Ökonomische Streitereien und der Zweck dieses Blogs

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Ökonomische Streitereien und der Zweck dieses Blogs

In den letzten Tagen gab es neue Blogger, die zum Teil aggressiv und unterhalb des Niveaus dieses Blogs vor allem Gunnar Heinsohn und die Eigentumsökonomik angreifen. Ich behalte mir vor, frei zu entscheiden, was ich veröffentliche und was nicht, und was ich auf welche Weise kommentiere.
Zweck meines Blogs ist nicht das Austragen von ökonomischen Streitgesprächen, sondern Zweck ist es, Lösungen für die vielen Organisationen der Gesellschaft aufzuzeigen und über die dafür nötigen Tools zu informieren. Dies ist ein Managementthema und nicht ein Ökonomiethema.
Die Wirtschaftslage gehört zwar insofern dazu, als meine Lösungen darauf ausgerichtet sind, Organisationen unter den heute gegebenen Bedingungen zu einem besseren Funktionieren zu befähigen. Daher beschreibe ich die Lage so, wie ich diese sehe. Die ökonomischen Theorien spielen aber für die Lösungen nicht die Hauptrolle, weil von dort solche bisher nicht gekommen sind. Weit eher zeigt sich, dass wegen der bisherigen ökonomischen Massnahmen in den betroffenen Ländern auch die letzten noch funktionierenden Organisationen ihre Zwecke immer weniger erfüllen können.

Von |2012-07-17T09:50:28+00:00Juli 17th, 2012|Allgemein, Management, Neue Lösungen, Neue Tools, Ökonomie|27 Kommentare
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CP Seichter
Gast
CP Seichter

Lieber Herr Malik, vielen Dank für diesen Blog, der als heller Leuchtturm den Weg aus dem stürmischen Ozean des Unsinns weist. Gut für die, die es vor dem großen Sturm an die Küste schaffen. Allen anderen wünsche ich, dass sie gute Sportler sind und auch einen Tsunami surfen können. Mehr als warnen und gute Alternativlösungen vorschlagen geht nicht. Wer sich nicht helfen lassen will, dem kann auch nicht geholfen werden.
Bitte machen Sie weiter so mit Ihrem Blog. Viele Grüße

Josef Walzer
Gast
Josef Walzer

ich teile Ihre Sicht der Dinge zu 100%. Herr Malik ist der Leuchtturm in punkto Management. Wenn es stimmt, dass die ganze Welt sich in einer großen Veränderung befindet und die Anzeichen sind nicht mehr übersehbar, dann erfordert das auch anderes Handeln und andere Methoden. Auch dafür liefert Herr Malik Lagebeurteilung und Tools.
Was mir überhaupt nicht gefällt ist, dass er auf weiter Flur der einzige ist, der diese Beiträge leistet. Ich würde es sehr begrüßen, wenn es qualitativ hochwertige und ernstzunehmende Alternativen gäbe. Die Herausforderungen, vor denen wir stehen, rufen danach.

Konrad.Blumenthal
Gast
Konrad.Blumenthal

Könnte man Ihren Ansatz so beschreiben? Ich suche mein Feld des Handelns und dort mache ich es so gut wie möglich. Die großen Theorien ausserhalb brauche ich nicht. Aber eine Theorie, die mir für mein Handeln direkt ableitbares Wissen bietet, die brauche ich als Rahmen. Und dieses Wissen kommt aus den soziologischen, biologischen, anthropologischen Wissenschaften einschließlich Psychologie und Philosophie, also interdisziplinär und systemisch und nur am Rande aus der bisherigen Ökonomie. Dieser Rand betrifft randständische Theorien oder eher alte und unmathematische Modelle sowie die Wirtschaftshistorie. Das könnte die Mehrzahl der heutigen Ökonomen verwirren. Sie sind halt weder hip noch modern… Weiterlesen »

Sänze
Gast
Sänze

Lieber Herr Malik, vielen Dank für Ihren Hinweis auf das Werk von Viktor Frankl. Sehr schlüssig, ähnlich wie Heinsohn. Natürlich teile ich nicht alles. Aber vieles. Selber denken und erkennen ist dabei von Vorteil. Sie zeigen in ihrem Blog den Weg. Laufen sollte man dann jedoch schon selber. Ich kann gut verstehen, dass Sie sich nicht mit den geistigen Jüngern diverser Theoretiker auseinandersetzen wollen, da sie die Meister selber kennen. Mir ist gestern ein intressanter Gedanke gekommen….. Wie würde es sich wohl auswirken, wenn das Banken und Währungssytem nach ihren Methoden und „Tools“ organisiert werden würde? Wäre das überhaupt machbar?… Weiterlesen »

kohlmann
Gast
kohlmann

Also manche Poster sind echt unterirdisch. Deren Dummheit ist wirklich nicht ihre Aufgabe. Worum sie sich aber mal kümmern sollten, ist die soziologische systemtheorie. hier habe ich von ihnen bislang aber auch nur unterirdisches gehört. sicher seid ihr st- gallener führend in der systemtheorie. ich denke aber, es würde euch was bringen, luhmann nochmal richtig zu studieren. ich bin echt traurig, dass sie ihn so ablehnen, wobei ich mir sicher bin, dass sie ihn nicht verstanden haben. wissen sie eigentlich wie innovativ es ist, den mensch aus der theorie auszubauen? denn auch sie können nicht erklären, was der mensch ist… Weiterlesen »

kohlmann
Gast
kohlmann

ich würde nähmlich sagen dass menschen nur verdichtete schnittpunkte von phys., biol, psych und soz. systemen sind und deshalb nur medium dieser prozesse. das sogenannte subjekt ist das system und nicht der mensch. insofern gibt es garkeine menschen, 3000 jahre westliche kulturgeschichte haben das nicht gemerkt, und ich muss so sehr darüber lachen

kohlmann
Gast
kohlmann

während hier blödmänner wie aristotels mit der logik schliefen haben köpfe wie laotse in asien schon dinge erkannt, die hier erst noch auf uns zukommen. die asiaten werden uns sowas von übernehmen, mir wird angst und bange, aber ich freue mich so sehr über den untergang der dummen westler, ehrlich jetzt, das musste mal gesagt sein, srry 🙂

Stefan Ludwig
Gast
Stefan Ludwig

@Kohlmann:
ich kenne Laotse wenig. Trotzdem vermute ich er hätte niemals mit ähnlichen Worten oder mit einer ähnlichen Haltung gesprochen/geschrieben wie Sie es tun. Ich vermute er hätte mit großer Gelassenheit Denkanstöße gegeben, die zweierlei bewirkt hätten:
Beruhigung und Nachenklichkeit. Noch eine andere Art Mensch zu sein:
Suchen Sie bei Youtube mal nach „The Scary Guy“. Was geht Ihnen beim Anblick von The Scary Guy durch den Kopf? Wie verändern sich diese Gedanken wenn sie sich den Film anschauen? Wie geht er mit dem kleinen blonden Jungen um der nicht mehr in den Unterricht geht?
mit freundlichen Grüßen
Stefan Ludwig

Stefan Ludwig
Gast
Stefan Ludwig

Die FR titelt zur Piratenpartei „Der überforderte Schwarm“
Herr Professor Malik,
was halten Sie von der Idee die Strukturen und/oder das Programm der Piraten über eine Syntegration neu zu formen? Innerhalb der Parteienlandschaft dürften die Piraten am aufgeschlossensten dafür sein. Sie hatten ja noch gar keine Zeit ihre Strukturen verkrusten zu lassen.
mit freundlichen Grüßen
Stefan Ludwig

VB
Gast
VB

Hallo Herr Ludwig,
genau dies fiel mir beim zuschauen des Parteitages der Piraten auch ein.
Man ist aber auf einem guten Weg mit skurrilen Ideen, z.B. gab es einen „Shitstormkristallisationspunkt“ für die Delegierten 🙂
Danke Herr Malik für diesen Blog.