Heinsohn Antworten in meinem Blog

Ich habe Prof. Gunnar Heinsohn eingeladen, auf direkte Fragen zu seiner Eigentumsökonomik, sowie auf Kritik und Angriffe, insoweit ihm dies relevant erscheint, direkt zu antworten. Seine Antworten finden Sie jeweils in der 3. Überschrift der rechten Blogspalte.
Ich danke Herrn Kollege Heinsohn herzlich für seine Beiträge. Wie wichtig seine Theorie heute ist, und wie weit die Mainstream-Ökonomie von einem angemessenen Verständnis der Wirtschaftslage noch entfernt ist, zeigt schon ein kurzer Blick in die täglichen Medien, insbesondere auch in die TV-Diskussionssendungen.

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AM-DM
Gast
AM-DM

Antwort an Herrn Heinsohn: Protest! Keine argumentativen Unterstellungen, sondern Fairplay bitte! Hier verwechseln Sie nämlich geklonte Mediziner mit Ärzten, die gute Kliniker sind. Hier liegen u.a. unsere Grundlagen in der Medizin: Rudolf Virchow: „Die Medizin ist eine soziale Wissenschaft, und die Politik ist nichts weiter als Medizin im Großen.“ „Das ist die Stunde der Ärzte, die oft mit dem Schimpfwort des Spekulanten belegt werden. Die Stunde ist natürlich längst da. Denn gegen ein griechisches etc. Staatspapier im Nennwert von 10.000 Euro als Pfand sind bis Mai 2010 (und darüber hinaus) von Euro-Zentralbanken 10.000 Euro an Geschäftsbanken verliehen worden, soweit diese… Read more »

Max Gmür
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Max Gmür

Und wie kriegt die Zentralbank im vorliegenden Beispiel die restlichen 6000 Euro wieder aus dem Umlauf? Durch eine Währungsreform?

Michael Mayer
Gast
Michael Mayer

Hallo AM-DM,
was stört Sie denn so an Heinsohns Analogie? In der Heilkunde sind manchmal Maßnahmen notwendig, die beim Gesunden als Körperverletzung gelten müssen, beim Kranken aber helfen, die Heilung herbeizuführen. Aber wenn wir schon beim Thema sind: Wir sollten eher die Quacksalber kritisieren, die mit ihren falschen Therapieversuchen den Patienten nur noch kränker machen.

AM-DM
Gast
AM-DM

„Wir sollten eher die Quacksalber kritisieren, die mit ihren falschen Therapieversuchen den Patienten nur noch kränker machen.“
Exakt das meinte ich damit!
Gute und schlechte Leute gibt’s in jeder Profession, weshalb ich es auch für wesentlich halte, dass in jeder Profession eine qualitative Selbstkontrolle eingeführt wird, um Qualitätssicherung zu gewährleisten. In Dienstleistungen und bei Kopfarbeitern ist dies leider nur im eingeschränkten Maße der Fall. Das Ergebnis sind ungenau definierte Begriffe bis hin zur völligen Entstellung im Orwell’schen Neusprech. Die Folgen sehen wir gerade flächendeckend.

Hans - Jürgen Sopper
Gast

Guten Abend Herr Prof. Malik,
Ich finde es erstaunlich, dass Sie sich diesen Blog antun und all diese Fragen beantworten. Es muss viel Leidenschaft hinter Ihrem Motiv stehen..
Somit : „Respekt und weiter so“!!!
Zum Thema Eigentumsökonomie kann ich nur sagen: “ empty your mind“ und -> es lesen -> nachdenken-> unvoreingenommen forschen -> unvoreingenommen denken -> verstehen -> handeln
Beste Grüße und einen schönen Abend
Ihr
Hans-Jürgen Sopper

Max Gmür
Gast
Max Gmür

Herr Malik, sie halten den EURO-Raum für unmittelbar gefährdet nicht aber den EURO (Kaufkraft ist stabil). Im aktuellen Management Letter erwähnt Herr Heinsohn zum EURO jedoch: ,Was die Banken dort [Südeuropäische Länder] an Sicherheiten vorlegen, weiss nicht einmal die EZB“ und: „Wo solche Papiere [aus demografischen Gründen kaum bedienbare Staatspapiere] als Sicherheiten für Geld dienen, hätte es früher nur eine Reaktion gegeben: raus aus dem Geld“.
Was verhindert eine Massenflucht aus dem EURO (noch)? Mangelnde Alternativen?

Dirk Heinen
Gast
Dirk Heinen

Hallo Herr Malik, ich „brenne“ seit 2 Jahren für die Themen Geldordnung und neues Management / Syntegration (hab es im kleinen in meinem Job auch mal probiert). Fragen zur Geldthematik – vielleicht kann Herr Heinsohn auch drauf eingehen.: 1. wie bringt man buchhalterisch das belastete Eigentum in die Notenbankaktiva? M.V. nach sind dort ja nur die Pfänder, nicht aber das belastete Eigentum des Geldemittenten – was ja, wenn ich Heinsohn / Steiger richtig verstanden habe der Zwilling des Pfandes ist bei der Geldschöpfung in der Eigentumsökonomie. Und 2. was könnte das bei einer nicht-privaten Notenbank überhaupt sein? Danke im voraus… Read more »

Anonymus
Gast
Anonymus

Guten Morgen Herr Professor Malik, nach Helmut Schmidt hätten sich alle Rettungsschirme „als unzureichend herausgestellt.“ (Menschen bei Maischberger von gestern laut SpiegelOnline) Also noch mehr vom Falschen? Ich hoffe, dass Helmut Schmidt dies nur aus politischer Berechnung im Zusammenhang mit den Forderungen von Gabriel sagt. Seine sonstigen zitierten Äußerungen scheinen auf der Linie dieses Blogs zu sein, vor allem: „Das wäre alles nicht so tragisch, wenn wir jemanden hätten in Europa, der einen Überblick über das Gesamtproblem hat“. Dabei gibt sich Ihr Kollege Heinsohn sehr viel Mühe bei der Erklärung der Eigentumsökonomik: Cash gegen Zins und Pfand – das Pfand… Read more »

Jürgen Kusche
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Jürgen Kusche

Sehr geehrter Herr Professor Malik, als erstes möchte ich Ihnen von Herzen danken für Ihre klare und übersichliche Homepage auf der man alles was Malik’sches Gedankengut ist, leicht und überscihtlich finden kann. Eines erschließt sich für mich allerdings in den Blogbeiträgen nicht ganz logisch, mal kann man antworten durch den Button „antworten“, mal aber nicht. Ich hätte nämlich gerne auf Ihre freundlichen Worte über Frau Merkel einen Kommentar abgegeben, aber fand dafür leider keinen Einstieg. Auch zu Ihrem neuesten Eintrag des Eigenkapitals der Zentralbanken hätte ich gerne eine Bemerkung gemacht. Da ich aus dem Bereich der Naturwissenschaften komme, ist mir… Read more »

Heiko Saeger
Gast
Heiko Saeger

Hallo Herr Malik, jetzt möchte ich mich doch einmal zu Wort melden! Seit geraumer Zeit verfolge ich Ihren Block, habe einige Ihrer Bücher und die von Beer und jahrelang Ihre M.o.Ms gelesen. Doch das was Sie hier schreiben ist zu wenig! Ihre Tools sind unbestritten mächtig und sinnvoll. Doch dies auf Organisationen anzuwenden reicht m.E. nicht! Warum? Politik wird zunehmend symbolisch: Die Ankündigung einer Maßnahme ersetzt die handwerklich saubere Umsetzung; wo Handeln gefordert ist, wird zunehmend auf „Psychologie“ gesetzt. Man denke an den Rettungsschirm für die Kreditwirtschaft und das Verhalten der Banken Politik handelt zunehmend mit Blick auf Meinungsumfragen und… Read more »

Heiko Saeger
Gast
Heiko Saeger

Die Medien sind keinen Deut besser: Durch Kopplung von Eigeninteressen an die der Politik – exklusive Zugänge, Meinungshoheit und Imagegewinn – ist die Qualität der Medien ständig gesunken. Von offiziellen Stellen – Politik, Wirtschaft, Großforschung – gelieferte Basisinformationen werden zunehmend nur umgeschrieben, werden selten nachrecherchiert. Kritische Analysen sind selten, werden durch eine Flut trivialer Informationen im Stile verkappter Werbung ersetzt. M.E. ist die wichtigste Baustelle die der Wirtschaft und des „zinsbasierten Finanzsystems“, obwohl es in allen Bereichen „brennt“. Der Übergang von verbrauchenden Nationalökonomien zu nachhaltig wirtschaftenden, also ökologisch und ETHISCH operierenden globalen Wirtschaftssystemen muss – mit Rücksicht auf das Welt-Klima und… Read more »

Heiko Saeger
Gast
Heiko Saeger

Politik und Medien müssen die bisherigen Prioritäten ändern, müssen diesen Prozess wollen und aktiv begleiten. Dazu ist koordiniertes, kooperatives Handeln auf der Basis gemeinsamer Modelle, Theorien und Visionen erforderlich; ideologische oder religiöse Auseinandersetzungen kann sich diese Gesellschaft vermutlich nicht – weder regional noch global – mehr lange leisten. Gelingt das Umsteuern nicht rechtzeitig, können Demokratie, Freiheit und Frieden in Gefahr kommen (wie nach 1928. Unmut äußert sich nicht nur wachsend im Internet; vielleicht bald auch – wie in Griechenland, Frankreich oder Italien – vermehrt auf der Straße. Die Frage muss m.E. daher lauten: Wie können wir/Sie Ihre richtigen Tools and die… Read more »

Thomas Moroder
Gast

Ich habe die Ausführungen von Prof. Heinsohn insbesondere zu den Zentralbanken bisher immer etwas übersimplifiziert und als unvollständig gesehen, die Zentralbank quasi als Pfandhaus gesehen (im Modell von Heinsohn). Erst durch die ausführlichen Antworten von Ihnen und Prof. Heinsohn auf die klugen Fragen der Leser hier im Blog wurde daraus für mich ein verständliches und nicht widersprüchliches Modell (und ich hatte ein Buch von Heinsohn bereits vor Jahren von meinem Steuerberater als Lektüre erhalten!). In diesem Sinne liefert Ihre Seite erst die entscheidenden Informationen, Ergänzungen, Antworten und Einsichten, vielen Dank für die Zeit und die Mühe, diesen Blog zu betreiben… Read more »

Johannes Schmitz
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Johannes Schmitz

Sehr geehrter Herr Malik, warum Geld entstanden ist,ist meiner Meinung nach anders zu begründen. Unsere Vorfahren haben als Ackerbauern ganz klein angefangen.Es ging darum,nicht von der Hand in den Mund zu leben; es sollte also Vorrat angelegt werden.Dazu musste Getreide angebaut und Vieh gehalten werden. Beides war mit viel Arbeit verbunden.Mit der Zeit waren aber einige Bauern erfolgreicher als andere und konnten immer mehr Vorrat anlegen; die Arbeit nahm immer mehr zu.Deshalb mussten die Reichen Bauern andere bei sich arbeiten lassen.Diese Arbeit wurde zunächst mit Naturallohn vergütet,d.h. die Arbeiter bekamen das,was sie zum Leben brauchten. Später,als die Arbeiter auch andere… Read more »

Johannes Schmitz
Gast
Johannes Schmitz

Herr Malik,machen wir doch zusammen eine energetisch kybernetische Aufklärung.Ich beginne in der Frühzeit unseres Planeten.Vor drei bis vier Milliarden Jahren hat die Energiespeicherung auf der Erde begonnen,als ihre Temperatur auf den „kritischen“Wert von 374°C gefallen war und Wasserdampf begann,sich zu verflüssigen und auf die Erdkruste herabzufallen.Durch das Kältemittel Wasser werden auf der Erde unvorstellbare Mengen Energie gespeichert.Da,wo das Zusammenwirken von Luft-und Wasserkreislauf durch das Verdunsten von Wasser Energie im Kältemittel Wasser speichert,nimmt die Umgebungstemperatur ab.Die mittlere Temperatur der Erdoberfläche würde wahrscheinlich bei -18°C liegen,wenn es den Treibhauseffekt nicht gäbe.Dieser ist eine Folge der Absorption von Infrarotstrahlung des Sonnenlichts durch atmosphärische… Read more »