Prof. Heinsohn zum Stand der Deflation

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Prof. Heinsohn zum Stand der Deflation

Soeben hat Herr Heinsohn freundlicherweise für uns seine aktuelle Position über den Stand der Deflation zu Papier gebracht. Siehe rechte Randspalte oder hier. Dafür danke ich ihm sehr herzlich.
Sobald die Aktienkurse zurückgehen, was ich erwarte (siehe Blog), dann werden auch diese zur Verstärkung der Deflation beitragen.

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Jürgen Clasen
Gast
Jürgen Clasen

4 „Todsünden“ also. Wer profitiert, wer verliert dabei? Nun die Aktienbesitzer gewinnen wohl ganz bestimmt. Aber auch die Anleiheinhaber sehen Kursgewinne. Beide werden sich gleichermaßen freuen und sich beim Konsum weniger zurückhalten. Im Gegenteil, sie geben kräftig Gas. So kann man auch die steigenden PKW Verkaufszahlen, die in den USA im zwei-stelligen % Bereich liegen einmal erklären, also in einem Land, in dem die Anzahl der Leute, die Lebensmittelgutscheine erhält, immerzu steigt. Einem Land, in dem die guten Jobs immer weniger werden und die Arbeitslosen-zahlen auch nicht wirklich gut werden, was auch aus den FED Erklärungen hervor geht. Wer sind… Weiterlesen »

Stefan Leitner
Gast
Stefan Leitner

Sehr geehrter Prof. Heinsohn, Prof. Malik!
Danke für diese Lagebeurteilung! Spannend in diesem Zusammenhang wäre, wieweit das globale Preisniveau nachgeben wird. Wenn ich der Argumentation im Blog folge, ist das Ziel das Niveau zu Beginn der Aufschuldung (entspricht den Preisen in den 1950ern). Wenn ich der Argumentation im Papier von Prof. Heinsohn folge wird das Niveau lediglich der aktuellen wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit angepasst und um eine „zweistellige Billionensumme“ sinken. Wieweit wird der Kettenbrief jetzt wirklich rückabgewickelt (die Schulden aus den 1900er-Jahren sind ja großteils abbezahlt) und was bedeutet das für die Preise?

Johann Schwarting
Gast
Johann Schwarting

Die Maßnahmen dienen ja dazu, die Preise der den Krediten zugrunde liegenden Pfänder zu erhöhen, damit die Banken nicht zusammenbrechen. Etwas Ähnliches versuchte der römische Kaiser Tiberius vor fast 2000 Jahren, indem er „Vermögende verpflichtet, zwei Drittel ihres Geldes in Immobilien anzulegen, um den Preisverfall zu stoppen“. (DGF: Dottores Real-Enzyklopädie Nr.[6]) Der schleichende deflationäre Niedergang des römischen Imperiums konnte trotzdem nicht aufgehalten werden. Ich frage mich, ob die Entwicklung des heutigen KGS das amerikanische Imperium nicht auch auf den unvermeidbaren Weg zwingen wird. Wie verzweifelt muss das Trio sein, wenn schon die NSA zum Schutz der Finanzmärkte beauftragt wird, um… Weiterlesen »

Johann Schwarting
Gast
Johann Schwarting

Berichtigung und Nachtrag:
Das Zitat von PCM zu Tiberius findet der Leser im Alten Elliot-Wellen-Forum Nr.: … 259614. Die Willkür des Trios heute http://www.griechenland-blog.gr/2013/11/steuerschock-fuer-eigentuemer-von-immobilien-in-griechenland/69344/
hat fast ihre Entsprechung im Gesetz „Lex Julia de bonis cedendis“ von Julius
Caesar. Er musste es bekanntlich mit seinem Leben bezahlen!

Johann Schwarting
Gast
Johann Schwarting

Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich zu oft äußere: der Börsenreporter, Fernsehmoderator und Sachbuchautor Raimund Brichta von n-tv wird zum Debitisten! http://www.huffingtonpost.de/raimund-brichta/tabula-rasa-im-geschaft-mit-den-schulden_b_4211037.html?utm_hp_ref=germany vom 4.Nov. 2013 Das steht ganz im Gegensatz zum ehemaligen Finanzminister Theo Waigel. Dazu PCM im DGF (Das alte Elliot-Wellen-Forum Nr.: … 5730): „Da Staatsschulden ja gleichzeitig gleichhohe Guthaben der Bevölkerung sind, werden die Bürger also umso reicher, je mehr Schulden der Staat macht. Ich habe mal dem Theo Waigel gesagt: Mach‘ doch noch viel mehr Schulden! Der lehnte empört ab. Ich sagte: Du hast … also was dagegen, dass die Deutschen immer schneller immer reicher… Weiterlesen »

Raimund Brichta
Gast

Hallo Herr Schwarting, ich bin weder ein Anhänger des Debitismus noch sonst einer Theorie. Ich analysiere das System so, wie es ist. Sonst nichts. Wenn andere unter der genannten Bezeichnung zu ähnlichen Ergebnissen kommen sollten, soll mir das recht sein. Die Antwort des Herrn Malik auf Ihren Kommentar deutet darauf hin, dass er meinen Artikel gar nicht gelesen hat (zumindest nicht vollständig). Denn die Staatsschulden, auf die ich dort ganz speziell eingehe, sind niemals besichert! Und das Endszenario, das ich dort entwerfe, läuft schließlich auf Ähnliches hinaus, das auch Malik beschreibt: Die Vernichtung von Geldvermögen und Schulden. Übrigens: Dass die… Weiterlesen »

A.I.
Gast
A.I.

Hallo Herr Brichta, zu Ihrem Geldbegriff würde ich folgendes anmerken. Klar ist, dass das Giralgeld von Geschäftsbanken, das durch Kreditvergabe geschaffen wird, konzeptionell tatsächlich etwas anderes ist als eine Banknote der Zentralbank. Es ist NICHT dasselbe. Das Buchgeld einer Geschäftsbank wird vielleicht Euro genannt, ist aber in Wahrheit die Währung der Geschäftsbank und steht im Umtauschkurs von 1:1 zum Zentralbankgeld. Solange das System gesund ist und die Banken solvent, sehen Sie keinen Unterschied. Wenn aber wie in Zypern die Banken wackeln und Sie an den Automaten gehen und der nur 50 Euro pro Woche ausspuckt, dann sehen Sie SEHR WOHL… Weiterlesen »

A.I.
Gast
A.I.

Sie erwähnen, dass die meisten Experten das so sähen wie Sie. Das kann natürlich sein. Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich unterscheidet allerdings ebenfalls zwischen diesen Geldarten: „The most familiar issuers of money are central banks, which provide central bank money in the form of both banknotes and deposit liabilities, and commercial banks, which generally issue private money (commercial bank money) in the form of deposit liabilities.“ Wie jetzt genau das Geld zum Zahlungsmittel wird, darüber kann man sich streiten. Mir persönlich ist ehrlich gesagt das Konzept der Eigentumsbesicherung ebenfalls nicht so direkt einsichtig. Man muss den Begriff des Eigentums dann… Weiterlesen »

Karl Heinz Schery
Gast
Karl Heinz Schery

In Zusammenhang mit den äußerst wertvollen Artikeln von Prof. Heinsohn ist auch der heutige Artikel in den Deutschen Wirtschaftsnachrichten lesenswert. Die großen Banken Europas haben ihre Bestände an Staatsanleihen in den vergangenen 2 Jahren um 26 Prozent ausgebaut. Die Kreditvergabe an Unternehmen ging hingegen um 9 Prozent zurück. Banker machen die schwache wirtschaftliche Lage für ihre Flucht in die Staatsanleihen verantwortlich. Es gibt keine andere Möglichkeit, unser überschüssiges Geld zu investieren, sagt Andreas Treichl, Chef der Erste Group, einer der größten Banken Östereichs. Das ist das eigentliche Problem Europas.. Gerne würde ich mehr Kredite an Unternehmen vergeben, aber es gibt… Weiterlesen »

A.I.
Gast
A.I.

Mangel an guten Pfändern!

kohlmann
Gast
kohlmann

Lieber Prof. Malik, lieber Prof. Heinsohn, kann es sein, dass das von den USA, sprich der Fed, intendierte „Nachziehen der Realwirtschaft“ (im Sinne der keynesianischen antizyklischen Konjunkturpolitik) nur deshalb nicht funktioniert, sprich seither nur ein fünfjähriges ping-pong zwischen westlichen Zentralbanken und westlichen Geschäftsbanken auslöste, weil China nicht mitspielen will? Denn die USA schulden China in US-Dollar nominierte Werte und fragen China nun, ob sie abermals einen Kredit bekommen (Ankurbleung durch Remibi-Dollar-Aufwertung bzw. Dollar-Reminbi-Abwertung), damit sie die Altschulden irgendwann in der Lage sind zu tilgen!? M. E. wartet China seit 2008 nun mehr oder weniger reaktiv ab, was mir auch rational… Weiterlesen »

kohlmann
Gast
kohlmann

Ein theoretische Frage/Anmerkung noch: Wenn der Tauschvertrag ein Kind des Kreditvertrags ist (Prof. Heinsohn), haben wir es m.E. nicht nur mit einer Verschärfung einer Standardkrise (2000) zu einer Megakrise (comming soon) zu tun, sondern mit einer anomischen westlichen bzw. abendländischen Gesellschaftskrise!? Denn ich beobachte ein zunehmendes Verkommen der Zahlungsmoral im Westen, nicht nur von gläsernen Akteuren wie Staaten – die USA wollen ja offensichtlich Kosten ihrer Tech- und Immobubbles in Europa und Asien ablagern!? Wenn sich das Verkommen der Zahlungsmoral bis hin zum Vertrauen in Staaten und Währungen usw. durchschlägt, warum sollten sich dann Edelmetalle am Ende nicht doch diametral… Weiterlesen »

Dr. H. Mertens-Marschall
Gast
Dr. H. Mertens-Marschall

Sehr geehrter Herr Professor Malik, wenn, wie gestern zu erfahren war, der französisch staatssozialistisch dominierte IWF eine Enteignung der Bürger zugunsten verschuldeter Staaten diskutiert, und damit evtl. noch bestehendes Restvertrauen ruiniert und einen Bank-Run riskiert, wie verzweifelt muß dann die Lage wirklich sein? Wo ist denn das ganze tolle Wirtschaftswachstum über das die Medien unisono beständig jubeln? Ist es nicht tatsächlich ratsam, einen Großteil seines Vermögens außerhalb des Bankensystems und außerhalb der Zugriffsmöglichkeiten des Staates also in Bar und Gold(?) im eigenen Tresor oder Bankschließfach zu halten? Mein Haus kann ich ja nicht verkaufen. Irgendwo muß ich ja wohnen. Ich… Weiterlesen »

Jürgen Clasen
Gast
Jürgen Clasen

@ Dr. H. Mertens-Marschall. Da sagen Sie was. Die Frage ist, wurde das bewusst lanciert, oder hat da irgendein Volontär voreilig und ohne Rücksprache, ohne Rückendeckung, was zum Besten gegeben. Mir schwant, da ist so was im Spiel nach Junckerart:“Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab ob etwas passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen was da beschlossen wurde dann machen wir weiter. Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.“ Wenn es in D eines Tages umgesetzt wird, dann gründlich und… Weiterlesen »

Lukas Fuchs
Gast
Lukas Fuchs

Die EZB senkt den Leitzins. In der heutigen Tagesschau wurde tatsächlich das Thema Deflation angesprochen. Konkret war von „einer Sorge der Währungshüter der Euroraum könnte in einer Deflation rutschen“ die Rede.
Fangen manche langsam an den Braten zu riechen?

Jürgen Clasen
Gast
Jürgen Clasen

Vorbeben ?:
http://www.handelsblatt.com/finanzen/immobilien/nachrichten/hypotheken-bonds-glaeubiger-muessen-um-einlagen-bangen/9057958.html
Die Wertansätze für Bestandsimmobilien reichen für die Erneuerung von
Krediten nicht mehr aus…
Ach, nein…

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