1813 – 1913 – 2013 – Grosse Transformationen von den Alten Welten in Neue Welten

/, Deflation, Finanzmärkte, Gläubigerverzicht, Neue Lösungen, Neue Welt, Organisationen, Social Responsibility/1813 – 1913 – 2013 – Grosse Transformationen von den Alten Welten in Neue Welten

1813 – 1913 – 2013 – Grosse Transformationen von den Alten Welten in Neue Welten

1813: Völkerschlacht bei Leipzig
1913: Vorabend des 1. Weltkrieges
2013: Beginn der grössten Schuldenkrise und Deflation? 2013: Oder Beginn der Grossen Transformation21 mit friedlichem Generalumbau des Organisations-Gewebes zu einer funktionierenden Komplexitäts-Gesellschaft durch eine system-bionisch-kybernetische Revolution der Management-Systeme?
Zufälligkeiten? Numerologie? Rekurrierende Patterns? Zyklen?
So verschieden die Zeiten in fast allen gängigen Vergleichspunkten auch waren, so hatten sie doch die Gemeinsamkeit, dass diese Ereignisse – was für die meisten erst retrospektiv klar werden konnte – schon in Entstehung befindlichen Neuen Welten Schubkraft verliehen, wodurch die Alten Welten immer schneller abgelöst wurden
1813: Anfang vom Ende des Napoleonischen Zeitalters
1913: Letzte Tage einer Zeit, die in Selbstgefälligkeit Mentalität und Stimmung grosse Ähnlichkeiten mit unserer Gegenwart hatte – obwohl ansonsten kaum noch etwas vergleichbar ist – ausser eben diesem Pattern.
2013: Wir werden sehen. Vorbereitet sein im Kopf ist ein Gebot der Stunde, denn nur so kann man die relevanten Indikatoren überhaupt erkennen und richtig deuten.

avatar
8 Kommentar Themen
19 Themen Antworten
0 Follower
 
Kommentar, auf das am meisten reagiert wurde
Beliebtestes Kommentar Thema
13 Kommentatoren
Stefan DeiblerPhil MPeter KochBrummer, BirgitKMB Letzte Kommentartoren

Diese Seite verwendet Akismet, um SPAM zu vermeiden. Erfahren Sie hier mehr darüber, wie Ihre Kommentar-Daten verarbeitet werden.

  Abonnieren  
neueste älteste
Benachrichtige mich bei
Jürgen Clasen
Gast
Jürgen Clasen

Der hundertjährige Rhythmus paßt schon. Ich deute das als einen Zeitraum, bei dem man die Lehren der Altvorderen wieder vergessen hat und die gleichen Fehler von einer neuen „unbelasteten“ Generation wiederholt werden. Bezogen auf den Finanzsektor bedeutet das, in der Regel eine unhaltbare Überschuldung. Gleichzeitig lebt man über die Verhältnisse und trifft nicht genug Vorsorge für die mageren Jahre. Die Verrückheiten haben auch Hochkonjunktur, siehe unsere Stromversorgung, Stillgegung von hochmodernen Gaskraftwerken, EEG und über CO2Zertis Förderungen von Kohleschleudern im Ausland, um nur mal ein kostspieliges Beispiel zu nennen. In den Niederlanden, wo ich kürzlich weilte, sahen wir beim Radfahren eine… Weiterlesen »

Julia K.
Gast
Julia K.

Sehr geehrter Herr Malik,
liegt der grundsätzliche Fehler nicht in der Vorstellung, dass Manager kein Beruf ist? Somit wird jede Notwendigkeit ausgeschlossen, dass Manager für Ihre Funktion ausgebildet werden. Als Ergebnis haben wir Vorgesetzte, die weder von Organisation noch von Menschenführung Ahnung haben; von Vorbildsfunktion kann gar keine Rede sein. Das Argument, dass die Wirtschaft florieret, ist auch kein Beweis für den Erfolg des Managements, umgekehrt: Unternehmen beschäftigen mehr Mitarbeiter und Dienstleister bekommen mehr Aufträge infolge der nicht optimalen Arbeitsorganisation…

A.I.
Gast
A.I.
Max Gmür
Gast
Max Gmür

Lieber Herr Malik
Kybernetisches Management ist die Schlüsselfunktion der grossen Transformation. In einem aktuellen Artikel aus Anlass des Freitodes von Carsten Schlotter (CEO Swisscom) zeichnet Frank A. Meyer jedoch ein depremierendes Bild des (heutigen) General Managers: http://www.schweizer-illustrierte.ch/gesellschaft/espresso/diskussion-carsteln-schloter-swisscom-chef-freitod. Teilen Sie seine Einschätzung? Ist die „Shareholder-Doktrin“ daran Schuld? Werden die falschen Führungskräfte rekrutiert?

Binder Karin-Maria
Gast

…ein m.E. sehr interessanter Artikel zu den Verhandlungen
nach der Völkerschlacht auf dem Wiener Kongress in Bezug auf heute :
http://www.zeit.de/2013/22/wiener-kongress-thierry-lentz

Peter Bretscher
Gast

Wir werden eine Transformation (hoffentlich keine Revolution) erleben. Die Zeichen sind da.
Auch aus der Sicht der „Kondratieff“ Wellen. Mit neuen relevanten (subjektiv gewichteten) Werte-Indikatoren, welche die Grundlagen des (materiellen) „ökonomischen Modells“ um die bisher vernachlässigten immateriellen Ressourcen erweitert.
https://docs.google.com/file/d/0B3B_UviMtXqSUi1WSFpJdUZLSGM/edit?usp=sharing
Die Mängel des ökonomischen Abbildungssystems (ein artifizielles Produkt menschlichen Geistes) – besonders in den Beschränkungen durch auf monetäre Indikatoren reduzierte Werte-Mess-Paradigma – können mit neuen Grundlagen elegant behoben werden.
Eigentlich eine normale (disruptive)Entwicklung, die bisher unmöglich erscheinende Lösungen plötzlich möglich macht.
https://docs.google.com/file/d/0B3B_UviMtXqSSDFDUFFnbldQNGc/edit?usp=sharing

Herbert Saurugg
Gast
Peter Bretscher
Gast

Danke. Interessant. Hab quergelesen – nehm’s mir nochmals vor. 🙂

W.Pfeifenberger
Gast

Ich persönlich glaube nicht an einen friedlichen Systemwechsel. Der Grund ist ganz einfach. In Stresssituationen neigt der Einzelne, aber auch die Gruppe dazu, auf einfachere, scheinbar erprobte Strategien zurückzufallen. Also ist eher zu prognostizieren, dass es zu einem Erstarken von Nationalismen und von staatlichen Strukturen mit „starken“ Männern an der Spitze kommt. Zwischen den Staaten würden dann Konflikte wieder physisch, sprich kriegerisch ausgetragen. Japan mit seinem ultrakonservativem Premier und der sich selbst verstärkenden xenophoben Grundhaltung in der Bevölkerung ist das beste Beispiel. Dummerweise wird gerade Japan sich mit Krieg schwer tun(überalterte Bevölkerung, Fehlen eines von Heinsohn so benannten „Youth Bulge“,… Weiterlesen »

Brummer, Birgit
Gast
Brummer, Birgit

Unruhen ja, „Starke Männer“ hoffentlich nein. Aus psychologischer Sicht erwarte ich auch keinen soften Übergang. Menschen lernen nur unter Druck oder in der Not – leider nur sehr wenige aus Vernunft oder Wissen. Es gibt dieses Wissen – siehe Prof. Maliks Tools – aber dennoch werden Management-„Strategien“ umgesetzt wie z.B. bei Praktiker mit „20% auf alles!“, nicht beachtet wurde der eigentlich Nutzen für einen Konsumenten, warum er in einen Baumarkt geht. Oder Karstadt. Nur einfach neue Marken anzubieten, ohne das Einkaufserlebnis einer Marke wie Zara oder H & M (auch schon schwächer geworden aus versch. Gründen)bringt nicht den Zuspruch der… Weiterlesen »

Peter Koch
Gast
Peter Koch

Diese Befürchtung ist nicht von der Hand zu weisen. Den Vergleich mit 1913 und die Gefahr eines Krieges hat sogar Jean-Claude Juncker vor wenigen Monaten öffentlich angesprochen (http://www.spiegel.de/politik/ausland/juncker-spricht-von-kriegsgefahr-in-europa-a-887923.html). Juncker hat nicht gesagt, auf welche Indikatoren er sich stützt. Helmut Schmidt erwartet in naher Zukunft, für die Zeit nach der Deutschen Bundestagswahl im September, den „Zahltag“. Schmidt wörtlich: Entweder in bar oder durch Schuldenstreichung. S. hier: http://www.youtube.com/watch?v=Pxmyt2e3W4A (Etwa ab 30:58, speziell 34:09). Vielleicht hatte Juncker einen solchen Moment und etwaige Kettenreaktionen vor Augen.

Phil M
Gast
Phil M

Ich muss gestehen, dass wenn man sich die Vorgeschichte des I. Weltkrieges anschaut, tatsächlich erschreckende Ähnlichkeiten mit unserer heutigen Zeit erkennen lassen. Wohlgemerkt ist klar anzuführen, dass nicht etwa das Attentat (wie so oft angeführt) auf den österreichen Erzherzog der wahre Grund für den Krieg war. Die Ursprünge sind viel früher zu suchen in der komplexen Aufteilung der Machtverhältnisse in Europa. Viel zu leicht wird die Annahme erhoben, es gebe EINEN/ einen Schuldigen (wie wir wissen ist die Schuldfrage ohnehin überflüssig, weil dadurch zu leicht die Spuren zum, Problem verwischt werden). Hier lassen sich Parallelen ziehen zum Machtstreben heutiger Unternehmen/… Weiterlesen »

Stefan Deibler
Gast
Stefan Deibler

Es lohnt sich allerdings auch der Blick in den Zeitraum der Weimarer Republik, um Parallelen zu unserer heutigen Situation zu ziehen. Am meisten Sorgen bereiten mir hier die Radikalisierungstenzenden in der Gesellschaft (siehe sich geändertes Parteienspektrum die sich gern populisitisch gebärden). Auch die massive Verbreitung alter und neu aufgewärmter Verschwörungstheorien (z.B. Protokolle der Weisen von Zion, Verschwörung der Hochfinanz…) im Internet sind hier besorgniserregend. Wobei man schlussendlich wieder bei dem Versuch landet eine komplexe Welt mit einfachen Schuldzuweisungen zu erklären (das System und die gleichgeschaltete Presse, die Hochfinanz oder die Juden sind Schuld bzw. alle zusammen, ganz nach gusto). So… Weiterlesen »

Jürgen Clasen
Gast
Jürgen Clasen

Große Transformation… die Eurozone ist aus dem Gröbsten raus, sie wächst wieder… 0,3%. Oha, das ist schon starker Tobak, wenn die Genauigkeit solcher Erhebungen 1% beträgt, also dreimal so groß ist, wie das angegebene Delta. Kann sich also durchaus noch als Flop erweisen. Der CPI beträgt 1,9%. Bei Nahrungsmittel bei 6% ! Bedeutet das Wachstum rührt wohl mehr aus der inflationären Entwicklung, als aus harten Wirtschafts-leistungen. Sie befinden sich im Biergarten und bestellen ein kühles Weizenbier. Es kommt und ist etwas weniger gefüllt als das vorherige. Nur die Schaumkrone hat minimal zugenommen. Tusch! Ein Prosit der Gemütlich-keit!

This website uses cookies and third party services. Please read our disclaimer and privacy policy. Ok