Ereignisse?
Mit freundlichen Grüßen
Jörg Willmann

Jürgen Clasen
Gast
Jürgen Clasen

Krugmann:„Prasst euch gesund!“ Das Theater wird echt zum Lustspielhaus. Heißt also, wir sollen Geld ausgeben, was wir nicht haben für Dinge die wir womöglich garnicht brauchen. In GR sieht man, zu was das letztlich führt. Leben über die Verhältnisse geht immer, ohne jede Ausnahme, den Bach runter.
Gegenvorschlag: Investiert euch gesund!
Früher war alles besser… Es gab Anregungen zum Investieren. Investitions-zulagen, Steuervorteile. Heutzutage werden nur noch Schuldenlöcher gestopft.
In dem geplanten Wachtumspakt wäre man auf dem richtigen Weg, wenn es keine Umverpackung für neues Prassen auf unsere Kostenstelle wäre.

kohlmann
Gast
kohlmann

Da man Standardkrisen wie 2000 durch das Internet nicht laufen lies, haben wir es nun mit einer kommenden Megakrise zu tun. Ich denke, das wird richtig schlimm und man sollte jetzt aus Europa weg gehen. Was denkt ihr, wo die westlichen Eliten und obere Mittelschichten hingehen werden? Australien, Thailand ..?? Wer hat auch schon den Plan B in der Tasche?
Herr Malik, sind die Asiaten im Schnitt besser geeignet,die Systemtheorie zu verstehen als die Westler? Ich meine von ihrer Kultur her..

kohlmann
Gast
kohlmann

Kennen Sie Profs. oder Management-Schulen in Asien die explizit systemtheoretische Erwägungen verfolgen und westliche systemtheoretische Literatur lesen bzw. verarbeiten?

A.I.
Gast
A.I.

Hans-Werner Sinn schreibt in der FAZ: „Exportüberschüsse sind für sich allein kein Ausweis einer Gewinnerposition, wie die Politik behauptet. Sie nützen einem Land nur, wenn es dafür sichere und marktgerecht verzinste Aktiva erwirbt, die es im Bedarfsfall zur Sicherung des Lebensstandards einsetzen kann, indem es entsprechende Leistungsbilanzdefizite realisiert. Müssen wir unsere Target-Forderungen gegen das EZB-System ganz oder teilweise abschreiben, dann waren unsere Exportüberschüsse mit den anderen Ländern der Eurozone insoweit Geschenke, die das Land nicht reicher gemacht haben. Die Bürger haben dann umsonst gearbeitet.“ Meinen Sie, er beginnt langsam zu verstehen, was passiert? Hier wird die Problematik der Schuldforderungen berührt,… Read more »

chris-k
Gast
chris-k

Frage zur Ihrer Antwort an C.B. (leider kann ich darauf mangels Link nicht direkt antworten):
Wie lange glauben Sie, dass die Schweiz den Franken gegenüber den Euro noch korrigieren wird? Der Franken notiert inzwischen schon sehr lange praktisch bei 1:1,2. Dies deutet für mich darauf hin, dass die Schweiz derzeit ziemlich massiv interveniert, damit der Franken nicht weiter stärker wird.
Besteht die Gefahr, dass die Schweiz diese Stabilisierung aufgibt bzw. aufgeben muss? Wenn ja, wann?
Vielen Dank.

Stefan Ludwig
Gast
Stefan Ludwig

Sehr geehrter Herr Prof. Malik,
in der Financial Times Deutschland kann man heute lesen, dass die Versicherer sich immer stärker im Immobilienbereich engagieren. Bedeutet diese Umschichtung aus ihrer Sicht tendenziell ein größeres oder kleineres Risiko für die Versicherer in der prognostizierten Deflation?
Mit freundlichen Grüßen
Stefan Ludwig

Stefan Ludwig
Gast
Stefan Ludwig

Sehr geehrter Herr Professir Malik, noch eine andere Frage: Vermögen in Form von Edelmetall, Aktien u.ä. läßt sich kurzfristig zu Bargeld machen. Sicher Lebensversicherungen (LV), Berufsunfähigkeitsrentenversicherungen (BUR) und ähnliches lassen sich mit Verlust zurückkaufen. An dieser Stelle Frage ich mich was auf lange Sicht das kleinere Risiko ist: In den LVs und BURs drinbleiben und hoffen, das auch nach der großen Krise die Versicherer in der Lage sein werden die garantierte Mindestverzinsung zahlen zu können oder demnächst zurückkaufen ins Schließfach legen und wenn alle Preise im Keller sind neu investieren? Völlig klar: jede Versicherung wird sagen wir sind gut gewappnet.… Read more »