Syntegration und Lebenssinn

Syntegration und Lebenssinn

Blogger Harald Pichler, den ich persönlich nicht kenne, hat heute folgendes geschrieben, wofür ich ihm herzlich danke. Meine Antwort habe ich gleich darunter gestellt. Ich glaube, es ist ok, wenn ich das in einem eigenen Posting allen zugänglich mache.
Harald Pichler, eingereicht am 29.08.2015 um 22:32 als Antwort auf F. Malik:
Eine Kleinstadt in Ostösterreich sollte vor einigen Jahren die angespannte finanzielle Situation verbessern, ohne Lebensqualität und Attraktivität für Bewohner, Touristen und Wirtschaftsbetriebe einzubüßen. Was mich neben der straffen Organisation der Veranstaltung beeindruckte, war eine Atmosphäre der Gleichwertigkeit aller Beteiligten und ihrer Beiträge. Egal ob hochrangige Politiker, führende Stadtbeamte, Gemeindemitarbeiter oder Vertreter aus der Bevölkerung: Niemand wurde bevorzugt, alle wurden angehört und eingebunden. Das gemeinsame Ziel stand höher als jeglicher Rang oder Status. Die Teilnehmer konnten den Sinn ihrer Beiträge klar erkennen und die Motivation war entsprechend hoch.
Meine Antwort:
Danke, ich weiss, welche Stadt Sie meinen. Es ist einer unserer typischen Erfolge. Es gibt noch eine zweite Stadt im selben Bundesland, die der gleiche Erfolg ist.
In welcher Funktion waren Sie dabei?
Kennen Sie auch die inzwischen erzielten finanziellen Ergebnisse? Sie sind schlichtweg sensationell und wurden von den Bürgern auf Basis der Syntegrationsergebnisse selbst erzielt – mit etwas Unterstützung auch von uns. Ebenso bei der zweiten Stadt. Kann es noch mehr Lebenssinn geben?
 

Von |2015-08-30T10:55:24+00:00August 30th, 2015|Ethik, Neue Lösungen, Neue Tools, Neue Welt, Neues Funktionieren|39 Kommentare

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Bernd Schulte Osthoff
Gast
Bernd Schulte Osthoff

Sehr geehrter Herr Malik, interessant zu beobachten, auf welchen „kybernetischen Ebenen“ auf diesem Blog mit welchen Inhalten kommuniziert wird. Ihre Hervorhebung des konkreten Beispiels einer Syntegration auf kommunaler Ebene weist m.E. den Weg: je konkreter die Ebene, desto konkret viabler kann das einzelne System durch gute Kybernetik gestaltet werden; so wird allen Beteiligten die Fähigkeit vermittelt, die große Krise mit etwas mehr Zuversicht gemeinsam anzugehen. Was dagegen auf staatlicher und globaler Ebene sein wird, ist wohl offen. Gerade hier ist die heraufziehende Varietätszunahme noch gar nicht wirklich zu erfassen. Meine Idee dazu: vielleicht bewegen wir uns in einem evolutionären Prozess… Weiterlesen »

Dr. Olaf Brugman
Gast

Lieber Herr Professor Malik,
Das sind wunderbare Ergebnisse, in diesen Zeiten, wo es unter enormen Zeit- und Entscheidungsdruck kaum noch Entscheidungsträger gibt sich länger als einen halben Tag mit ein Problem beschäftigen können. Ich hoffe bald mit Ihnen die Syntegrationssegunungen auf die nachhaltigen Agrarwirtschaft anwenden zu können.

Stefan Meusel
Gast
Stefan Meusel

Sehr geehrter Herr Professor Malik,
es ist toll zu hören, dass zwei Städte in Oberösterreich einen großen Nutzen aus der Syntegration ziehen konnten.
Wenn ich mich recht erinnere, waren Sie bzw. Ihre Organisation Anfang 2014 in Griechenland aktiv. Damals konnten Sie aus gewissen Gründen nicht darüber schreiben. Können Sie sich heute zu den Erfahrungen/Erfolgen äußern?
Einigen Artikeln während der Spitz auf Knopf Phase in GR konnte man entnehmen, dass die griechischen Politiker sehr „schwarz-weiß“ denken, und daher alles bekämpfen sowie „in den Dreck ziehen“, was nicht ihrer Ideologie/ihrem Parteiprogramm entspricht.
Eine solche Einstellung dürfte die Durchführung einer Syntegration stark behindern.

Gunter Fritz
Gast
Gunter Fritz

Lieber Herr Malik, verschiedene Grafiken, wie auch Berichte über die Syntegration lassen mich vermuten, dass Sie das Workshopformat von Beer mit dem Sensitivitätsmodell, VSM, Mewes und ihrem IMS kombiniert haben. Dies wäre auch logisch, da z.B. die gefundenen Maßnahmen im Kontext zum System stehen müssen, um das System an den entscheidenden Stellen zu beeinflussen oder um eine Destabilisierung zu vermeiden. Ich frage mich aber, wo während einer Syntegration Platz für des Sensitivitätsmodell oder der anderen Tools ist. Wie fließen die Ergebnisse dieser Tools in die Syntegration ein? Falls dies funktioniert muss das ganze in der Tat sehr effektiv und effizient… Weiterlesen »

Jürgen Kusche
Gast
Jürgen Kusche

Lieber Herr Professor Malik, es wird im Bblog so viel über Wissen, Sachwissen bzw. Managementwissen geschrieben. Für mich sind alle ihre eigenen Ausführungen so einleuchtend, dass ich nicht nur jedem Manager raten kann, ihre Bücher umgehend nicht nur zu lesen, sonder auch zu studieren. Ebenso klar und deutlich sind für mich die Ausführungen von Professor Gunnar Heinsohn. Erfreulich konstruktive Beiträge kommen von einigen Blogteilnehmern, teilweise mit Links zu sehr interessanten Beiträgen, vielen Dank dafür. Doch schaut man sich die Welt an, dann muss man feststellen, das der Mensch, obwohl er eigenlich die Krönung der Schöpfung sein sollte, das dümmste und… Weiterlesen »

Jürgen Kusche
Gast
Jürgen Kusche

Fortsetzung: Ich schrieb einmal im Blog, ich glaube es war vor zwei Jahren, diese Jahr damals wird wohl das Jahr der Integration werden. Ich weiß nicht wie groß die Konfusion und das Chaos noch werden soll, damit endlich die Menschheit aufwacht und verlangt, so kann es nicht mehr weiter gehen. Egal wo man hinschaut, ob bei uns in Deutschland, oder in den anderen Weltregionen, Dummheit, Dummheit und immer wieder Dummheit. Nur weil machtbessene Figuren oder Einheiten ihre eigene Interessen durchsetzen bzw. umsetzen müssen. Wie sinnlos das ist, könnte man eigentlich an den Reichen und Superreichen festmachen, denn die sind bis… Weiterlesen »

A.I.
Gast
A.I.

Ich denke, Aufklärung und Rationalismus haben neben all dem Guten, das sie bewirkt haben, auch ihre Schattenseiten. Aufklärung und Rationalismus wecken unrealistische Erwartungen, indem sie verkennen, dass der Mensch ein Säugetier ist und mit einem Gehirn denkt: Das bedeutet, dass das Denken den Begrenzungen des Hirns nicht entfliehen kann. Wie auch? Sie begründeten das Social Engineering, und im Grunde sind sie nicht nur die Basis für Demokratie und Menschenrechte, sondern auch für die utopistischen Gewaltsysteme wie die Diktatur der Jakobiner, des Kommunismus und letztlich auch der braunen Diktatur, die der Wahnvorstellung nachhing, durch rassistisches Social Engineering die Welt zum „Besseren“… Weiterlesen »