US-Wahlen eher bedeutungslos

/, Finanzmärkte, Neue Lösungen, Neue Tools, Politik/US-Wahlen eher bedeutungslos

US-Wahlen eher bedeutungslos

Einmal mehr werden schicksalhafte Prognosen mit den beiden Präsidentschaftskandidaten verbunden. Wer wird der grössere Held … ?
Es wird sich so gut wie nichts Relevantes ändern.
Warum nicht? Weil beiden Kandidaten die Instrumente fehlen. Es fehlen ihnen die richtigen Tools und Vorgehensweisen. Sie gehen an die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts mit Denkweisen und Methoden heran, die noch tief im vorigen Jahrhundert stecken. Deswegen ist das die Menschen beeindruckende „Change“-Programm von Obama nicht aufgegegangen. Jeder der Kandidaten braucht die mythologischen Herkules-Tools, um etwas zu ändern. Die heutigen, gänzlich unmythologischen Ausformungen dazu gibt es. In meinen Blogeinträgen steht dazu mehr.
Kurzfristig – für ein paar Stunden oder Tage – kann es Turbulenzen (Auf und Abs) an den Finanzmärkten geben. Danach wird sich der Verlauf nach unten durchsetzen, denn dieser ist längst ins Finanzwesen ausweglos eingebaut. Externe Ereignisse wie US-Wahlen haben auf die grundlegenden Verlaufsmuster keine Auswirkungen. Die Märkte haben gewissermassen ein genetisches Programm – und das spult sich ab. Man kann es nutzen, wenn man seine Grundzüge kennt, aber nicht wesentlich ändern.

Von |2012-11-06T09:17:34+00:00November 6th, 2012|Allgemein, Finanzmärkte, Neue Lösungen, Neue Tools, Politik|11 Kommentare
avatar
3 Kommentar Themen
8 Themen Antworten
0 Follower
 
Kommentar, auf das am meisten reagiert wurde
Beliebtestes Kommentar Thema
8 Kommentatoren
GSPeter BretscherMartin EberlJürgen KuscheF. Malik Letzte Kommentartoren

Diese Seite verwendet Akismet, um SPAM zu vermeiden. Erfahren Sie hier mehr darüber, wie Ihre Kommentar-Daten verarbeitet werden.

  Abonnieren  
neueste älteste
Benachrichtige mich bei
´Jürgen Clasen
Gast
´Jürgen Clasen

Nachdem die beiden Kandidaten 2 Mrd $ für ihre Shows verbrannt haben, will ich einmal versuchen die Sache etwas auszuleuchten. Schön wären eineindeutige Mehrheiten gewesen. Beide Kammern von den Demokraten dominiert in Kombination mit einem demokratischen Präsidenten. Der hat dann keine Ausreden mehr und kann nicht auf die Obstruktion der Gegenpartei verweisen. Merkel und Obama hatten, wenngleich nur kurze Zeit, solche Vorrausetzungen. Sie haben die Chance kläglich vergeben. Sie mussten wissen, das diese Konstellation brüchig ist und dann eigentlich schnell umstrittene Themen durchziehen. Obama ist Keysianer und konnte mit Hunderten Mrd $ das „Scheunentor“ nicht zum Mond schießen. Ok, es… Weiterlesen »

Peter Bretscher
Gast

Ich sehe die 2 Mrd $ nicht als verbrannt oder verloren. Gingen ja wohl nicht in die Derivateindustrie. Diese 2 Mrd haben ein Äquivalent von mindestens 20’000 Mannjahren Arbeit ausgelöst. Nicht nur, aber sicher auch in der unterdurchschnittlichen Einkommensschicht.
Und ja – man hätte mit dem Geld wohl auch ‚was Gscheiteres anfangen können. Etwas, das nachhaltiger wirkt. Instrumente für systemisches Umdenken und ganzheitlichere ökonomische Indikatoren für ein integraleres Steuerungssystem zum Beispiel…

Jürgen Kusche
Gast
Jürgen Kusche

Ich glaube auch, so sollt es in den USA nicht weiter gehen. Denn das hieße dann wohl, das Land wäre kaum noch rational regierbar. Als man früher nicht mehr so recht weiter wußte, brach man einen halt eine kriegerische Auseinandersetzung vom Zaun. Doch darüber sollten wir im Interesse eigentlich aller weit hinaus sein. Man kann es, glaube ich, drehen wie man will, letztendlich bleiben doch nur Maliks Tools übrig, um eine erfolgversprechende Wende herbeizuführen. Je eher man darauf kommt, umso besser für jede Organisation bzw. für jedes Land.

´Jürgen Clasen
Gast
´Jürgen Clasen

Vielleicht gestatten Sie, Herr Prof Malik, noch einige Anmerkungen. Obama hat darin großen Verdienst bisher einen Irankrieg vermieden zu haben. Sein Gegenspieler hätte vielleicht schon rauchende Colts in den Händen. Als Nachkriegsgeborener mag ich auch den Amerikanern nicht belehrend begegnen. Meinen Eltern haben Carepakete dankbar angenommen. Zu gut wußte Obama aber, das ein Präsident mit einer steigenden Börse viel bessere Chancen hat wiedergewählt zu werden. Über die Futuremärkte kann man das DOW Scheunentor eben doch in den Himmel schießen. Das konnte er aber nicht mit den Wahlkampfspenden veranstalten. Aber die FED mit ihren „unbegrenzten“ Mitteln ist dazu sehr wohl im… Weiterlesen »

JBe
Gast
JBe

So lange sich Denkende mit den Glaubenden, dass die Welt einige 10’000 Jahren nach Domestizierung der Hunde und Kühen entstanden ist, zwangsläufig verbinden müssen, werden die 10% fehlen.
Ohne Verfassungsänderung keine Besserungsmöglichkeit. Und die heilige Kuh sollen die Glaubenden entweihen?

Stefan Ludwig
Gast
Stefan Ludwig

Sehr geehrter Herr Prof. Malik, nun es ist schon richtig derjenige der die Tools einsetzen soll muss schon ja dazu sagen. Andererseits haben Sie als derjenige der die Dinge SYSTEMISCH analysiert die bestmögliche Einsicht in die Zusammenhänge. Diese Formulierung ist sehr bewußt gewählt. Eine wesentliche Eigenschaft eines komplexen Systems ist ja gerade das man das System NICHT zu 100% durchschauen kann. Trotzdem müsste es doch möglich sein mit systemanalytischen Tools diejenige Strategie und Vorgehensweise zu finden die bei Obama und seinen Mitarbeitern am schnellsten dazu führt sich für Ihre Tools zu interessieren. Es gab doch schon eimal eine Meldung –… Weiterlesen »